EP0794501A2

Information transmitting method and basestation for receiving information

Abstract

Die kontaktlose Informationsübertragung von einem passiven Transponder zu einer Basisstation erfolgt in bekannter Weise durch Belastungsmodulation im Transponder. Die Spulen von Schwingkreisen in der Basisstation und im Transponder sind induktiv miteinander gekoppelt, wobei beide Schwingkreise möglichst gut auf die Trägerfrequenz der Basisstation abgestimmt sind, so daß sich die Belastungsmodulation des Schwingkreises im Transponder auf den Strom im Schwingkreis der Basisstation auswirkt. Da in praktischen Fällen die beiden Schwingkreise häufig nicht exakt aufeinander abgestimmt sind und der Transponder während der Informationsübertragung auch bewegt werden kann, kann es sein, daß bei der üblichen Demodulation in der Basisstation kein Signal zurückgewonnen wird. Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, in der Basisstation aus dem Antennensignal Imaginärteil und Realteil bzw. verschiedene Kombinationen davon getrennt zu demodulieren und über eine Logikschaltung miteinander zu verknüpfen, die insbesondere eine gegenseitige Verriegelung der beiden Kanäle bewirkt. Dadurch ist eine zuverlässigere Rückgewinnung der vom Transponder übertragenen Information in der Basisstation möglich.

EP0794501A2, drawing sheet 1
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10 claims: 2 independent, 8 dependent

