EP0806849A2

Circuit arrangement for performance check of mobile broadcast reception systems

Abstract

Die Erfindung betrifft eine mobile Rundfunkempfangsanlage (20), bestehend aus mindestens einer Empfangsantenne (5), welche mit einem Überlagerungsempfänger (1), der mit Spiegelfrequenzunterdrückung (4) und mit einer Meßeinrichtung zur Feststellung des Empfangspegels (10) versehen ist, hochfrequenzmäßig verbunden ist. In der Empfangsanlage (20) ist eine Schaltungsanordnung (2) mit einem Frequenzumsetzer (3) vorhanden, in welcher während der Funktionsprüfung sowohl das Oszillatorsignal (8) des Überlagerungsempfängers (1) als auch eine ZF-Trägerschwingung (32) vorhanden ist, deren Frequenz der Mittenfrequenz des ZF-Signals (11) des Überlagerungsempfängers möglichst nahe kommt und am Ausgang des Frequenzumsetzers (3) ein HF-Ausgangssignal (12) gebildet ist, dessen Frequenz sich aus der Oszillatorfrequenz des Überlagerungsempfängers und der ZF-Trägerschwingung (32) ergibt und damit der Empfangsfrequenz entspricht, auf die der Überlagerungsempfänger (1) abgestimmt ist und eine Koppeleinrichtung (33) vorhanden ist, über welche das HF-Ausgangssignal (12) mit definierter Amplitude lose auf die Empfangsantenne (5) bzw. den Empfängereingang eingekoppelt ist und mittels der Meßeinrichtung zur Feststellung des Empfangspegels (10) die Funktionstüchtigkeit der Empfangsanlage (20) festgestellt wird.

EP0806849A2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 3

Term

Term ended

Projected expiry passed 22 April 2017, 9.4 years ago.

