EP0535601A2

Method for the establishment of conference connections in a processor controlled communication system.

Abstract

Eine von einem ersten Endgerät. (KE-A) als Einberufer aufgebaute Konferenzverbindung zwischen mehreren Teilnehmern (KE-B bis KE-D) kann durch die Betätigung einer speziellen Funktionstaste ST einem zweiten Endgerät KE-E zugewiesen werden. Vorab wird hierzu vom ersten Endgerät aus eine Verbindung zu dem zweiten Endgerät hergestellt, wobei die Konferenzverbindung bezogen auf den Einberufer in eine Halte-Position übergeführt wird. Voraussetzung für die Zuweisung dieser gehaltenen Konferenzverbindung ist, daß die beiden Endgeräte in einer bestimmten Konfiguration zueinander stehen. Diese Endgeräte, für die beispielsweise eine Chef-/Sekretärkonstellation besteht, gehören vorzugsweise zu einer in der Kommunikationsanlage integrierten Gruppe von Endgeräten, die sogenante Key-Funktionen aufweist. Mit der Betätigung der speziellen Funktionstaste ST wird die zwischen den beiden Endgeräten bestehende Verbindung ausgelöst und gleichzeitig das zweite Endgerät (KE-E) zu der Konferenzverbindung durchgeschaltet, wobei dann den zweiten Endgerät der Einberufer-Status zugeordnet wird. Dies erfolgt unter der Voraussetzung, daß die Leitung, über die die ursprüngliche Konferenz aufgebaut wurde gleichzeitig an dem anderen Endgerät aufliegt ("Mulap"-Leitung). Vom zweiten Endgerät (KE-E) aus sind also die dem Einberuferstatus zugehörigen Möglichkeiten zu aktivieren (z.B. Hereinnahme weitere Teilnehmer, zeitweiliges Verlassen der Konferenzverbindung). Der betreffende Teilnehmer ist jedoch von den im Zusammenhang mit dem Aufbau der Konferenzverbindung notwendigen Handhabungen befreit.

