EP0660269A2

Method for enhancing franking machines security.

Abstract

The method includes applying for an authorised opening of a franking machine for the purpose of an inspection, an opening application being made after entry into the communication mode (300) at a remote data centre and, in response to the opening application made, a new code word Y' being sent from the data centre to the franking machine which, if it is lacking (step 207), sets the franking machine to a first mode (208) and thus effectively disables it. The franking machine can enter a second mode (steps 203-206) by means of a decision criterion (step 202) in the system routine (200) in order to output a warning and request for communication with the data centre to the user of the franking machine. The data centre monitors the behaviour of the user of the franking machine on the basis of data transmitted during the communication.

EP0660269A2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 25

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Projected expiry passed 9 September 2014, 12 years ago.

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74 claims: 40 independent, 34 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Verbesserung der Sicherheit von Frankiermaschinen gegen Manipulation mit einem Mikroprozessor in einer Steuereinheit der Frankiermaschine zur Ausführung von Schritten für eine Start- und Initialisierungsroutine und nachfolgender Systemroutine mit einer Möglichkeit in einen Kommunikationsmodus mit einer entfernten Datenzentrale einzutreten sowie weiteren Eingabeschritten, um in einen Frankiermodus einzutreten von dem nach Ausführung einer Abrechnungs- und Druckroutine in die Systemroutine zurückverzweigt wird, gekennzeichnet durch ein Unterscheiden zwischen autorisiertem Öffnen (Service, Inspektion) und unautorisiertem Öffnen (Manipulationsabsicht) mittels der Steuereinheit der Frankiermaschine in Verbindung mit den von der Datenzentrale übermittelten Daten und einem über einen Sensor (21) detektierten Signal.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Schritte:a) Anmelden einer autorisierten Öffnung der Frankiermaschine zum Zwecke einer Inspektion, wobei nach Eintritt in den Kommunikationsmodus (300) bei einer entfernten Datenzentrale ein Öffnungsgesuch gestellt wird und b) Übermitteln eines neuen Codewort Y' zur Frankiermaschine von der Datenzentrale, in Erwiderung auf das gestellte Öffnungsgesuch, c) Überführen der Frankiermaschine in den ersten Modus, um sie damit wirksam außer Betrieb zu setzen, wenn bei Ausführung eines Schrittes (210) das richtige Codewort fehlt, weil die Frankiermaschine geöffnet wurde.
  3. 3
    Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet , - daß in dem Schritt (210), um in einen ersten Modus einzutreten, wenn die Frankiermaschine geöffnet wird, das Codewort Y gelöscht wird, - daß nach der Initialisierung (101) der Frankiermaschine ein vorhandenes neues Codewort Y' als Codewort Y weiterverwendet wird und nachfolgend, während des Betriebes der Frankiermaschine laufend in einem Schritt (207) zur Überprüfung das Vorhandenseins des gültigen Codewortes Y abgefragt wird, - daß für den Fall, daß kein neues gültiges Codewort Y' übermittelt wurde, im Schritt (207) das Fehlen eines gültigen Codewortes Y festgestellt wird, die Schritte zum Verhindern des Frankierens bzw. Sperrens der Frankiermaschine (208) und/oder Schritte im Statistik- und Fehlerauswertungsmodus (213) und Anzeigemodus (215) durchlaufen werden, um die Aufrechterhaltung, Auswertung und Anzeige des vorgenannten ersten Modus zu sichern und um anschließend wieder zum Beginnpunkt s der Systemroutine (200) zurückzuverzweigen.
  4. 4
    Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß während der Kommunikation Transaktionen mit verschlüsselten Meldungen durchgeführt werden, um ein neues Codewort Y' und/oder weitere aktuelle Daten in die Frankiermaschine zu laden.
  5. 5
    Verfahren, nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß eine während der Kommunikation mit verschlüsselten Meldungen durchgeführte Transaktion einen Guthabennachladewert umfaßt.
  6. 6
    Verfahren nach den Ansprüchen 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine während der Kommunikation mit verschlüsselten Meldungen durchgeführte Transaktion einen Vorgabewert für einen Guthabennachladewert umfaßt, welcher der entfernten Datenzentrale übermittelt wird.
  7. 7
    Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß während der Kommunikation mit einer unverschlüsselten Meldung eine Transaktion durchgeführt wird, um eine neue Telefonnummer zur Verbindungsaufnahme mit der Datenzentrale in die Frankiermaschine zu laden.
  8. 8
    Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Transaktionsdaten einzeln und seriell übertragen und durch einen MESSAGE AUTHENTIFICATION CODE (MAC) gesichert werden.
  9. 9
    Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß, um in einen ersten Modus einzutreten, wenn die Frankiermaschine geöffnet wird, in dem Schritt (210) das Codewort Y gelöscht wird, indem mittels des Sensors (21), der an die Detektoreinrichtung (20) gekoppelt ist, direkt oder indirekt eine Verbindung unterbrochen wird, welche direkt und/oder indirekt über den Verlust einer weiteren Information zum Verlust des Codewortes Y führt, ohne die die Frankiermaschine nicht zum Frankieren betrieben werden kann.