  1. 1
    Verfahren zum Übertragen von Informationen von einem Transponder zu einer Basisstation, wobei in der Basisstation einer Antennenspule ein konstantes Trägersignal zugeführt wird und in dem induktiv mit der Basisstation gekoppelten Transponder ein von der Antennenspule ausgesandtes Feld gemäß der zu übertragenden Information gedämpft wird und in der Basisstation aus einem von der Antennenspule abgeleiteten Antennensignal die übertragene Information zurückgewonnen wird, dadurch gekennzeichnet , daß aus dem Antennensignal zwei verschiedene Kombinationen von Realteil und Imaginärteil des Antennensignals getrennt demoduliert werden, daß beide Anteile getrennt digitalisiert werden und daß aus beiden digitalisierten Anteilen durch logische Verknüpfung die übertragene Information des Transponders zurückgewonnen wird.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß aus den Flanken beider digitalisierten Antennensignalanteile Impulse gebildet werden, daß der bezüglich einer Flanke des demodulierten Signals früher auftretende Impuls des einen Anteils den folgenden Impuls des anderen Anteils sperrt und daß aus dem nicht gesperrten Impuls die übertragene Information abgeleitet wird.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Demodulation mit Hilfe von zwei gegeneinander um einen Teil einer ganzen Trägerschwingung gegeneinander phasenverschobenen Trägersignalen erfolgt.
  4. 4
    Basisstation zum Empfangen einer von einem Transponder (20) ausgesendeten Information mit - einen Generator (16) zum Erzeugen eines Trägersignals mit zumindest kurzzeitig konstanter Frequenz und Amplitude, - eine erste Antennenspule (12), die mit dem Generator (16) gekoppelt ist, - eine Demodulatoranordnung (18), die mit der Antennenspule (12) gekoppelt ist und die übertragene Information abgibt, wobei der Transponder (20) eine zweite Antennenspule (22), die mit der ersten Antennenspule (12) induktiv koppelbar ist, und eine mit der zweiten Antennenspule (22) gekoppelte, gemäß einer zu übertragenden Information steuerbare Impedanz (24) enthält, dadurch gekennzeichnet , daß die Demodulatoranordnung (18) aufweist - zwei Zweige (30, 40) mit je einem Demodulator (32, 42), um in jeden Zweig eine andere Kombination von Realteil und Imaginärteil eines von der ersten Antennenspule (12) abgeleiteten Signals zu demodulieren, und mit je einem Diskriminator (36, 46), um aus jedem demodulierten Signal ein binäres Signal zu erzeugen, - einen Entscheider (50), der mit beiden Zweigen (30, 40) gekoppelt ist, um aus einer Kombination beider binärer Signale die übertragene Information zu bilden und an einem Ausgang (19) der Anordnung abzugeben.
  5. 5
    Basisstation nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Diskriminator (36, 46) in jedem Zweig einen Flankendetektor (36, 37, 38;46, 47, 48) enthält zum Erzeugen eines Impulses mit einer Impulsdauer wesentlich kürzer als der kürzeste Abstand der Flanken des binären Signals aus jeder Flanke des binären Signals des zugehörigen Zweiges (30, 40) und daß der Entscheider (50) eine Kombinierschaltung (51, 81) mit zwei Eingängen für die Impulse beider Zweige (30, 40) und zum Abgeben eines kombinierten Impulses an einem Ausgang sowie eine bistabile Speicherschaltung (52, 82) enthält, die mit dem Ausgang der Kombinierschaltung (51, 81) gekoppelt ist und bei jedem kombinierten Impuls den Signalzustand an einem Ausgang wechselt, der mit dem Ausgang (19) der Anordnung gekoppelt ist.
  6. 6
    Basisstation nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Speicherschaltung als R-S-Flipflop (52) mit wenigstens einem Ausgang aufgebaut ist, dessen R- und S-Eingang je ein Gatter (53, 54) vorgeschaltet ist, wobei ein erster Eingang jedes Gatters (53, 54) mit dem Ausgang der Kombinierschaltung (51) und der zweite Ausgang jedes Gatters (53, 54) über eine Verzögerungsschaltung (55) mit dem Ausgang des R-S-Flipflops (52) gekoppelt ist und daß der Ausgang des R-S-Flipflops mit dem Ausgang (19) der Anordnung gekoppelt ist.
  7. 7
    Basisstation nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß der Entscheider (50) eine Verriegelungsschaltung (57, 58) für die Impulse beider Zweige (30, 40) aufweist, um einen ersten Impuls in einem Zweig freizugeben und einen danach folgenden zweiten Impuls im anderen Zweig zu sperren und danach einen dritten Impuls in einem der beiden Zweige freizugeben, und daß die Kombinierschaltung (59) die freigegebenen Impulse beider Zweige (30, 40) empfängt, um daraus die übertragene Information zu bilden und dem Ausgang (19) der Anordnung zuzuführen.
  8. 8
    Basisstation nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Verriegelungsschaltung (57, 58) zwei gleich aufgebaute Teile mit je einem Eingang für die Impulse eines anderen der beiden Zweige (30, 40) aufweist, wobei jeder Teil (57, 58) umfaßt - ein erstes Gatter (61, 71) mit einem Ausgang und zwei Eingängen, von denen einer mit dem zugehörigen Eingang (39, 49) für die Impulse verbunden ist, - ein R-S-Flipflop (64, 74) mit zwei Eingängen und wenigstens einem Ausgang, wobei der eine Eingang mit dem Ausgang des ersten Gatters (61, 71) und der Ausgang mit dem anderen Eingang des ersten Gatters (71, 61) des anderen Teils (58, 57) gekoppelt sind, - ein zweites Gatter (66, 76) mit zwei Eingängen und einem Ausgang, wobei der eine Eingang mit dem zugehörigen Eingang (39, 49) für die Impulse und der andere Eingang mit dem Eingang (49, 39) des anderen Teils (58, 57) für die Impulse und der Ausgang mit dem anderen Eingang des R-S-Flipflops (64, 74) gekoppelt sind, daß die Ausgänge der ersten Gatter (61, 71) mit den Eingängen der Kombinierschaltung (81) verbunden sind und daß die bistabile Speicherschaltung (82) ein T-Flipflop mit einem T-Eingang ist, der mit dem Ausgang der Kombinierschaltung (81) verbunden ist.
  9. 9
    Basisstation nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß in jedem Teil (57, 58) der Verriegelungsschaltung der Ausgang des ersten Gatters (61, 71) mit einem Eingang eines dritten Gatters (62, 72) gekoppelt ist, von dem ein zweiter Eingang mit dem Eingang (49, 39) des anderen Teils (58, 57) und von dem ein Ausgang mit dem einen Eingang des R-S-Flipflops (64, 74) gekoppelt ist.
  10. 10
    Basisstation nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß der Demodulator (31, 41) jedes Zweiges eine Abtast-Halte-Schaltung aufweist und die Abtast-Halte-Schaltungen in beiden Zweigen zu verschiedenen Zeitpunkten innerhalb jeder Schwingung des Trägersignals angesteuert werden.