EP3088836B1

Method for detection and tracking the position of light spots on a projection surface of a weapons simulator, a weapons simulator and computing unit for carrying out the method

Abstract

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Expires 14 April 2036.

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14 claims: 10 independent, 4 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Verfolgung und Detektion von Positionen von Lichtpunkten (5), die von einer Anzahl N, wobei N>1, zu Simulationszwecken umgebauten Schusswaffen (2) zumindest vorübergehend erzeugt werden, auf einer Projektionsfläche (3) eines Waffensimulators (1), wobei ein Inhalt der Projektionsfläche (3) einschließlich der Lichtpunkte (5) zu bestimmten Zeitpunkten von mindestens einer Kamera (6) optisch erfasst wird, dadurch gekennzeichnet, dass zu allen ungeraden Zeitpunkten (11) vor dem Erfassen des Inhalts der Projektionsfläche (3) die Lichtpunkte (5) aller Schusswaffen (2) des Waffensimulators (1) eingeschaltet und erfasst und deren Positionen detektiert und entsprechende Positionsdaten gewonnen werden, und dass zu aufeinander folgenden geraden Zeitpunkten (12) vor dem Erfassen des Inhalts der Projektionsfläche (3) ein Lichtpunkt (5) jeweils einer anderen Schusswaffe i (2), wobei i=1...N, eingeschaltet und erfasst und der Schusswaffe i (2) zugeordnet wird und entsprechende Zuordnungsinformationen gewonnen werden, bis nach einer der Anzahl N der in dem Waffensimulator (1) betriebenen Schusswaffen (2) entsprechenden Anzahl von geraden Zeitpunkten (12) die Position der Lichtpunkte (5) aller in dem Waffensimulator (1) betriebenen Schusswaffen (2) detektiert worden ist und die Lichtpunkte (5) aller Schusswaffen (2) jeweils einer der Schusswaffen (2) zugeordnet sind, die den Lichtpunkt (5) erzeugt hat.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einschalten, Erfassen und Zuordnen des Lichtpunkts (5) der letzten der in dem Waffensimulator (1) betriebenen Schusswaffe i=N (2) zu einem geraden Zeitpunkt (12), das Verfahren wieder von vorne durchlaufen wird und zu dem darauf folgenden geraden Zeitpunkt (12) wieder der Lichtpunkt (5) der ersten in dem Waffensimulator (1) betriebenen Schusswaffe i=1 (2) eingeschaltet und ermittelt und der Schusswaffe i=1 (2) zugeordnet wird und entsprechende Zuordnungsinformationen gewonnen werden.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einschalten, Erfassen und Zuordnen des Lichtpunkts (5) der letzten der in dem Waffensimulator (1) betriebenen Schusswaffe i=N (2) zu einem geraden Zeitpunkt (12), zu einem nachfolgenden geraden Zeitpunkt (12) der Lichtpunkt (5) einer in dem Waffensimulator (1) betriebenen, von einem Schützen ausgelösten Schusswaffe (2) eingeschaltet und ermittelt und der Schusswaffe i=1 (2) zugeordnet wird und entsprechende Zuordnungsinformationen gewonnen werden.
  4. 4
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zu den geraden Zeitpunkten (12) jeweils auch die Position des eingeschalteten und erfassten Lichtpunkts (5) detektiert wird und entsprechende Positionsdaten gewonnen werden.
  5. 5
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zu den ungeraden Zeitpunkten (11) eine Zuordnung der detektierten Lichtpunkte (5) zu den einzelnen in dem Waffensimulator (1) betriebenen Schusswaffen (2) anhand der zu den geraden Zeitpunkten (12) gewonnenen Zuordnungsinformationen erfolgt.
  6. 6
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtpunkte (5) der Schusswaffen (2) des Waffensimulators (1) am Ende der ungeraden Zeitpunkte (11) eingeschaltet und erfasst werden.
  7. 7
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtpunkte (5) der einzelnen Schusswaffen (2) des Waffensimulators (1) jeweils am Anfang der geraden Zeitpunkte (12) eingeschaltet und erfasst werden.
  8. 8
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die geraden und ungeraden Zeitpunkte (10) von einer Frame-Rate der mindestens einen Kamera (6) abhängig sind und jeder Zeitpunkt einem Frame der Kamera (6) entspricht.
  9. 9
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Licht der Lichtpunkte (5) eine Frequenz aufweist, die außerhalb des für das menschliche Auge sichtbaren Frequenzbereichs liegt.
  10. 10
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtpunkte (5) Laserpunkte sind.
  11. 11
    Recheneinheit (8) eines Waffensimulators (1), der eine Projektionsfläche (3), eine Anzahl N, wobei N>1, darin betriebene zu Simulationszwecken umgebaute Schusswaffen (2), die zumindest vorübergehend Lichtpunkte (5) auf der Projektionsfläche (3) erzeugen, und mindestens eine Kamera (6) aufweist, die zu bestimmten Zeitpunkten einen Inhalt der Projektionsfläche (3) einschließlich der Lichtpunkte (5) optisch erfasst, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Recheneinheit (8) ein Computerprogramm abläuft, das zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8 programmiert ist.
  12. 12
    Recheneinheit (8) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (8) eine Kommunikationsverbindung (9) zu den die Lichtpunkte (5) erzeugenden umgebauten Schusswaffen (2) aufweist, um diese zu bestimmten Zeitpunkten zum Erzeugen der Lichtpunkte (5) zu veranlassen.
  13. 13
    Recheneinheit (8) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (8) eine Kommunikationsverbindung (7) zu der mindestens einen Kamera (6) aufweist, um diese zu bestimmten Zeitpunkten zum Erfassen des Inhalts der Projektionsfläche (3) zu veranlassen.
  14. 14
    Waffensimulator (1), der eine Recheneinheit (8) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, eine Projektionsfläche (3), eine Anzahl N, wobei N>1, darin betriebene zu Simulationszwecken umgebaute Schusswaffen (2), die zumindest vorübergehend Lichtpunkte (5) auf der Projektionsfläche (3) erzeugen, und mindestens eine Kamera (6) aufweist, die zu bestimmten Zeitpunkten einen Inhalt der Projektionsfläche (3) einschließlich der Lichtpunkte (5) optisch erfasst, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Recheneinheit (8) ein Computerprogramm abläuft, das zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8 programmiert ist.
Independent claims14