  10. 10
    Verfahren zur Verbesserung der Sicherheit von Frankiermaschinen mit einem Mikroprozessor in einer Steuereinrichtung der Frankiermaschine zur Ausführung von Schritten für eine Start- und Initialisierungsroutine und nachfolgender Systemroutine mit einer Möglichkeit in einen Kommunikationsmodus mit einer entfernten Datenzentrale einzutreten sowie weiteren Eingabeschritten, um in einen Frankiermodus einzutreten von dem nach Ausführung einer Abrechnungs- und Druckroutine in die Systemroutine zurückverzweigt wird, gekennzeichnet durch a) Anmelden einer autorisierten Öffnung der Frankiermaschine zum Zwecke einer Inspektion, wobei nach Eintritt in den Kommunikationsmodus (300) bei einer entfernten Datenzentrale ein Öffnungsgesuch gestellt wird und b) Übermitteln eines neuen Codewort Y' zur Frankiermaschine von der Datenzentrale, in Erwiderung auf das gestellte Öffnungsgesuch, c) Überführen der Frankiermaschine in den ersten Modus, um sie damit wirksam außer Betrieb setzen, wenn bei Ausführung eines Schrittes (210) das richtige Codewort fehlt, weil die Frankiermaschine geöffnet wurde, umfassend die Schritte:- Löschen des Codewortes Y, wenn die Frankiermaschine geöffnet wird, - Weiterverwenden eines vorhandenen neuen Codewortes Y' als Codewort Y nach der Initialisierung (101) und - laufende Abfrage eines Schrittes (207) zur Überprüfung des Vorhandenseins des gültigen Codewortes Y, während des Betriebes der Frankiermaschine, - Feststellen des Fehlens eines gültigen Codewortes Y im Schritt (207) für den Fall, daß kein neues gültiges Codewort Y' übermittelt wurde, und Schritte zum Verhindern des Frankierens bzw. Sperrens der Frankiermaschine (208) und/oder Schritte im Statistik- und Fehlerauswertungsmodus (213) und Anzeigemodus (215), welche durchlaufen werden, um die Aufrechterhaltung, Auswertung und Anzeige des vorgenannten ersten Modus zu sichern und um anschließend wieder zum Beginnpunkt s der Systemroutine (200) zurückzuverzweigen. d) Überführung der Frankiermaschine in einen zweiten Modus, wenn ein spezifisches Kriterium erfüllt ist, durch Schritte (201 bis 206), die nach dem Beginnpunkt s der Systemroutine (200) und vor dem Punkt t vor dem Schritt (207) ablaufen, umfassend: - einen Schritt (201) zum Aufruf aktueller Daten - einen Schritt (202) zur Überprüfung der Daten mittels eines Entscheidungskriteriums und Eintritt bei Erfüllung des Kriteriums in den zweiten Modus (Schritte 203-206), um an den Benutzer der Frankiermaschine eine Warnung und Aufforderung zur Kommunikation mit der Datenzentrale abzugeben.
  11. 11
    Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß während der Kommunikation Transaktionen mit verschlüsselten Meldungen durchgeführt werden, um ein neues Codewort Y' und/oder weitere aktuelle Daten in die Frankiermaschine zu laden.
  12. 12
    Verfahren nach den Ansprüchen 10 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß die während der Kommunikation mit verschlüsselten Meldungen durchgeführte Transaktion einen Guthabennachladewert umfaßt.
  13. 13
    Verfahren nach den Ansprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine während der Kommunikation mit verschlüsselten Meldungen durchgeführte Transaktion einen Vorgabewert für einen Guthabennachladewert umfaßt, welcher der entfernten Datenzentrale übermittelt wird.
  14. 14
    Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß während der Kommunikation mit einer unverschlüsselten Meldung eine Transaktion durchgeführt wird, um eine neue Telefonnummer zur Verbindungsaufnahme mit der Datenzentrale in die Frankiermaschine zu laden.
  15. 15
    Verfahren nach den Ansprüchen 10 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß eine während der Kommunikation mit verschlüsselten Meldungen durchgeführte Transaktion eine spezifische Stückzahl S' für einen Sleeping-Mode umfaßt.
  16. 16
    Verfahren nach den Ansprüchen 10 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kommunikation mit unverschlüsselten oder verschlüsselten Meldungen vorgenommen wird, daß im Schritt (213), eine Berechnung der spezifischen Stückzahl S' vorgenommen wird und nach Anzeige (215) und Rückkehr zum Beginnpunkt s der Systemroutine (200) die spezifische Stückzahl S' als Stückzahl S in dem Schritt (201) zum Aufruf aktueller Daten zugeführt wird.
  17. 17
    Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet , daß die Berechnung der erreichbaren spezifischen Stückzahl S', parallel in der Frankiermaschine und in der Datenzentrale nach der gleichen Methode vorgenommen wird.
  18. 18
    Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet , daß die Transaktionsdaten einzeln und seriell übertragen und durch einen MESSAGE AUTHENTIFICATION CODE (MAC) gesichert werden.
  19. 19
    Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche 10 bis 18, dadurch gekennzeichnet , daß der bei Erfüllung des Kriteriums, welches im Schritt (202) abgefragt wird, daß der für den zweiten Modus folgende Schritt (203) eine Warnung umfaßt, welche für die Zeitdauer t n sichtbar ist und eine Frankier-Verzögerung (Alert-Modus) bewirkt.
  20. 20
    Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet , daß im zweiten Modus eine Frankier-Verzögerung um die Zeitdauer t n schrittweise steigend wirksam wird, wobei zur Inkrementierung der Zeitdauer t n und zur Dekrementierung einer Vergleichsstückzahl S ref um eine vorbestimmte Stückzahl n ein nachfolgender Schritt (204) vorgesehen ist, daß beim folgenden Durchlauf durch die Systemroutine (200) die laufend bei jeder Frankierung dekrementierte Stückzahl S und die dekrementierten Vergleichsstückzahl S ref im Schritt (201) als aktuelle Daten aufgerufen und anschließend im Schritt (202) miteinander verglichen werden, daß bei Erfüllung des Kriteriums, indem die Stückzahl S die Vergleichsstückzahl S ref unterschreitet, der Schritt (203) der Warnung erneut, aber mit einer um die Zeitdauer t k verlängerten Zeitdauer durchlaufen wird und daß anschließend und bei Nichterfüllung des vorgenannten Kriteriums der Schritt (207) zur Überprüfung des Vorhandenseins des gültigen Codewortes Y erreicht wird.
  21. 21
    Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche 10 bis 18, dadurch gekennzeichnet , daß der bei Erfüllung des Kriteriums (202) für den zweiten Modus folgende Schritt (203) eine Warnung umfaßt, welche für die Zeitdauer t n sichtbar ist und im nachfolgenden Schritt (204) eine neue Vergleichsstückzahl gebildet wird, indem die maximale Stückzahl S max durch eine vorbestimmte Zahl m dividiert wird.
  22. 22
    Verfahren nach den Ansprüchen 15 oder 21, dadurch gekennzeichnet , daß die im Schritt (201) aufgerufenen aktuellen Daten unmittelbar nach einer Kommunikation die berechnete bzw. übermittelte spezifische Stückzahl S' als Stückzahl S und die maximale Stückzahl S max umfassen, daß die Vergleichsstückzahl S ref der durch die Zahl k dividierten berechneten bzw. übermittelten maximalen Stückzahl S max entspricht.
