EP0905929A2

Method for rapid optimal selection of alternative frequencies in a Radio Data System receiver

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ablegen und Sortieren von Alternativfrequenzen AF eines RDS-Rundfunkempfängers in einem Alternativfrequenzspeicher 100 unter Berücksichtigung der O- und N-Kennung. Hierzu werden die AF aus mehreren Quellen, wie RDS-Signal, Langzeitspeicher oder Landschaftsspeicher entnommen und mit zusätzlichen Kennzeichen zur Qualitätsbewertung abgespeichert.

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11 claims: 7 independent, 4 dependent

  1. 1
    Verfahren zum Ablegen und Sortieren von Alternativfrequenzen (AF) in einem Alternativfrequenzspeicher eines RDS-Rundfunkempfängers, dadurch gekennzeichnet, daß die Alternativfrequenzen (AF) sowohl einer Alternativfrequenz-Liste eines RDS-Signal eines momentan eingestellten Rundfunksenders als auch aus einer langzeitgespeicherten Liste unter der Programmidentifikation (PI) des eingestellten Rundfunksenders als auch aus einem Landschaftsspeicher, der die Alternativfrequenz (AF) mit zum momentan eingestellten Rundfunksender identischer, d.h. gültiger Programmidentifikation (PI) enthält und die z.Zt. empfangbaren Frequenzen im FM-Band wiederspiegelt, entnommen werden, daß zu jeder unter einer bestimmten Programmidentifikation (PI) gespeicherten Alternativfrequenz (AF) wenigstens ein zusätzliches Kennzeichen gespeichert wird, und daß das oder die zusätzlichen Kennzeichen als Sortierkriterium der Alternativfrequenzen (AF) im Alternativfrequenzspeicher verwendet werden.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine zusätzliche Kennzeichen ein erstes zusätzliches Kennzeichen ist, welches angibt, ob die Alternativfrequenz (AF) zu einem Original- oder Nachbarbereichs-Sender gehört, und/oder ein zweites zusätzliches Kennzeichen ist, welches angibt, ob in der unmittelbaren Vergangenheit die Programmidentifikation (PI) dieser Alternativfrequenz (AF) bestätigt wurde, und/oder ein drittes zusätzliches Kennzeichen ist, welches angibt, ob eine vorübergehend verbotene Alternativfrequenz (AF) für eine Neubewertung freigegeben ist, und/oder ein viertes zusätzliches Kennzeichen ist, welches angibt, wie stark bzw. mit welcher Qualität die Alternativfrequenz (AF) bei ihrer letzten Messung bewertet wurde, und/oder ein fünftes zusätzliches Kennzeichen ist, welches angibt, ob die AF derzeit als verbotene AF gekennzeichnet ist.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Alternativfrequenzen (AF) zusätzlich aus aktuell in Suchläufen erkannten Alternativfrequenzen (AF) hinzugefügt werden.
  4. 4
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Alternativfrequenz (AF) in einem vorbestimmten, vorzugsweise variierenden Rhythmus durch zeitlich kurze, im wesentlichen nicht wahrnehmbare Messungen von SL-Stop, Feldstärke und Qualität neu bewertet wird.
  5. 5
    Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rhythmus in seiner Periodizität gezielt schwankt.
  6. 6
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Alternativfrequenz (AF) gemäß allen ihren Meßwerten und zusätzlichen Kennzeichen sortiert werden, wobei die Alternativfrequenz (AF) mit der besten zu erwartenden Empfangsqualität an die erste Stelle sortiert wird, um bei einem erforderlichen Sprungversuch als aussichtsreichste Alternativfrequenz (AF) zur Verfügung zu stehen.
  7. 7
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieses in einem REG.-Off-Mode ausgeführt wird, wobei die Kennzeichnung Original- bzw. Nachbarsender ohne Berücksichtigung bleibt.
  8. 8
    Verfahren nach einem Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dieses in einem REG.-On-Mode ausgeführt wird, wobei die Originalsender vor den Nachbarsendern einsortiert werden und damit bevorzugt werden.
  9. 9
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einmessung der Alternativfrequenzen (AF) ständig oder in Abhängigkeit von bestimmten Qualitätsschwellen des momentan eingestellten Rundfunksenders erfolgt.
  10. 10
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einmessung der Alternativfrequenz (AF) zusätzlich immer bei Eintreffen neuer, unbekannter Alternativfrequenzen (AF) erfolgt.
  11. 11
    RDS-Rundfunkempfänger mit PLL-Oszillator und Alternativfrequenzspeicher (100), dadurch gekennzeichnet, daß der PLL-Oszillator ein schneller FPLL ist und der Alternativfrequenzspeicher für jede Alternativfrequenz wenigstens einen zusätzlichen Speicherplatz aufweist zum Speichern von einem ersten zusätzlichen Kennzeichen, welches angibt, ob die Alternativfrequenz (AF) zu einem Original- oder Nachbarbereichs-Sender gehört, und/oder einem zweiten zusätzlichen Kennzeichen, welches angibt, ob in der unmittelbaren Vergangenheit der Programmidentifikation (PI) diese Alternativfrequenz (AF) bestätigt wurde, und/oder einem dritten zusätzlichen Kennzeichen, welches angibt, ob eine vorübergehend verbotene Alternativfrequenz (AF) für eine Neubewertung freigegeben ist, und/oder einem vierten zusätzlichen Kennzeichen, welches angibt, wie stark bzw. mit welcher Qualität die Alternativfrequenz (AF) bei ihrer letzten Messung bewertet wurde, und/oder einem fünften zusätzlichen Kennzeichen, welches angibt, ob die AF derzeit als verbotene AF gekennzeichnet ist.
Independent claims11