EP0408580B1

Device for in-process monitoring of transmission systems

Abstract

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EP0408580B1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 4

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Expired 28 February 2009, 17.6 years ago.

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9 claims: 1 independent, 8 dependent

  1. 1
    Einrichtung zur Fehlerortung und/oder In-Betrieb-Überwachung für Nachrichtenübertragungseinrichtungen, die wenigstens eine Übertragungsstrecke (4) mit zwei Leitungsendgeräten (1) enthalten, zwischen denen gegebenenfalls ein oder mehrere Zwischenstellen (2) vorgesehen sein können, mit einer Überwachungseinheit (7, 8), die mit Prozessoreinheiten (6), die überwachten Endstellen und/oder zwischenstellen zugeordnet sind, über wenigstens einen Telemetriekanal Informationen austauscht, dadurch gekennzeichnet, daß die Prozessoreinheiten (6) mit Adressen versehen sind und daß die Überwachungseinheit (7, 8) eine Vorrichtung zum Aussenden von Adressen enthaltenden Abfragetelegrammen an die Prozessoreinheiten (6) und eine Vorrichtung zum Empfangen eines Antworttelegrammes der jeweils aufgerufenen Prozessoreinheit (6) aufweist und daß die Nachrichtenübertragungseinrichtung an wenigstens einem Ort (A...H) mehrere Prozessoreinheiten (6) enthält, die über einen Datenbus (9;9A...9H) miteinander verbunden sind, der die Telemetriekanäle mehrerer Übertragungsstrecken (4a...4EG) miteinander verbindet.
  2. 2
    Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Prozessoreinheiten (6) verbindende Datenbus ein bidirektionaler Bus (9) für Halbduplexbetrieb ist.
  3. 3
    Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Prozessoreinheit (6) wenigstens einen Ein-/Ausgang (K1, K2) zum Anschluß eines Vierdraht-Telemetriekanals und wenigstens einen Ein-/Ausgang (K3, K3a) zum Anschluß des Datenbusses und eine Koppelvorrichtung enthält, die in einem Ruhezustand bei Empfang von Daten am Eingang (E1...E3) eines der Ein-/Ausgänge die empfangenen Daten an die Ausgänge (A1...A3) der anderen Ein-/Ausgänge (K1, K2, K3, K3a) weitergibt.
  4. 4
    Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem der Ein-/Ausgänge (K1, K2, K3, K3a) der Prozessoreinheit dem Ausgang ein ODER-Glied oder ein Exklusiv-Oder-Glied (12) vorgeschaltet ist und daß zwei Eingänge des ODER- bzw. Exklusiv-Oder-Gliedes (12) mit den Eingängen der beiden anderen Ein-/Ausgänge verbunden sind.
  5. 5
    Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem der Ein-/Ausgänge (K1, K2, K3) der Prozessoreinheit (6) der Ausgang an einen Datenausgang des Mikroprozessors (35) angeschlossen ist und daß der Mikroprozessor (35) bei Empfang von Daten am Eingang eines der Ein-/Ausgänge (K1...K3) die empfangenen Daten an die Ausgänge (A1, A2, A3) der anderen Ein-/Ausgänge (K1...K3) weitergibt.
  6. 6
    Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem der Ein/Ausgänge (K1...K3) der Prozessoreinheit (6) der Ausgang (A1...A3) an einen Datenausgang des Mikroprozessors (35) angeschlossen ist und daß der Mikroprozessor (35) bei Empfang von Daten an wenigstens zwei Eingängen (E1...E3) der Ein-/Ausgänge (K1...K3) die empfangenen Daten nicht an die Ausgänge (A1...A3) der anderen Ein-/Ausgänge (K1...K3) weitergibt.
  7. 7
    Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Prozessoreinheit (35) jedem der Ausgänge (A1...A3) ein Umschalter (13, 31 36) vorgeschaltet ist, der wahlweise die Koppelvorrichtung oder einen Datenausgang des Mikroprozessors (35) mit dem betreffenden Ausgang (A1...A3) verbindet.
  8. 8
    Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die mit dem Datenbus (9;9A...9H) verbundenen Prozessoreinheiten (6) jeweils eine Sende-Empfangseinheit (11) enthalten, und daß die Sende-Empfangseinheiten (11) durch den Mikroprozessor (35) der jeweiligen Prozessoreinheit (6) derart steuerbar sind, daß im Ruhezustand alle Sender der Sende-Empfangseinheiten (11) an ihrem Ausgang hochohmig sind und beim Aussenden von Daten vorgegebene Logikpegel abgeben.
  9. 9
    Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sende-Empfangseinheit (11) durch eine Vorrichtung (14a) zur Flankenerkennung derart steuerbar ist, daß durch die Flanke eines Startbits der an einem der Telemetrieeingänge (E1...E3) ankommenden Daten ein Zeitglied (14b) gestartet wird, das den Sender (D) der Sende-Empfangseinheit (11) für die Dauer von mindestens zwei Zeichen aktiviert und gleichzeitig den Empfänger (R) der Sende-Empfangseinheit (11) sperrt und daß das weitere Halten und Ausschalten vom Mikroprozessor (35) übernommen wird, dem die Daten gleichzeitig zugeführt werden.