  23. 23
    Verfahren nach den Ansprüchen 10, 11, 19 und 20 oder 10, 11, 21 und 22, dadurch gekennzeichnet , daß ein auf den Schritt (204) nachfolgender Schritt (205) vorgesehen ist, um festzustellen, daß die Stückzahl S größer als Null ist, um zum Schritt (207) zur Überprüfung des Vorhandenseins des gültigen Codewortes Y zu verzweigen und daß anderenfalls ein Schritt (206) zum Setzen eines FLAG's für ein Kommunikationsersuchen der Frankiermaschine erreicht wird.
  24. 24
    Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet , daß der Schritt (203) für die Anzeige einer Warnung und/oder Schritt (206) für das Setzen eines FLAG's für ein Kommunikationsersuchen zusätzlich einen Subschritt zur Fehlerstatistik umfaßt sowie daß das FLAG zurückgesetzt wird, indem eine Kommunikation erfolgt.
  25. 25
    Verfahren nach einem der vorhergenannten Ansprüche 15 bis 24, dadurch gekennzeichnet , daß die Stückzahl S' aus der Durchschnittstückzahl S o , der eine spezifische Dispositionsstückzahl S x hinzuaddiert wird, ermittelt wird, wobei gilt:S' = S o + S x    (2) wobei der abgefragte Registerwert R 2alt dem Ascending-Register und R 2neu , gemäß einem Vorgabewunsch, dem zukünftigen Wert des Ascending-Registers sowie R 4alt bzw. R 8alt der Anzahl gültiger Drucke bzw. der Anzahl aller Drucke entsprechen.
  26. 26
    Verfahren nach einem der vorhergenannten Ansprüche 15 bis 25, dadurch gekennzeichnet , daß die spezifische Dispositionsstückzahl S x ermittelt wird aus der Formel:S x = α x * R 8alt * R 1alt /R 2alt    (5) bzw. S x = α x * R 4alt * R 1alt /R 2alt    (6) wobei α x die Einstufung des Frankiermaschinen-Nutzers als A-, B- oder C-Kunden kennzeichnet und die abgefragten Registerwerte R 1alt dem Descending-Register und R 2alt dem Ascending-Register sowie R 4alt bzw. R 8alt der Anzahl gültiger Drucke bzw. der Anzahl aller Drucke entsprechen.
  27. 27
    Verfahren nach einem der vorhergenannten Ansprüche 15 bis 26, dadurch gekennzeichnet , daß ein spezieller Sleepingmodezähler bei jeder Kommunikation mit der Datenzentrale auf eine errechnete spezifische Stückzahl gesetzt wird und bei jeder Frankierung, d.h. im Verlauf einer Abrechnungs- und Druckroutine (406), zur Weiterzählung veranlaßt wird, bis die Stückzahl Null erreicht wird.
  28. 28
    Verfahren nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch den Schritt c) mit einer Überprüfung bezüglich, ob ein gültiger Code Y im vorbestimmten Speicherplatz vorliegt, wobei die Überprüfung auf gültigen Code Y mittels einem ausgewählten Prüfsummenverfahren innerhalb eines OTP-Prozessors (ONE TIME PROGRAMMABLE) durchgeführt wird, der intern die entsprechenden Programmteile und MAC (MESSAGE AUTHENTIFICATION CODE) gespeichert enthält.
  29. 29
    Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet , daß weitere sicherheitsrelevante Schlüsseldaten und Abläufe im Inneren des OTP-Prozessors gespeichert sind, um eine MAC-Absicherung über die Postregister zu legen.
  30. 30
    Verfahren nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch den Schritt c) mit einer Überprüfung bezüglich, ob ein gültiger Code Y im vorbestimmten Speicherplatz vorliegt, wobei die Überprüfung auf gültigen Code Y mittels einem ausgewählten Prüfsummenverfahren unter Verwendung eines kodierten Schlüssels durchgeführt wird, der in unterschiedlichen Speicherbereichen partiell abgelegt ist.
  31. 31
    Verfahren nach einem der vorhergenannten Ansprüche 28 bis 30, dadurch gekennzeichnet , daß das Sperren der Frankiermaschine erfolgt, indem die Verzweigung auf den Frankiermodus (400) nicht mehr ausgeführt wird.
  32. 32
    Verfahren nach einem der vorhergenannten Ansprüche 28 bis 31, dadurch gekennzeichnet , daß im Schritt (208), wo der Killmode erreicht und die Frankiermaschine gesperrt ist, die Postregister in vorbestimmter Weise teilweise gelöscht werden, danach über den Schritt (213) für einen Statistik- und Fehler-Auswertungsmodus der Anzeigemodus (215) erreicht und dann zur Systemroutine zurückverzweigt wird.
  33. 33
    Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet , daß wie an das gespeicherte Codewort Y auch an jede Information in den sicherheitsrelevanten Postregistern MAC angehängt werden, eine Manipulation der Registerdaten durch Kontrolle über den MAC erkannt wird, wobei diese Routine im Rahmen einer Abrechnungs- und Druckroutine (406) im Frankiermodus (400) erfolgt.
  34. 34
    Verfahren nach einem der vorhergenannten Ansprüche 32 bis 33, dadurch gekennzeichnet , daß Postregisterstände redundant gespeichert vorliegen und zur Realisierung des Kill-Modus beim teilweisen Löschen der Postregisterstände zielgerichtet in vorbestimmter Weise die Redundanz verringert wird, wobei die dieses Verringern der Redundanz von anderen Datenfehlern, die von der Frankiermaschine selbsttätig behoben werden können, dadurch unterscheidet, daß dieser Fehlertyp von der Frankiermaschine nicht selbsttätig behoben werden kann, weil alle redundant gespeicherten Daten nun unterschiedliche Fehler haben, welche nicht mehr automatisch korrigiert werden können.
