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EP0441232A2

Cationic photopolymerisation process.

Abstract

The invention relates to a process for the cationic photopolymerisation of epoxides, cyclic ethers and/or alkyl vinyl ethers in the presence of a photoinitiator system, where the photoinitiator system used is a mixture of a) at least one photoinitiator which generates free radicals, and b) at least one heteroaromatic salt-like compound containing at least one group of the formula (I) <IMAGE> in which R is preferably alkyl.

EP0441232A2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 14

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Projected expiry passed 30 January 2011, 15.6 years ago.

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15 claims: 5 independent, 10 dependent

  1. 1
    Verfahren zur kationischen Photopolymerisation von Epoxiden, cyclischen Ethern oder Alkylvinylethern in Gegenwart eines Photoinitiatorsystems, dadurch gekennzeichnet, daß als Photoinitiatorsystem ein Gemisch aus a) mindestens einem radikal-liefernden Photoinitiator und b) mindestens einer heteroaromatischen salzartigen Verbindung mit mindestens einer Gruppierung der allgemeinen Formel (I) eingesetzt wird, worin R einen, gegebenenfalls substituierten, Alkyl, Alkenyl-, Alkinyl-, Hetaryl-, Alkenylcarbonyl-, Alkincarbonyl-, Alkoxycarbonyl-, Carbamoyl-, Alkylsulfonyl-, Arylsulfonylaminosulfinyl-Rest, einen substituierten Cycloalkyl-Rest oder ein, gegebenenfalls substituiertes, Hetarylkation darstellt, mit der Maßgabe, daß das Maximum der langwelligen Absorptionsbande dieser heteroaromatischen salzartigen Verbindung unter 350 nm liegt.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als radikalliefernder Photoinitiator (a) eine Acylphosphinoxidverbindung eingesetzt wird.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als radikalliefernder Photoinitiator ein Benzoinether eingesetzt wird.
  4. 4
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als radikalliefernder Photoinitiator ein Niederalkylketal der allgemeinen Formel worin Alkyl einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet und Ar¹ und Ar² untereinander gleich oder verschieden sind und für Phenyl oder für durch Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Halogen substituiertes Phenyl stehen, eingesetzt wird.
  5. 5
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als heteroaromatische salzartige Verbindung (b) ein Salz eines eine Gruppierung der allgemeinen Formel (I) enthaltenden sechsgliedrigen Heteroaromaten mit 1 bis 3 N-Atomen im Ringsystem, der kernsubstituierten Derivate hiervon oder der benzanellierten oder hetarylanellierten Derivate hiervon eingesetzt wird.
  6. 6
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als salzartige heteroaromatische Verbindung (b) eine Verbindung der allgemeinen Formel (II) eingesetzt wird, worin R die gleiche Bedeutung hat wie in der Gruppierung der allgemeinen Formel (I), R' für Wasserstoff oder eine oder mehrere, gegebenenfalls substituierte, Alkyl-Gruppen, gegebenenfalls substituierte, Phenyl-Gruppen, Alkoxy-Gruppen, Vinyl-Gruppen, Formyl-Gruppen, Nitro-Gruppen oder Halogenatome steht, wobei über die Reste R oder R' auch zwei Verbindungen der Formel (II) miteinander verbunden sein können, und A ⊖ für das Anion einer anorganischen oder organischen Säure steht mit der Maßgabe, daß kein Anion A ⊖ vorhanden ist, wenn einer der Reste R oder R' einen eine anionische Gruppierung tragenden Rest darstellt.
  7. 7
    Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung der allgemeinen Formel (II) R eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellt.
  8. 8
    Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung der allgemeinen Formel (II) R eine gegebenenfalls substituierte Alkoxycarbonylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in der Alkoxygruppe darstellt.
  9. 9
    Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung der allgemeinen Formel (II) R ein, gegebenenfalls gleich oder unsymmetrisch substituierter, N,N-Dialkylcarbamoyl-Rest ist, mit der Maßgabe, daß die Substituenten am Stickstoffatom der Carbamoylgruppe auch miteinander zu einem Ring verbunden sein können.
  10. 10
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung der allgemeinen Formel (II) R' für ein Wasserstoffatom oder eine oder mehrere, gegebenenfalls substituierte, Alkylgruppen steht.
  11. 11
    Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung der allgemeinen Formel (II) R' für ein Wasserstoffatom oder eine oder zwei Methylgruppen steht.
  12. 12
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie als heteroaromatische, salzartige Verbindung (b) entweder ein N-(Alkoxycarbonyloxy)-pyridinium-salz, oder ein N-(Carbamoyloxy)-pyridinium-salz enthalten.
  13. 13
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie als heteroaromatische, salzartige Verbindung (b) entweder ein N-(Carbamoyloxy)-picolinium-salz oder ein N-(Alkoxycarbonyloxy)-picoliniumsalz enthalten.
  14. 14
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die als heteroaromatische Verbindung (b) enthaltenen Salze ein Methansulfonat-, Benzolsulfonat-, Toluolsulfonat-, Alkylsulfonat-, Tetrafluoroborat-, Hexafluoroarsenat-, Hexafluoroantimonat-, Hexafluorophosphat-oder Trifluormethansulfonat-Anion enthalten.
  15. 15
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß als heteroaromatische salzartige Verbindung (b) ein N-Alkoxylutidiniumsalz oder N-Aryloxylutidiniumsalz eingesetzt wird.
Independent claims15