EP0535601A2, drawing sheet 1
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7 claims: 5 independent, 2 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Herstellung von Konferenzverbindungen in einer Kommunikationsanlage, die ein zu ihrer Steuerung dienendes programierbares digitales Rechnersystem ASt aufweist, mit mindestens einem Systemspeicher MEM zur Speicherung von Programmodulen und von Daten und mit gerätbezogenen Einheiten (PS) zur signalisierungsartindividuellen Anschaltung von Endgeräten (KE) und mit einem Koppelnetz (SN) zum Durchschalten der Verbindungswege, wobei das Rechnersystem auf innerhalb der Datenbasis (DB) abgespeicherte gerätebezogene Informationen zurückgreift die u.a. Berechtigungen, Dienste, physikalische Funktionen und besondere Gerätekonstellationen betreffen und wobei als solch eine Gerätekonstellation mindestens eine aus wenigstens einem ersten Kommunikationsendgerät (KE-A, Sekretärteilnehmerstelle) und einem zweiten Kommunikationsendgerät (KE-E Chef-Teilnehmerstelle) bestehende Gruppe vorgesehen ist und ein für das zweite Kommunikationsendgerät KE-E bestimmter Verbindungsherstellungsversuch gleichzeitig an den zu dieser Gruppe gehörenden Kommunikationsendgeräten signalisiert wird und von dem ersten Kommunikationsendgerät KE-A aus als Einberufer eine Konferenzverbindung mit mehreren weiteren Endgeräten (KE-B, KE-C, KE-D) und/oder über Amtssätze eingeleitet und aufgrund der eingegebenen Prozeduren von dem Rechnersystem hergestellt wurde, dadurch gekennzeichnet, daß sofern vom ersten Kommunikationsendgerät (KE-A) aus aufgrund seines Einberuferstatus die Konferenzverbindung zwischen den übrigen Konferenzteilnehmern in den Haltezustand übergeführt wurde und eine Verbindungherstellung zu dem zweiten Kommunikationsendgerät (KE-E) erfolgt ist, nach dieser Verbindungsherstellung durch die Betätigung einer Sonderfunktionstaste (ST) aufgrund der damit zur Kommunikationsanlage übermittelten Tastenidentifikationsinformation (TID) und aufgrund der daraufhin aus den zugeordneten permanenten Speicherbereich (KD) der Datenbasis (DB) ausgelesenen vermittlungstechnischen Prozeduren durch die Rechnersteuerung (ASt) sowohl die Auslösung (Meldung AN1 bis AN4) der zwischen dem ersten (KE-A) und dem zweiten Kommunikationsendgerät (KE-E) bestehenden Verbindung als auch gleichzeitig die Übermittlung einer besonderen Signalisierungsinformation (Sonderstatus STS) zu dem zweiten Kommunikationsendgerät (KE-E) veranlaßt wird, daß aufgrund dieser besonderen Signalisierungsinformation (Sonderstatus STS) automatisch ein der Rufannahme entsprechende Meldung (CT) erzeugt und damit die Verbindungsaufbauprozedur eingeleitet wird und somit die Durchschaltung zu der zwischen den übrigen Endgeräten (KE-B, KE-C, KE-D) der ursprünglichen Konferenzteilnehmer gehaltenen Konferenzverbindung erfolgt und daß durch die Rechnersteuerung der Einberuferstatus anstelle des ersten Kommunikationsendgerätes dem zweiten Kommunikationsendgerät (KE-E) zugeordnet wird (Fig. 1, Fig. 4).
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Zusammenhang mit einer Konferenzverbindung diese in einem Verbindungsspeicherabschnitt (VSS) eines ersten dynamisch zugeordneten Speichers (VS) in den Kennungen für die an einem Verbindungsaufbau oder an einer bestehenden Verbindung beteiligten Kommunikationsendgeräten einspeicherbar sind, als solche gekennzeichnet ist, daß diese Kennzeichnung (Konf. IND) auf einen Abschnitt (KSS) eines zweiten bei einer Konferenzverbindung dynamisch zugeordneten Speichers (KS) verweist, in den sowohl jeweils eine Kennung (CSR-B, CSR-C, CSR-D) für die an der Konferenzverbindung beteiligten Kommunikationsendgeräte (KE-B, KE-C, KE-D) als auch die Adresse (Ad-VSS1) des Verbindungsspeicherabschnittes (VSS1) durch die Rechnersteuerung eingespeichert sind, daß der Verbindungsspeicherabschnitt (VSS1) nach der Herstellung der Konferenzverbindung durch das erste Kommunikationsendgerät (KE-A) als endgerätbezogenen Eintrag lediglich eine den Einberufer-Status definierende Kennung (CSR-A) dieses Endgerätes (KE-A) in einem vorgegebenen Speicherplatz enthält und daß diese Kennung in Zusammenhang mit der Erzeugung des einer Rufannahme entsprechenden Meldung (CT) gelöscht und durch die Kennung (CSR-E) des zweiten Kommunikationsendgerätes (KE-E) ersetzt wird (Fig. 2, Fig. 3).
  3. 3
    Verfahren bei einem der Ansprüche 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindungsherstellung zwischen den Konferenzteilnehmern (KE-A bzw. KE-E bis KE-D) einer von mehreren und eine Teileinheit des Koppelnetzes (SN) bildender konferenzbaustein Konf-S herangezogen wird, und daß innerhalb der vorhandenen Durchschaltemöglichkeiten für das die ursprüngliche Konferenz aufbauende Kommunikationsendgerät (KE-A) ein Port zur Sicherstellung einer Rückkehrmöglichkeit in die Konferenzverbindung verfügbar gehalten wird.
  4. 4
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom ersten Kommunikationsendgerät (KE-A) ausgehende Verbindungsherstellung zum zweiten Kommunikationsendgerät (KE-E) durch die Betätigung einer Leitungstaste (TL2) erfolgt, daß aufgrund der bei ihrer Betätigung zur Kommunikationsanlage (KA) übertragenen Identifikationsinformationen die für eine Taste jeweils in der Patenbasis (DB) abgespeicherten und die zugeordneten Vermittlungstechnischen Prozeduren definierenden Informationen zur Durchführung dieser Prozeduren ausgelesen und entsprechend verarbeitet werden.
  5. 5
    Verfahren nach Ansprüche 1 oder 2, daß die mit der Betätigung der Sonderfunktionstaste (ST) erfolgte Zuteilung der ursprünglichen Konferenzverbindung an das zweite Kommunikationsendgerät (KE-E) in den zuständigen Leitungstasten bzw. Konferenztasten jeweils optisch angezeigt wird.
  6. 6
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ursprüngliche Konferenzverbindung aufgrund der Betätigung einer Funktionstaste zwischen den fest vorgegebenem Endgeräten (KE-B bis KE-D) hergestellt wird, deren Daten im permanenten Speicherbereich (KD) der Datenbasis (DB) für eine solche teilnehmerseitig vorab festgelegte Konferenz enthalten sind, daß mit der Betätigung der Sonderfunktionstaste (ST) durch die Rechnersteuerung die Übermittlung der Rufsignalinformationen andie beteiligten Endgeräten unterbunden wird.
  7. 7
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgenommene Wechsel im Einberufer-Status für die Konferenzverbindung den übrigen an dieser Konferenz beteiligten Teilnehmer optisch und/oder akustisch angezeigt wird.