  35. 35
    Verfahren nach einem der vorhergenannten Ansprüche 32 bis 34, dadurch gekennzeichnet , daß durch MAC-Absicherung die Schwierigkeit der Manipulation an den Postregistern maximal erhöht ist und die im Killmode verringerte Redundanz erlaubt, die Registerstände zu rekonstruieren, wobei nur eine eingeweihte Person (Servicetechniker) die Daten nach einer vorbestimmten Weise rekonstruieren kann, was ebenfalls nach jedem autorisiertem Öffnen vor erneuter Inbetriebnahme der Frankiermaschine zu geschehen hat.
  36. 36
    Verfahren nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch Schritte zum Überwachen der Transportgeschwindigkeit der Poststücke bzw. der Druckgeschwindigkeit insbesondere Bandgeschwindigkeit bei einem Thermotransferdrucker, damit der Druckkopf nicht benutzt werden kann, um einen unabgerechneten Frankierstempel zu erzeugen.
  37. 37
    Verfahren nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet , daß bei einem Thermotransferdrucker die Bandgeschwindigkeit des Farbbandes, welche bereits über einen Encoder gemessen wird, ausgewertet wird, wobei die Encoderimpulse innerhalb eines Zeitfensters gezählt werden, welches vom Uhren/Datums-Baustein (8) geliefert oder aus dem Systemtakt der Steuereinrichtung (6) abgeleitet wird, wobei der Systemtakt mittels eines quarzgesteuerten Taktgebers erzeugt und der Motor 12 entsprechend nachgesteuert wird, wenn die Anzahl an Encoder-Impulsen von einer Sollanzahl abweicht.
  38. 38
    Verfahren nach einem der vorhergenannten Ansprüche 36 und 37, dadurch gekennzeichnet , daß ein Fehler festgestellt wird, wenn die Soll/Ist-Abweichung über ein zulässiges Maß hinaus angestiegen ist, daß der Fehler protokolliert wird und gegebenenfalls zum Außerbetriebsetzen der Frankiermaschine führt.
  39. 39
    Verfahren nach einem der vorhergenannten Ansprüche 36 bis 38, dadurch gekennzeichnet , daß im Schritt (202) zur Überprüfung des Kriteriums festgestellt wird, ob die Druckgeschwindigkeit eingehalten wird bzw. ob diese vom zulässigen Wert abweicht, daß im Falle daß dieses Kriterium erfüllt ist, eine entsprechende Warnung in der Anzeige erscheint, welche bei Nichtbeachtung letztlich zur Blockierung der Frankiermaschine führt.
  40. 40
    Verfahren nach einem der vorhergenannten Ansprüche 10 und 36, dadurch gekennzeichnet , daß die Steuereinheit der Frankiermaschine den Zeitablauf beim spaltenweisen Druck, durch Vergleich der Zeitdauer für den Druck der einzelnen Spalten, in welchen variable Daten vorkommen, überprüft, wobei die Anzahl von Taktimpulsen des quarzgesteuerten Taktgebers zwischen den einzelnen Encoderimpulsen gezählt werden und daß nach dem Schritt (207) zur Überprüfung des Kriteriums, ob der Zeitablauf eingehalten wurde bzw. ob er vom zulässigen Zeitablauf abweicht ein weiterer Schritt (208) für eine Maßnahme zur Blockierung der Frankiermaschine erfolgt, wenn das Kriterium erfüllt ist.
  41. 41
    Verfahren zur Verbesserung der Sicherheit von Frankiermaschinen mit einem Mikroprozessor in einer Steuereinrichtung der Frankiermaschine zur Ausführung von Schritten für eine Start- und Initialisierungsroutine und nachfolgender Systemroutine mit einer Möglichkeit automatisch in einen Kommunikationsmodus mit einer entfernten Datenzentrale einzutreten, wobei die Datenzentrale die Registerstände prüft und die Frankiermaschine nachlädt, wenn die Registerstände nicht bemängelt werden, oder am weiteren Betrieb hindert sowie weiteren Eingabeschritten, um in einen Frankiermodus einzutreten von dem nach Ausführung einer Abrechnungs- und Druckroutine in die Systemroutine zurückverzweigt wird, gekennzeichnet durch a) Feststellen der Nichterfüllung eines gültigen Kriteriums im Schritt (207) bezogen auf vorbestimmte interne Frankiermaschinenabläufe während des Betriebes der Frankiermaschine für einen ersten Modus, und Schritte zum Verhindern des Frankierens bzw. zum Sperren der Frankiermaschine (208) und/oder Schritte im Statistik- und Fehlerauswertungsmodus (213) und Anzeigemodus (215), welche durchlaufen werden, um die Aufrechterhaltung, Auswertung und Anzeige des vorgenannten ersten Modus zu sichern und um anschließend wieder zum Beginnpunkt s der Systemroutine (200) zurückzuverzweigen. b) Überführung der Frankiermaschine in einen zweiten Modus, wenn ein spezifisches Kriterium erfüllt ist, durch Schritte (201 bis 206), die nach dem Beginnpunkt s der Systemroutine (200) und vor dem Punkt t vor dem Schritt (207) ablaufen, umfassend:- einen Schritt (201) zum Aufruf aktueller Daten - einen Schritt (202) zur Überprüfung der Daten mittels eines Entscheidungskriteriums und Eintritt bei Erfüllung des Kriteriums in den zweiten Modus (Schritte 203-206), um an den Benutzer der Frankiermaschine mindestens eine Warnung und Aufforderung zur Kommunikation mit der Datenzentrale abzugeben.
  42. 42
    Verfahren nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet , daß die im Schritt (201) aufgerufenen aktuellen Daten unmittelbar nach einer Kommunikation eine berechnete bzw. übermittelte spezifische Stückzahl S' als Stückzahl S und eine maximale Stückzahl S max umfassen, daß die Vergleichsstückzahl S ref für ein erstes Stückzahlkriterium der durch die Zahl k dividierten berechneten bzw. übermittelten maximalen Stückzahl S max entspricht, daß bei Erfüllung des im Schritt (202) abgefragten ersten Stückzahlkriteriums für den zweiten Modus der folgende Schritt (203) eine ständige Warnung für ein bevorstehendes Schlafenlegen der Frankiermaschinenfunktion bzw. eine Aufforderung zur erneuten Kommunikation mit der Datenzentrale umfaßt, bevor Schritt (205) zur Überprüfung der Daten mittels eines weiteren Stückzahlkriteriums erreicht wird, daß bei Nichterfüllung des weiteren Stückzahlkriteriums ein Schritt (206) zum automatischen Kommunikationsersuchen der Frankiermaschine erreicht wird, daß während einer Kommunikation mit der Datenzentrale Transaktionsdaten einzeln und seriell übertragen werden und mindestens ein durch einen MAC abgesichertes Entscheidungskriterium umfassen, wodurch das automatische Kommunikationsersuchen aufgehoben wird, falls die Transaktion erfolgreich durchgeführt wurde.