  1. Priority
  2. Filed
  3. Published
  4. Projected expiry
  5. Today

17 claims: 1 independent, 16 dependent

  1. 1
    Mobile Empfangsanlage (20), bestehend aus mindestens einer Empfangsantenne (5), welche mit einem Überlagerungsempfänger (1), der mit Spiegelfrequenzunterdrückung (4) und mit einer Meßeinrichtung zur Feststellung des Empfangspegels (10) versehen ist, hochfrequenzmäßig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet , daß in der Empfangsanlage (20) eine Schaltungsanordnung (2) mit einem Frequenzumsetzer (3) vorhanden ist und in welcher während der Funktionsprüfung sowohl das Oszillatorsignal (8) des Überlagerungsempfängers (1) als auch eine ZF-Trägerschwingung (32) vorhanden ist, deren Frequenz der Mittenfrequenz des ZF-Signals (11) des Überlagerungsempfängers möglichst nahe kommt und am Ausgang des Frequenzumsetzers (3) ein HF-Ausgangssignal (12) gebildet ist, dessen Frequenz sich aus der Oszillatorfrequenz des Überlagerungsempfängers und der ZF-Trägerschwingung (32) ergibt und damit der Empfangsfrequenz entspricht, auf die der Überlagerungsempfänger (1) abgestimmt und eine Koppeleinrichtung (33) vorhanden ist, über welche das HF-Ausgangssignal (12) mit definierter Amplitude lose auf die Empfangsantenne (5) bzw. den Empfangereingang eingekoppelt ist, und mittels der Meßeinrichtung zur Feststellung des Empfangspegels (10) die Funktionstüchtigkeit der Empfangsanlage (20) festgestellt wird.
  2. 2
    Mobile Empfangsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß in der Schaltungsanordnung (2) ein Oszillator (7) vorhanden ist, welcher die ZF-Trägerschwingung (32) mit zeitlich konstanter Amplitude erzeugt (Fig. 1).
  3. 3
    Mobile Empfangsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß in der Schaltungsanordnung (2) ein Verstärker mit extrem hoher Verstärkung vorhanden ist, welcher am Eingang nicht mit einem Signal angesteuert wird und an dessen Ausgang ein Resonanzkreis als Ausgangsfilter angeschlossen ist, dessen Eigenfrequenz der ZF-Mittenfrequenz des Überlagerungsempfängers möglichst nahe kommt und daß das aus dem Eigenrauschen des Verstärkers herausgefilterte Signal die ZF-Trägerschwingung (32) bildet.
  4. 4
    Mobile Empfangsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die ZF-Trägerschwingung (32) durch Selbsterregung der Empfangsanlage (20) mit Schaltungsanordnung (2) in der Weise gebildet ist, daß das im ZF-Verstärkerteil des Überlagerungsempfängers (1) vorliegende, in seiner Amplitude begrenzte zwischenfrequente Signal (22) der Schaltungsanordnung (2) und dem darin befindlichen Frequenzumsetzer (3) zugeführt ist, und die Schleifenverstärkung hinreichend groß gewählt ist, damit der Zustand der Selbsterregung vorliegt (Fig. 2).
  5. 5
    Mobile Empfangsanlage mit von der Empfangsantenne (5) räumlich entferntem und über eine HF-Verbindungsleitung (14) verbundenem Überlagerungsempfänger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Schaltungsanordnung (2) im Überlagerungsempfänger (1) enthalten ist.
  6. 6
    Mobile Empfangsanlage mit von der Empfangsantenne (5) räumlich entferntem und über eine HF-Verbindungsleitung (14) verbundenem Überlagerungsempfänger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Schaltungsanordnung (2) in der Nähe der Empfangsantenne (5) angeordnet ist und während der Funktionsprüfung sowohl das Oszillatorsignal (8) des Überlagerungsempfängers (1) als auch das HF-Empfangssignal (13) über die HF-Verbindungsleitung (14) geführt sind (Fig. 3).
  7. 7
    Mobile Empfangsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Koppeleinrichtung (33) aus einer Sendeantenne (6) oder aus einer mit der Empfangsantenne verbundenen, kleinen Kapazität besteht, welche gegebenenfalls am Ende einer weiteren HF-Verbindungsleitung (23) angeschlossen ist und das HF-Ausgangssignal des Frequenzumsetzers (3) über die Koppeleinrichtung (33) lose der Empfangsantenne zugeführt ist.
  8. 8
    Mobile Empfangsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Koppeleinrichtung (33) aus einer an ihrem Ende abgeschlossenen, offenen HF-Leitung besteht, der das HF-Ausgangssignal (12) zugeführt ist, und welches kapazitiv oder induktiv auf die Empfangsantenne (5) oder deren Anschlußpunkt eingekoppelt ist.
  9. 9
    Mobile Empfangsanlage nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Koppeleinrichtung (33) in der Nähe der Empfangsantenne bei ESG-Scheiben in Siebdrucktechnik oder bei VSG-Scheiben als eingelegter Draht bzw. Drähte realisiert ist.
  10. 10
    Mobile Empfangsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß die Funktionsprüfung in einer Senderlücke durchgeführt wird, welche über einen Suchlauf des Überlagerungsempfängers durch Feststellung des Empfangspegels in Abhängigkeit der Empfangsfrequenz ermittelt wird.
  11. 11
    Mobile Empfangsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10 mit Antennen-Scanning-Diversity-Funktion, bei der ein Diversity-Prozessor (30) mit Antennensignalumschalter (24) und Störungsindikator (25), dem das ZF-Signal (11) des Überlagerungsempfängers (1) über eine zweite koaxiale Verbindungsleitung (23) zugeführt ist, vorhanden ist, und deren erste HF-Verbindungsleitung (14) das HF-Empfangssignal (13) führt und deren zweite koaxiale Verbindungsleitung (23) zusätzlich zum ZF-Signal ein Schaltsignal (29) zum Diversity-Prozessor (30) führt, dadurch gekennzeichnet , daß das Schaltsignal (29) die Funktionsprüfung einleitet und anstelle des ZF-Signals oder zusätzlich zum ZF-Signal das Oszillatorsignal (8) des Überlagerungsempfängers (2) auf die zweite koaxiale Verbindungsleitung aufgeschaltet werden und der beim Diversity-Prozessor (30) befindlichen Schaltungsanordnung (2) zugeführt werden (Fig. 4).
  12. 12
    Mobile Empfangsanlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß das Schaltsignal (29) derart gestaltet ist, daß die Empfangsantennensignale nacheinander über den Antennenumschalter (24) des Diversity-Prozessors (30) zum Überlagerungsempfänger (1) durchgeschaltet und überprüft werden.
  13. 13
    Mobile Empfangsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet , daß am Eingang des Überlagerungsempfängers (1) eine empfängerseitige Signalweiche (16) vorhanden ist, der das Oszillatorsignal (8) des Überlagerungsempfängers (1) und entweder das ZF-Signal (11) oder das in seiner Amplitude begrenzte ZF-Signal (22) zugeführt werden und dabei das HF-Empfangssignal (13) zum Überlagerungsempfänger durchgeschleift wird, und auf der HF-Verbindungsleitung das HF-Empfangssignal (13), das Oszillatorsignal (8) und entweder das ZF-Signal (11) oder das in seiner Amplitude begrenzte ZF-Signal (22) geführt werden und eine schaltungsanordnungsseitige Signalweiche (18) vorhanden ist, der das Oszillatorsignal (8) und entweder das ZF-Signal (11) oder das in seiner Amplitude begrenzte ZF-Signal (22) entnommen werden, und dabei das HF-Empfangssignal (13) von der Empfangsantenne (5) zur HF-Verbindungsleitung (14) durchgeschleift wird und die Signalweichen derart gestaltet sind, daß sich die Signale nicht gegenseitig beeinflussen (Fig. 5).
  14. 14
    Mobile Empfangsanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet , daß mindestens eine der Signalweichen richtungsselektiv gestaltet ist.
  15. 15
    Mobile Empfangsanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet , daß mindestens eine der Signalweichen frequenzselektiv gestaltet ist.
  16. 16
    Mobile Empfangsanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet , daß mindestens eine der Signalweichen richtungsselektiv durch Richtkoppler und zur Unterstützung der Selektionseigenschaften zusätzlich frequenzselektiv gestaltet ist.
  17. 17
    Mobile Empfangsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 16 mit Antennen-Scanning-Diversity-Funktion, bei der nur eine koaxiale HF-Verbindungsleitung (14) zwischen Diversity-Prozessor (30) und Überlagerungsempfänger (1) besteht, welcher über eine Signalweiche (18) im Diversity-Prozessor und über eine Signalweiche (16) im Überlagerungsempfänger ein Schaltsignal (29) und das ZF-Signal (11) vom Überlagerungsempfänger (1) zum Diversity-Prozessor (30) geführt wird, dadurch gekennzeichnet , daß im Falle der Funktionsprüfung zusätzlich zum ZF-Signal das Oszillatorsignal (8) des Überlagerungsempfängers über die koaxiale Verbindungsleitung (14) geführt wird und der Oszillatorpegel so gewählt ist, daß über die bereits bestehenden Selektionsmaßnahmen in den Signalweichen keine weiteren erforderlich sind (Fig. 6).
Independent claims17