EP0443436A2

Method for selecting a broadcast programme.

Abstract

Beim RDS-Programmaufruf werden in bekannten, mobilen Empfängern die im Stationsspeicher enthaltenen Daten in einen Arbeitsspeicher übertragen und alle alternativen Frequenzen kurzzeitig abgestimmt und bewertet. Wenn bei keiner der alternativen Frequenzen der gleiche PI-Code erkannt wird, wird ein Suchlauf nach der gleichen Programmkette gestartet. Bei gespeicherten Einzelstationen oder bei Programmen mit nur wenigen und schlecht empfangbaren alternativen Frequenzen wird auf diese Weise oft ein Suchlauf gestartet, obwohl kurze Zeit später gute Empfangsbedingungen vorliegen. Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Abrufstrategie anzugeben, bei der ein unnötiger Suchlauf unterdrückt wird. Diese Aufgabe wird gelöst, indem beim Programmaufruf bei der Überprüfung der alternativen Frequenzen, die im Stationsspeicher enthalten sind, jeder Frequenz ein Rang zugeordnet wird, der von der Empfangsqualität abhängig ist. Die Empfangsqualität wird nach Maßgabe der RDS-Qualität und der HF-Empfangsqualität, wie Mehrwegempfang, Empfangsfeldstärke und Sendermitte, überprüft. Wenn keine Frequenz mit ausreichender RDS-Qualität gefunden wird, wird die Frequenz mit der höchsten Feldstärke und erkannter RDS-Signal-Ausstrahlung eingestellt, sofern aus der HF-Empfangsqualität auf ausreichende Hörqualität geschlossen wird. Die so eingestellt Frequenz bleibt für eine vorbestimmte Zeit eingestellt. Erst wenn während dieser Zeit keine RDS-Identifikation möglich war, wird ein Suchlauf innerhalb der gewünschten Programmkette gestartet.

Term

Term ended

Projected expiry passed 14 February 2011, 15.6 years ago.

  1. Priority
  2. Filed
  3. Published
  4. Projected expiry
  5. Today

4 claims: 2 independent, 2 dependent

  1. 1
    Verfahren zum Aufruf eines Rundfunkprogrammes in Rundfunkempfangsgeräten, die Informationen nach dem Radio-Daten-System empfangen und verarbeiten können; die über nichtflüchtige Speicher zum Ablegen von Daten, welche das Programm und RDS-Daten betreffen, verfügen; die über einen Arbeitsspeicher verfügen, in den bei einem Programmaufruf die zum Programm gehörenden Daten aus dem nichtflüchtigen Speicher übertragen werden; bei denen bei einem Programmaufruf die im Arbeitsspeicher abgelegten alternativen Frequenzen auf Empfangsqualtität geprüft und bewertet werden, dadurch gekennzeichnet , daß beim Einstellen einer der aus dem Arbeitspeicher abgerufenen Empfangsfrequenzen in der nachstehenden Rangfolge verfahren wird:a) Diejenige Frequenz mit der besten Empfangsqualität wird eingestellt, die den gewünschten Programmidentifikationscode hat, der aus dem Programmspeicher zuvor übernommen wurde. b) Die Frequenz mit der besten Empfangsqualität wird eingestellt, deren Programmidentifikationscode sich nur in der zweiten Stelle unterscheidet, wenn im Schritt a) bei keiner der im Arbeitsspeicher abgelegten Frequenzen, deren Empfangsqualität ausreichend ist, der gewünschte Programmidentifikationscode erkannt wurde. c) Die Frequenz mit der besten HF-Empfangsqualität und mit auf Vorhandensein erkanntem RDS-Signal, jedoch zunächst ohne Programmidentifikation,bleibt für eine vorgegebene Zeit eingestellt, wenn im Schritt a) und b) bei keiner überprüften Frequenz ein identischer oder nur in der zweiten Stelle unterschiedlicher Programmidentifikationscode erkannt wurde. d) Nach der vorgegebenen Zeit wird ein Suchlauf nach der gewünschten Programmkette gestartet, wenn im Schritt c) während der vorgegebenen Zeit keine Programmidentifikation möglich war.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß bei Einstellung der Frequenz ohne Programmidentifikation für die vorgegebene Zeit der Sendername auf der Anzeige gelöscht wird und dafür die eingestelle Frequenz angezeigt wird.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß bei der Überprüfung und Bewertung aller alternativen Frequenzen die überprüften Frequenzen entsprechend ihrer Rangfolge gruppenweise und nach Empfangsqualität geordnet im Arbeitsspeicher sortiert werden.
  4. 4
    Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß bei der Einstellung einer Empfangsfrequenz, bei der kein PI-Code erkannt wird, eine Frequenz eingestellt wird, bei der erkannt wird, daß RDS-Datensignale ausgestrahlt werden.