EP0806849B1

Circuit arrangement for performance check of mobile broadcast reception systems

Abstract

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EP0806849B1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 3

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Expired 22 April 2017, 9.4 years ago.

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13 claims: 3 independent, 10 dependent

  1. 1
    Mobile Rundfunk-Empfangsanlage mit mindestens einer Empfangsantenne, einschließend einen Überlagerungsempfänger, der mit der mindestens einen Empfangsantenne hochfrequenzmäßig verbunden ist, sowie - mit einem variablen Oszillatorsignal, - mit einem auf den jeweils gewählten Empfangskanal festgelegten ZF-Signal, - mit Spiegelfrequenzunterdrückung (4) und - mit einer Meßeinrichtung (10) zum Feststellen des Empfangspegels, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:- in der Empfangsanlage (20) ist eine Schaltungsanordnung (2) mit einem Frequenzumsetzer (3) und einem innerhalb des jeweiligen Abstimmungsfrequenzbands variablen Oszillator (7) angeordnet, in der während der Funktionsprüfung das Oszillatorsignal (8) des Überlagerungsempfängers (1) vorhanden ist, - der Oszillator (7) erzeugt eine ZF-Trägerschwingung (32) mit zeitlich konstanter Amplitude, deren Frequenz der dem jeweiligen Empfangskanal zugeordneten ZF-Mittenfrequenz möglichst nahe ist, - der Frequenzumsetzer (3) erzeugt während der Funktionsprüfung aus dem frequenzvariablen Oszillatorsignal (8) des Überlagerungsempfängers (1) und der ZF-Trägerschwingung (32) ein HF-Ausgangssignal (12), dessen Frequenz der Empfangsfrequenz entspricht, auf die der Überlagerungsempfänger (1) jeweils aktuell abgestimmt ist, - der Schaltung (2) und der mindestens einen Antenne (5) ist eine Koppeleinrichtung (33) zugeordnet, in der das HF-Ausgangssignal (12) mit definierter Amplitude lose auf die Empfangsantenne (5) gekoppelt und dem Überlagerungsempfänger (1) und der Meßeinrichtung (10) zugeführt wird, - durch Feststellung des Pegels des Empfangspegels in der Meßeinrichtung (10) werden die Funktionen der Empfangsanlage (20) überprüft.
  2. 2
    Mobile Empfangsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ZF- Trägerschwingung (32) durch Selbsterregung der Empfangsanlage (20) mit Schaltungsanordnung (2) in der Weise gebildet ist, dass das im ZF-Verstärkerteil des Überlagerungsempfängers (1) vorliegende, in seiner Amplitude begrenzte zwischenfrequente Signal (22) der Schaltungsanordnung (2) und dem darin befindlichen Frequenzumsetzer (3) zugeführt ist, und die Schleifenverstärkung hinreichend groß gewählt ist, damit der Zustand der Selbsterregung vorliegt.
  3. 3
    Mobile Empfangsanlage mit von der mindestens einen Empfangsantenne (5) räumlich entferntem und mit ihr über eine HF-Verbindungsleitung (14) verbundenem Überlagerungsempfänger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung (2) im Überlagerungsempfänger (1) enthalten ist.
  4. 4
    Mobile Empfangsanlage mit von der Empfangsantenne (5) räumlich getrenntem und über eine HF-Verbindungsleitung (14) verbundenem Überlagerungsempfänger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung (2) in der Nähe der Empfangsantenne (5) angeordnet ist, und daß während der Funktionsprüfung sowohl das Oszillatorsignal (8) des Überlagerungsempfängers (1) als auch das HF-Empfangssignal (13) über die HF-Verbindungsleitung (14) geführt ist.
  5. 5
    Mobile Empfangsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppeleinrichtung (33) aus einer Sendeantenne (6) oder aus einer mit der Empfangsantenne (5) verbundenen, kleinen Kapazität besteht, die gegebenenfalls an das Ende einer weiteren HF-Verbindungsleitung (23) angeschlossen ist und daß das HF-Ausgangssignal (12) des Frequenzumsetzers (3) über die Koppeleinrichtung (33) lose der Empfangsantenne (5) zugeführt ist.
  6. 6
    Mobile Empfangsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppeleinrichtung (33) aus einer an ihrem Ende abgeschlossenen, offenen HF-Leitung besteht, der das HF-Ausgangssignal (12) zugeführt ist, wobei das Ausgangssignal (12) kapazitiv oder induktiv auf die Empfangsantenne (5) oder deren Anschlußpunkt eingekoppelt ist.
  7. 7
    Mobile Empfangsanlage nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppeleinrichtung (33) in der Nähe der Empfangsantenne (5) bei ESG -Scheiben in Siebdrucktechnik oder bei VSG-Scheiben als eingelegter Draht bzw. Drähte realisiert ist.
  8. 8
    Mobile Empfangsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsprüfung in einer Senderlücke durchgeführt wird, die über einen Suchlauf des Überlagerungsempfängers (1) durch Feststellung des Empfangspegels in Abhängigkeit von der Empfangsfrequenz ermittelt wird.
  9. 9
    Mobile Empfangsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass - am Eingang des Überlagerungsempfängers (1) eine empfängerseitige Signalweiche (16) vorhanden ist, der das Oszillatorsignal (8) des Überlagerungsempfängers (1) und entweder das ZF-Signal (11) oder das in seiner Amplitude begrenzte ZF-Signal (22) zugeführt wird und daß dabei das HF-Empfangssignal (13) zum Überlagerungsempfänger (1) durchgeschleift wird, - auf der HF-Verbindungsleitung (14) das HF-Empfangssignal (13) sowie das Oszillatorsignal (8) und entweder das ZF-Signal (11) oder das in seiner Amplitude begrenzte ZF-Signal (22) geführt werden und - Schaltungsanordnungs-seitig eine Signalweiche (18) vorhanden ist, der das Oszillatorsignal (8) und entweder das ZF-Signal (11) oder das in seiner Amplitude begrenzte ZF-Signal (22) entnommen wird, und daß dabei das HF-Empfangssignal (13) von der mindestens einen Empfangsantenne (5) zur HF-Veibindungsleitung (14) durchgeschleift wird, und - die Signalweichen derart gestaltet sind, dass die Signale sich nicht gegenseitig beeinflussen.
  10. 10
    Mobile Empfangsanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Signalweichen richtungsselektiv gestaltet ist.
  11. 11
    Mobile Empfangsanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Signalweichen frequenzselektiv gestaltet ist.
  12. 12
    Mobile Empfangsanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Signalweichen richtungsselektiv durch Richtkoppler und zur Unterstützung der Selektionseigenschaften zusätzlich frequenzselektiv gestaltet ist.
  13. 13
    Mobile Empfangsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, mit Antennen-Scanning- Diversity-Funktion, bei der nur eine koaxiale HF-Verbindungsleitung (14) zwischen dem Diversity-Prozessor (30) und dem Überlagerungsempfänger (1) besteht, über die mittels einer Signalweiche (18) im Diversity-Prozessor und einer Signalweiche (16) im Überlagerungsempfänger ein Schaltsignal (29) und das ZF-Signal (11) vom Überlagerungsempfänger (1) zum Diversity-Prozessor (30) geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle der Funktionsprüfung zusätzlich zum ZF-Signal das Oszillatorsignal (8) des Überlagerungsempfängers über die koaxiale Verbindungsleitung (14) geführt wird, und daß der Oszillatorpegel so gewählt ist, dass über die bereits bestehenden Selektionsmaßnahmen in den Signalweichen keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind.
Independent claims13