  43. 43
    Verfahren nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet , daß während einer Routine im Frankiermodus (400) ein Schritt (410) zur Abfrage des Erreichens eines weiteren Stückzahlkriteriums für die verbleibende Stückzahl S vorgesehen ist und bei Erreichen des weiteren Stückzahlkriteriums automatisch zum Kommunikationsmodus (300) verzweigt wird.
  44. 44
    Verfahren nach den Ansprüchen 41 bis 43, dadurch gekennzeichnet , daß der Schritt (203) einen Subschritt zur Fehlerstatistik entsprechend dem Statistik- und Fehlerauswertungsmodus (213) und der Schritt (205) zur Abfrage des Erreichens eines weiteren Stückzahlkriteriums durch die verbleibende Stückzahl S während der Systemroutine (200) oder der Schritt (410) zur Abfrage des Erreichens eines weiteren Stückzahlkriteriums durch die verbleibende Stückzahl S während einer Routine im Frankiermodus (400) als Entscheidungskriterium die Stückzahl Null umfaßt.
  45. 45
    Verfahren nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet , daß für eine Sicherheitsmaßnahme (Error Overflow Mode) die im Schritt (201) aufgerufenen aktuellen Daten die Anzahl protokollierter interner Fehler, Bedienungsfehler und Manipulationsversuchen entsprechenden Fehler umfassen, daß bei Erfüllung des im Schritt (202) abgefragten Kriteriums für einen Fehlerüberlaufmode der Eintritt in einen zweiten Modus mit dem folgenden Schritt (203) für eine ständige Signalisierung einer Überschreitung einer vorbestimmten Fehleranzahl erfolgt und die Fehleranzahl weiter protokolliert wird bis ein Rücksetzen der Fehlerregister im Rahmen einer Kommunikation mit der Datenzentrale oder einer Inspektion durch einen Servicedienst vorgenommen wird.
  46. 46
    Verfahren nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet , daß in der Frankiermaschine die Sicherheitsmaßnahme (Error Overflow Mode) im zweiten Modus neben oder anstatt einer Sleeping-Mode-Variante durchgeführt wird und daß sich bei Erfüllung des Abfragekriteriums im Schritt (202), d.h. bei Überschreitung einer vorbestimmten Anzahl an Fehlern, die Reaktionszeitdauer der Frankiermaschine im Schritt (203), in welchem dieser Zustand an den Bediener der Frankiermaschine gemeldet wird, verlangsamt.
  47. 47
    Verfahren nach den Ansprüchen 45 bis 46, dadurch gekennzeichnet , daß im Schritt (203) die Reaktionszeitdauer, beispielsweise die Zeitdauer bis zum Beginn des Druckbetriebes, linear mit der Anzahl der Fehler erhöht wird, indem die Ausführung des Programmes verzögert wird oder unkritische Programmteile, wie beispielsweise die Fehleranzeige, mehrfach aufgerufen werden.
  48. 48
    Verfahren nach den Ansprüchen 45 bis 46, dadurch gekennzeichnet , daß im vorgenannten Schritt (203) die Reaktionszeitdauer jeweils um eine Stufe erhöht wird, wobei die Stufen Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, ... usw. betreffen können, oder eine progressive Steigerung der Reaktionszeitdauer im Betriebsprogramm vorgesehen ist, um eine Manipulation zu erschweren.
  49. 49
    Verfahren nach den Ansprüchen 47 oder 48, dadurch gekennzeichnet , daß im Schritt (203) in Abänderung oder in Kombination mit vorgenannten Varianten ein elektronisches Zeitschloß bei einer Fehlbedienung betätigt wird und eine Erhöhung der Reaktionszeitdauer bei jeder Fehlbedienung vorgesehen ist.
  50. 50
    Verfahren nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet , daß in der Frankiermaschine bei der Feststellung der Nichterfüllung eines gültigen Kriteriums im Schritt (207) während des Betriebes der Frankiermaschine für einen ersten Modus schwere Fehler festgestellt werden, um Schritte zum Verhindern des Frankierens bzw. Sperrens der Frankiermaschine (208) und Schritte im Statistik- und Fehlerauswertungsmodus (213) und Anzeigemodus (215) auszulösen, welche durchlaufen werden, um die Aufrechterhaltung, Auswertung und Anzeige des vorgenannten ersten Modus zu sichern.
  51. 51
    Verfahren nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet , daß bei der Erfüllung des Kriteriums, welches im Schritt (202) abgefragt wird, eine erste Stückzahlschwelle erreicht ist, um in den zweiten Modus einzutreten, daß der für den zweiten Modus folgende Schritt (203) eine Warnung umfaßt, welche für die Zeitdauer t n sichtbar ist und eine Frankier-Verzögerung (Alert-Modus) bewirkt.
  52. 52
    Verfahren nach Anspruch 51, dadurch gekennzeichnet , daß im zweiten Modus eine Frankier-Verzögerung um die Zeitdauer t n schrittweise steigend wirksam wird, wobei zur Inkrementierung der Zeitdauer t n und zur Dekrementierung einer Vergleichsstückzahl S ref um eine vorbestimmte Stückzahl n ein nachfolgender Schritt (204) vorgesehen ist, daß beim folgenden Durchlauf durch die Systemroutine (200) die laufend bei jeder Frankierung dekrementierte Stückzahl S und die dekrementierten Vergleichsstückzahl S ref im Schritt (201) als aktuelle Daten aufgerufen und anschließend im Schritt (202) miteinander verglichen werden, daß bei Erfüllung des Kriteriums, indem die Stückzahl S die Vergleichsstückzahl S ref unterschreitet, der Schritt (203) der Warnung erneut, aber mit einer um die Zeitdauer t k verlängerten Zeitdauer durchlaufen wird und daß anschließend und bei Nichterfüllung des vorgenannten Kriteriums der Schritt (207) zur Überprüfung des Vorhandenseins des gültigen Codewortes Y erreicht wird.
