EP1982921B1

Device and method for sterilising containers

Abstract

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EP1982921B1, drawing sheet 1
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Expires 18 April 2028.

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16 claims: 10 independent, 6 dependent

  1. 1
    Vorrichtung (1) zum Sterilisieren von Behältnissen (10) mit einem Behandlungskopf (5), der am Ende ein Austrittsfenster (8) aufweist, durch welches Ladungsträger hindurchtreten können, mit einer Ladungsträgererzeugungsquelle, die Ladungsträger erzeugt und mit einer Beschleunigungseinrichtung (6) welche die Ladungsträger in Richtung des Austrittsfensters (8) beschleunigt, wobei der Querschnitt des Behandlungskopfes (5) derart beschaffen Ist, dass der Behandlungkopf (5) durch die Mündung des Behältnisses (10) führbar Ist und dass die Beschleunigungseinrichtung (6) die Ladungsträ ` ger derart beschleunigt, dass die aus dem Austrittsfenster (8) austretenden Ladungsträger auf eine Innenwandung (15) des Behältnisses (10) richtbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) ein Innengehäuse (20) aufweist, innerhalb dessen die Beschleunigungseinrichtung (6) angeordnet ist und dass ein Außengehäuse (16) dieses Innengehäuse (20) umglbt, wobei zwischen dem Außengehäuse (16) und dem Innengehäuse (20) ein sich bis zu dem Behandlungskopf (5) erstreckender Raum (22) gebildet wird, durch den ein gasförmiges Medium zur Kühlung des Austrittsfensters (8) führbar ist, wobei ein unterer Endabschnitt des Außengehäuse (16) so gestaltet ist, dass der Gasstrom auch in radialer Richtung der Vorrichtung und damit auch an dem Austrittsfenster vorbeigeführt wird.
  2. 2
    Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Austrittsfenster (8) und die Beschleunigungseinrichtung (6) innerhalb eines Außengehäuses (16) angeordnet sind und dieses Gehäuse (16) derart beschaffen ist, dass es durch die Mündung des Behältnisses (10) führbar ist.
  3. 3
    Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Ladungsträgern um Elektronen handelt, welche auf Energien von 100 keV bis 200 keV beschleunigt werden.
  4. 4
    Vorrichtung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, dass , der Raum (22) einen oder mehrere Kanäle (22a, 22b) aufweist, durch die jeweils ein gasförmiges oder flüssiges Medium geleitet werden kann.
  5. 5
    Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) eine Ablenkeinrichtung (7) zum Ablenken der Ladungsträger aufweist.
  6. 6
    Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behandlungskopf (5) gegenüber dem Behältnis (10) in einer Längsrichtung (L) des Behältnisses (10) und/oder eine radiale Richtung des Behälters bewegbar und/oder drehbar ist.
  7. 7
    Anordnung (30) zum Behandeln von Behältnissen mit einer Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche.
  8. 8
    Anordnung (30) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung (30) eine Einrichtung (32) zum Befüllen von Behältnissen (10) aufweist und die Vorrichtung (1) stromaufwärts bezüglich dieser Einrichtung (32) angeordnet ist.
  9. 9
    Anordnung (30) nach wenigstens einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung eine Verschiebeeinrichtung (36) aufweist, welche die Behältnisse in der Längsrichtung der Behältnisse (10) gegenüber der Vorrichtung (1) verschiebt.
  10. 10
    Anordnung (30) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 7 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung (30) eine Velzahl von Vorrichtungen (1) zum Sterilisieren von Behält. nissen (10) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 1 - 6 aufweist, wobei diese Vorrichtungen (1) entlang einer Kreisbahn angeordnet sind.
  11. 11
    Anordnung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, 7 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung eine weitere Sterilisationsvorrichtung (1 b) zum Sterilisieren einer Außenwandung der Behältnisse (10) aufweist.
  12. 12
    Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Sterilisationsvorrichtung (1b) stromaufwärts der Vorrichtungen (1) angeordnet ist.
  13. 13
    Anordnung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 11 -12, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Sterilisationsvorrichtung (1b) stationär angeordnet ist.
  14. 14
    Anordnung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 11-13. dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung ein Transportkarussell (42) aufweist, welches die Behältnisse (10) an der weiteren Sterilisationsvorrichtung (1b) vorbeiführt.
  15. 15
    Verfahren zum Sterilisieren von Behältnissen (10), wobei in einer Vorrichtung (1) zum Sterilisieren von Behältnissen (10) Ladungsträger erzeugt und in Richtung eines Austrittfensters (8), welches am Ende eines Behandlungskopfes (5) angeordnet ist, beschleunigt werden, wobei der Behandlungskopf (5) der Vorrichtung (1) durch eine Mündung des Behältnisses (10) in das Innere des Behältnisses (10) eingeführt wird und ausgehend von dem Behandlungskopf (5) beschleunigte Ladungsträger direkt auf die Innenwandung des Behältnisses (10) gerichtet werden und das Behältnis (10) relativ zu dem Behandlungskopf (5) bewegt wird dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) ein Innengehäuse (20) aufweist, innerhalb dessen die Beschleunigungseinrichtung (6) angeordnet ist und dass ein Außengehäuse (16) dieses Innengehäuse (20) umgibt, wobei zwischen dem Außengehäuse (16) und dem Innengehäuse (20) ein sich bis zu dem Behandlungskopf (5) erstreckender Raum (22) gebildet wird, durch den ein Medium und insbesondere ein gasförmiges Medium zur Kühlung des Austrittsfensters (8) geführt wird, wobei ein unterer Endabschnitt des Außengehäuses (18) so gestaltet ist, dass der Gasstrom auch in radialer Richtung der Vorrichtung und damit auch an dem Austrittsfenster vorbeigeführt wird, und wobei das Außengehäuse (16) durch die Mündung des Behältnisses (10) geführt wird.
  16. 16
    Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladungsträger vor Erreichen des Austrittsfensters (8) oder nach Austritt durch das Austrittsfenster (8) in einer radialen Richtung des Behältnisses (10) abgelenkt werden.
Independent claims16