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EP1568709B1

Purification of fibrinogen

Abstract

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EP1568709B1, drawing sheet 1
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Expired 12 February 2025, 1.6 years ago.

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20 claims: 10 independent, 10 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Reinigung von Fibrogen aus Fibrinogen-haltigen Lösungen, dadurch gekennzeichnet, dass es einen oder mehrere Verfahrensschritte enthält, bei denen ein oder mehrere kontaminierende Proteine durch eine oder mehrere negative Chromatagaaphien und/oder eine oder mehrere negative Adsorptionen, jeweils unter Verwendung von hydrophobe Gel abgereichert werden, wobei die negative Chromatographie und/oder die negative Adsorption bei einem pH-Wert zwischen 5,5 und 9 durchgeführt wird.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das hydrophobe Gel als funktionelle Gruppen Alkyl-Gruppen enthält.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das hydrophobe Gel als funktionelle Gruppen Phenyl-Gruppen oder derivatiderte Phenyl-Gruppen enthält.
  4. 4
    Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das hydrophobe Gel als funktionelle Gruppen Propyl-, Butyl-, Pentyl-, Hexyl- oder Octyl-Gruppen enthält.
  5. 5
    Verfahren nach einem der Anspruche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbeute von Fibrinogen im Durchlauf der negativen Chromatographien oder im Überstand der negativen Adsorption ≥ 50%, bevorzugt ≥ 70% ist.
  6. 6
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verfahtemschritt, der die negative Adsorption oder Chromatographie beinhaltet, in Anwesenheit von Substanzen, die die Bindung von Plasminogen an Fibrinogen schwächen, durchgerührt wird.
  7. 7
    Verfahren nach einen der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmaterial eine aus Blut gewonnene Mischung, Milch von transgenen Tieren oder ein Fermentationsüberstand oder eine daraus hergestellte Fraktion verwendet wird.
  8. 8
    Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmaterial humanes Plasma, eine Plasmafnktion oder Kryopräzipitar verwendet wird.
  9. 9
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Verfahrensschritte enthalten sind, bei denen Fibrinogen prkzipitiett wird.
  10. 10
    Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Präzipitationen mit Glycin oder anderen Arminosäuren enthalten sind.
  11. 11
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Verfahrensschritte enthalten sind, bei denen Plasminogen über Gelmaterial mit Lysin oder Lysin-Analoga als funktionelle Gruppe entfernt wird.
  12. 12
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Verfahrensschritte zur Abreicherung und/oder Entfernung infektiöser Partikel enthalten sind.
  13. 13
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei dem folgende Verfahrensschritte kombiniert werden:Herstellung einer Plasmafraktion, Adsorption an Aluminiumhydroxid, Inaktivierung infektiöser Partikel wie beispielsweise Viren, Präzipitation, weitere Reinigungs- und/oder Inaktivierungsschritte, negative Chromatographie und/oder negative Adsorption, Ultrafiltration, Sterilfiltration.
  14. 14
    Stabile und an fibrinogenabbauenden Proteasen und/oder Proenzymen abgereicherte Fibrinonogenpräparation, hergestellt nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehalt an Plasminogen bei ≤ 5 ng pro OD 280-320 liegt, dass der Gehalt an F XI bei ≤ 1 ng pro OD 280-520 liegt dass der Gehalt an t-PA bei ≤ 0,02 ng pro OD 280-320 liegt und dass der Anteil an niedermolekularen Fibrinogen-Abbaufragmenten nach einer Lagerung bei 30°C für einen Monat im flüssigen Zustand unterhalb von 3 % liegt.
  15. 15
    Fibrinogenpräparation nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehalt an F XI bei ≤ 0,2 ng pro OD 280-320 liegt.
  16. 16
    Fibrinogenpräparation nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehalt an F XII bei ≤ 20, bevorzugt ≤ 10 ng pro OD 280-320 liegt.
  17. 17
    Fibrinogenpräparation nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehalt an t-PA bei ≤ 0,01 ng pro OD 280-320 liegt.
  18. 18
    Verwendung der Fibrinogenpräparation nach Anspruch 14 für die Herstellung eines Fibrinklebers.
  19. 19
    Verwendung der Fibrinogenpräparation nach Anspruch 14 für die Herstellung einer Fibrin-Matrix.
  20. 20
    Fibrinogenpräparation nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass sie die Formulierungsbestandteile NaCl, Na 3 -Citrat, Arg oder Arg x HCl und CaCl 2 oder Mischungen davon mit anderen Formulierungsbestandteilen wie Aminosäuren und Amino-Gxuppen-haltigen Aromaten, enthält.
Independent claims20