  53. 53
    Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche 51 bis 52, dadurch gekennzeichnet , daß der bei Erfüllung des Kriteriums (202) für den zweiten Modus folgende Schritt (203) eine Warnung umfaßt, welche für die Zeitdauer t n sichtbar ist und im nachfolgenden Schritt (204) eine neue Vergleichsstückzahl gebildet wird, indem die maximale Stückzahl S max durch eine vorbestimmte Zahl m dividiert wird.
  54. 54
    Verfahren nach den Ansprüchen 51 bis 53, dadurch gekennzeichnet , daß die im Schritt (201) aufgerufenen aktuellen Daten unmittelbar nach einer Kommunikation die berechnete bzw. übermittelte spezifische Stückzahl S' als Stückzahl S und die maximale Stückzahl S max umfassen, daß die Vergleichsstückzahl S ref der durch die Zahl k dividierten berechneten bzw. übermittelten maximalen Stückzahl S max entspricht.
  55. 55
    Verfahren zur Verbesserung der Sicherheit von Frankiermaschinen mit einem Mikroprozessor in einer Steuereinrichtung der Frankiermaschine zur Ausführung von Schritten für eine Start- und Initialisierungsroutine und nachfolgender Systemroutine mit einer Möglichkeit in einen Kommunikationsmodus mit einer entfernten Datenzentrale einzutreten sowie weiteren Eingabeschritten, um in einen Frankiermodus einzutreten von dem nach Ausführung einer Abrechnungs- und Druckroutine in die Systemroutine zurückverzweigt wird, gekennzeichnet durch , Unterscheiden zwischen nichtmanipuliertem und manipuliertem Betrieb einer Frankiermaschine mittels der Steuereinrichtung (6), indem während eines Betriebsmodus (290) und/oder Kommunikationsmodus (300) eine Überwachung der Zeitdauer des Ablaufes von Programmen, Programmteilen bzw. sicherheitsrelevanter Routinen vorgenommen wird und durch einen nach Ablauf von Programmen, Programmteilen bzw. sicherheitsrelevanten Routinen anschließenden Vergleich der gemessenen Laufzeit mit einer vorgegebenen Laufzeit.
  56. 56
    Verfahren nach Anspruch 55, dadurch gekennzeichnet , daß im Fehlerfall die Zeitdauer des ablaufenden Programms bzw. die Zeitdauer der durch ein entsprechendes Programm verursachten Transportgeschwindigkeit eines Poststückes in der Frankiermaschine bzw. die Druckgeschwindigkeit oder die Soll/Ist-Abweichung protokolliert, der Fehlerfall signalisiert und ggf. die Frankiermaschine blockiert wird.
  57. 57
    Verfahren zur Verbesserung der Sicherheit von Frankiermaschinen mit einem Mikroprozessor in einer Steuereinrichtung der Frankiermaschine zur Ausführung von Schritten für eine Start- und Initialisierungsroutine und nachfolgender Systemroutine mit einer Möglichkeit in einen Kommunikationsmodus mit einer entfernten Datenzentrale einzutreten sowie weiteren Eingabeschritten, um in einen Frankiermodus einzutreten von dem nach Ausführung einer Abrechnungs- und Druckroutine in die Systemroutine zurückverzweigt wird, gekennzeichnet durch , ein Verändern eines Zählwertes während der Ausführung einer Programmroutine und Vergleich des vorgenannten Zählwertes mit mindestens einem vorbestimmten Zählwert nach Ausführung der Programmroutine.
  58. 58
    Verfahren nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet , daß zur Erhöhung der Sicherheit gegenüber in Fälschungsabsicht vorgenommene Manipulationen in der Frankiermaschine eine solche Flußkontrolle eingesetzt wird, mit welcher nachträglich festgestellt werden kann, welche Verzweigungen durchlaufen wurden, und umfassend die Schritte:- Verändern eines Zählwertes in einem Speicher an mindestens einem Punkt während der Ausführung der Programmroutine durch eine Multiplikation mit einer bestimmten dem jeweiligen Programmteil zugeordneten Primzahl, - Vergleich des veränderten Zählwertes mit mindestens einem dieser Programmroutine zugeordneten vorbestimmten Zählwert und/oder Plausibilitätstest von sich während der Programmausführung beim Durchlauf von Verzweigungen ergebenden unterschiedlichen Zählwerten mittels vorbestimmten Zählwerten nach Ausführung der Programmroutine und Protokollierung im Fehlerfall für ggf. eine spätere Auswertung, wobei bei der späteren Auswertung eine Primzahlzerlegung durchgeführt wird.
  59. 59
    Verfahren nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet , daß in der Frankiermaschine in einer anderen Variante, nur solche Programmteile ohne Verzweigungen berücksichtigt werden, wobei keine Rückverfolgung der durchlaufenen Programmzweige erforderlich wird, daß ein Inkrementieren des Zählwertes zum Verändern desselben und ein Vergleich mit einem vorbestimmten dem Durchlauf der Programmteile entsprechenden Zählwert sowie daß eine Protokollierung im Fehlerfall ggf. für eine spätere Auswertung erfolgt.
  60. 60
    Verfahren zur Verbesserung der Sicherheit von Frankiermaschinen mit einem Mikroprozessor in einer Steuereinrichtung der Frankiermaschine zur Ausführung von Schritten für eine Start- und Initialisierungsroutine und nachfolgender Systemroutine mit einer Möglichkeit in einen Kommunikationsmodus mit einer entfernten Datenzentrale einzutreten sowie weiteren Eingabeschritten, um in einen Frankiermodus einzutreten von dem nach Ausführung einer Abrechnungs- und Druckroutine in die Systemroutine zurückverzweigt wird, gekennzeichnet durch die Schritte:a) Übermitteln von Daten von einer Datenzentrale zur Frankiermaschine entsprechend einem beantragten autorisierten Eingriff in die Frankiermaschine, welcher als erlaubter Eingriff protokolliert wird, b) Unterscheiden zwischen beantragten autorisierten und unautorisierten Eingriff in die Frankiermaschine mittels der Steuereinheit der Frankiermaschine in Verbindung mit den von der Datenzentrale übermittelten Daten, wobei bei unautorisierten Eingriff in die Frankiermaschine dieser Eingriff als Fehlerfall protokolliert wird, aber nach einem erfolgten autorisierten Eingriff in die Frankiermaschine der ursprüngliche Betriebszustand mittels den vorgenannten übermittelten Daten wiederhergestellt wird, c) Überführen der Frankiermaschine in den ersten Modus (Kill Mode 1), um sie wirksam außer Betrieb zu setzen, wenn die richtigen Daten fehlen, weil in die Frankiermaschine unautorisiert eingegriffen wurde.
  61. 61
    Verfahren nach Anspruch 60, gekennzeichnet , durch ein Unterscheiden gemäß Merkmal b) aufgrund einer Kombination mindestens von Merkmalen der vorgenannten Ansprüche 55 und 56 zur Kontrolle des Zeitablaufes mit den Merkmalen der vorgenannten Ansprüche 57 bis 59 zur Flußkontrolle, wobei in der Frankiermaschine im Fehlerfall, insbesondere bei Abweichung in der Laufzeit kritischer bzw. sicherheitsrelevanter Programmteile (Time Supervision Mode) und/oder bei Abweichung vom vorgegeben Zählwert (Flow Control) ein Flag in einem Speicher gesetzt wird, welches im Schritt (207) abgefragt wird und daß bei Vorliegen dieses Abfragekriteriums auf den Schritt (208) verzweigt wird und die Frankiermaschine somit nicht weiter zum Frankieren betrieben werden kann (Kill Mode 1).
  62. 62
    Verfahren nach Anspruch 60, gekennzeichnet , durch ein Unterscheiden gemäß Merkmal b) aufgrund einer Kombination von Merkmalen der vorgenannten Ansprüche 55 und 56 zur Kontrolle des Zeitablaufes in Verbindung mit Merkmalen der vorgenannten Ansprüche 57 bis 59 zur Flußkontrolle, wobei in der Frankiermaschine im Fehlerfall, insbesondere bei Abweichung in der Laufzeit kritischer bzw. sicherheitsrelevanter Programmteile (Time Supervision Mode) und/oder bei Abweichung vom vorgegeben Zählwert (Flow Control) das Codewort Y im SRAM (24) einer Detektoreinrichtung (20) über die Steuerleitung C gelöscht wird, indem in Verbindung mit der Adressenleitung A und der Datenleitung D ein Überschreiben mit einem vorbestimmten anderen Wort, beispielsweise 0000 erfolgt, welches im Schritt (207) abgefragt wird und daß bei Vorliegen dieses Abfragekriteriums auf den Schritt (208) verzweigt wird und die Frankiermaschine somit nicht weiter zum Frankieren betrieben werden kann (Kill Mode 1).
  63. 63
    Verfahren nach Anspruch 60, gekennzeichnet , durch ein Unterscheiden gemäß Merkmal b) aufgrund einer Kombination von Merkmalen der vorgenannten Ansprüche 55 und 56 zur Kontrolle des Zeitablaufes in Verbindung mit Merkmalen der vorgenannten Ansprüche 57 bis 59 zur Flußkontrolle, wobei in der Frankiermaschine im Fehlerfall, insbesondere bei Abweichung in der Laufzeit kritischer bzw. sicherheitsrelevanter Programmteile (Time Supervision Mode) und/oder bei Abweichung vom vorgegeben Zählwert (Flow Control) in Kombination mit einem Abfragekriterium entsprechend anderer Varianten zur Verbesserung der Sicherheit, wie beispielsweise das Löschen eines Teils des DES-Schlüssel oder der redundanten Registerstände bzw. Löschen anderer Daten oder Schlüssel, welche für die Datenzentrale bei einer Transaktion Bedeutung haben, verfahren wird, wobei das Abfragekriterium im Schritt (207) abgefragt wird und daß bei Vorliegen dieses Abfragekriteriums auf den Schritt (208) verzweigt wird und die Frankiermaschine somit nicht weiter zum Frankieren betrieben werden kann (Kill Mode 1).
  64. 64
    Verfahren nach den Ansprüchen 55, 56 oder 57 bis 59 oder 60 bis 63, gekennzeichnet durch ein Unterscheiden gemäß Merkmal b) aufgrund einer Kombination mindestens von Merkmalen der vorgenannten Ansprüche für einen Kill Mode 1 mit Merkmalen des vorgenannten Anspruchs 1 für einen Kill Mode beim Öffnen der Frankiermaschine unter Verwendung eines Sensors (21).
  65. 65
    Verfahren nach den Ansprüchen 51 bis 54, 55 bis 56 oder 57 bis 59 oder 60 bis 63, gekennzeichnet durch eine Kombination von Merkmalen der vorgenannten Ansprüche für einen Kill Mode 1 mit Merkmalen des vorgenannten Anspruchs 41 bis 44 oder 51 bis 54 für eine Variante des Sleeping Mode, mit Merkmalen der Ansprüche 45 bis 49 für den Error Overflow Mode und/oder Merkmalen des Anspruchs 50 für das Blockieren der Frankiermaschine bei einem schweren Fehler.
  66. 66
    Verfahren zur Verbesserung der Sicherheit von Frankiermaschinen mit einem Mikroprozessor in einer Steuereinrichtung der Frankiermaschine zur Ausführung von Schritten für eine Start- und Initialisierungsroutine und nachfolgender Systemroutine mit einer Möglichkeit in einen Kommunikationsmodus mit einer entfernten Datenzentrale einzutreten sowie weiteren Eingabeschritten, um in einen Frankiermodus einzutreten von dem nach Ausführung einer Abrechnungs- und Druckroutine in die Systemroutine zurückverzweigt wird, gekennzeichnet durch , ein Bilden einer Checksumme im OTP-Prozessor über den Inhalt des externen Programmspeichers PSP (11) und Vergleich des Ergebnises mit einem im OTP-Prozessor gespeicherten vorbestimmten Wert vor und/oder nach Ablauf des Frankiermodus (400) bzw. Betriebsmodus (290), insbesondere während der Initialisierung im Schritt (101), wenn die Frankiermaschine gestartet wird, oder in Zeiten, in welchen nicht gedruckt wird, im Schritt (213), wenn die Frankiermaschine im Standby-Modus betrieben wird, Protokollierung im Fehlerfall und anschließende Blockierung der Frankiermaschine.
  67. 67
    Verfahren nach Anspruch 66, dadurch gekennzeichnet , daß zur Verbesserung der Manipulationssicherheit in einem Kill-Mode 2 die Checksumme über den Inhalt des Programmspeichers (PSP 11) und/oder die Checksumme der Registerstände gebildet wird und/oder eine Abfrage hinsichtlich Manipulationsversuche im Standby Modus vorgesehen ist
  68. 68
    Verfahren nach Anspruch 66, dadurch gekennzeichnet , daß der Frankiermodus (400)    einen Schritt (405) zur Abfrage einer Druckausgabeanforderung und einer weiteren Abfrage nach der Anzahl an Durchläufen durch die Programmschleife umfaßt, welche letztendlich wieder auf die Eingaberoutine gemäß Schritt (401) des Frankiermodus (400) direkt (Punkt d) oder indirekt (Punkt e) über den Schritt (301) des Kommunikationsmodus (300) auf den Betriebsmodus (290) einschließlich Frankiermodus (400) führt, daß bei Erfüllung des Abfragekriteriums, wobei eine vorbestimmte Zeit keine Eingabeanforderung vorliegt oder durch einen Briefsensor kein nachfolgendes zu frankierendes Poststück ermittelt wird und somit keine Druckanforderung erfolgt, ein Flag gesetzt und direkt auf den Punkt s zur Systemroutine (200) zurückverzweigt wird, ohne daß die Abrechnungs- und Druckroutine im Schritt (406) durchlaufen wird, daß im Schritt (211) des Betriebsmodus (290) eine Abfrage erfolgt, ob das Flag gesetzt ist, und bei Vorliegen des Abfragekriteriums in Schritt (211) der Standby Modus erreicht ist, daß im Statistik- und Fehlerauswertungsmodus gemäß Schritt (213) die Checksumme über den Inhalt des Programmspeichers (PSP 11) gebildet und daß nach der Checksummenprüfung das im Schritt (211) abgefragte Flag zurückgesetzt oder im Fehlerfall eine Maßnahme ergriffen wird, die direkt zum Blockieren der Frankiermaschine führt oder daß die Maßnahme indirekt im Schritt (207) erkannt wird, um dann auf den Schritt (208) zu verzweigen, um die Frankiermaschine zu sperren.
  69. 69
    Verfahren nach Anspruch 68, dadurch gekennzeichnet , daß im Schritt (213) das Codeword Y gelöscht wird, wenn ein Manipulationsversuch im Standby Modus durch Checksummenprüfung im Schritt (213) festgestellt worden ist.
  70. 70
    Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche 66 bis 69, gekennzeichnet durch eine Kombination von Merkmalen der vorgenannten Ansprüche 66 bis 69 für eine Checksummenbildung (Kill Mode 2) mit Merkmalen der vorgenannten Ansprüche 41 bis 44 für eine Variante des Sleeping Mode, Anprüche 45 bis 49 für den Error Overflow Mode und/oder Anspruch 50 für das Blockieren der Frankiermaschine bei einem schweren Fehler und/oder der vorgenannten Ansprüche 55 bis 56 für den Time Supervision Mode und/oder der vorgenannten Ansprüche 57 bis 59 für einen Flow Control Mode.
  71. 71
    Anordnung zur Verbesserung der Sicherheit von Frankiermaschinen mit Ein- und Ausgabemitteln, Speichermitteln und einer Steuereinrichtung, dadurch gekennzeichnet , daß die Steuereinrichtung (6) einen Prozessor, interne nichtflüchtige Speicher und Taktgeber/Zählerschaltungen enthält, wobei entsprechende Sicherungsbits während der Herstellung der Frankiermaschine gesetzt werden, welche das Auslesen der in der Steuereinrichtung gespeicherten Daten und Programme von außen verhindern, daß der vorgenannte interne nichtflüchtige Speicher als Programmspeicher für sicherheitsrelevante Routinen bzw. Programme und daß die vorgenannten Taktgeber/Zählerschaltungen für eine Laufzeitüberwachung der sicherheitsrelevanten Routinen bzw. Programmteile einerseits und für das Verändern eines Zählwertes entsprechend der durchlaufenen Programmteile und/oder Verzweigungen während der Programmausführung andererseits und daß der Prozessor für eine nach Ausführung der jeweiligen Routinen, Programme bzw. Programmteile erfolgende Auswertung ausgebildet ist.
  72. 72
    Anordnung nach Anspruch 71, dadurch gekennzeichnet , daß die Steuereinrichtung (6) der Frankiermaschine als OTP-Prozessor ausgebildet ist, welcher eine Einrichtung (20) mit einem nichtflüchtigen Speicher zur Einspeicherung eines Codewortes Y aufweist, mit welcher während des Betriebes der Frankiermaschine in der Systemroutine Manipulationsversuche festgestellt werden.
  73. 73
    Anordnung nach Anspruch 71, dadurch gekennzeichnet , daß die Steuereinrichtung (6) der Frankiermaschine als OTP-Prozessor ausgebildet ist, an welchem eine Detektoreinrichtung (20) angeschlossen ist, mit welcher während des Betriebes der Frankiermaschine in der Systemroutine Manipulationsversuche festgestellt werden.
  74. 74
    Anordnung nach den Ansprüchen 72 bis 73, dadurch gekennzeichnet , daß an der Detektoreinrichtung (20) ein Sensor (21) zur Feststellung eines Öffnens der Frankiermaschine angeschlossen ist, um beim Öffnen das Codewort Y zu löschen.
Independent claims74