EP0339418A2

Substituted anilides of the cycloalkyl- or heterocyclyl-carboxylic acids.

Abstract

Substituierte Cycloalkyl- bzw. Heterocyclyl-carbonsäureanilide der allgemeinen Formel (I) …<CHEM>… in welcher… X, Y<1>, Y<2>, Y<3> und Hal die in der Beschreibung angegebenen Bedeutungen haben und ihre Verwendung zur Bekämpfung von Schädlingen, vor allem Pilzen. …<??>Die neuen substituierten Cycloalkyl- bzw. Heterocyclylcarbonsäureanilide sind durch die Formel (I) definiert. Sie können nach Analogieverfahren hergestellt werden, z. B. aus geeigneten Aminophenolen mit geeigneten Carbonsäure-Derivaten.

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9 claims: 6 independent, 3 dependent

  1. 1
    Substituierte Cycloalkyl- bzw. Heterocyclyl-carbon­säureanilide der allgemeinen Formel (I) in welcher X für gegebenenfalls Alkyl-substituiertes Cycloalkyl oder einen gegebenenfalls Alkyl-­substituierten Heterocyclus steht, Hal für Halogen steht und Y¹, Y² und Y³ unabhängig voneinander für Wasser­stoff, Halogen, gegebenenfalls Halogen-sub­stituiertes Alkyl, gegebenenfalls Halogen-sub­stituiertes Alkoxy oder für gegebenenfalls Ha­logen-substituiertes Alkylthio stehen.
  2. 2
    Substituierte Cycloalkyl- bzw. Heterocyclyl-carbon­säureanilide gemäß Anspruch 1, wobei in der allge­meinen Formel (I) X für gegebenenfalls jeweils ein- bis vierfach, gleich oder verschieden durch geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlen­stoffatomen substituiertes Cyclopropyl, Cyclo­butyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl oder Cyclohep­tyl steht, ferner für einen gegebenenfalls ein- bis sechsfach, gleich oder verschieden durch geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen substituierten Heterocyclus mit 4 bis 6 Ringgliedern steht, wobei die Ringglieder Kohlenstoffatome und ein oder zwei, gleiche oder verschiedene Sauer­stoff- oder Stickstoffatome sind, Hal für Fluor, Chlor oder Brom steht und Y¹, Y² und Y³ unabhängig voneinander für Wasser­stoff, Fluor, Chlor, Brom, geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffato­men, für geradkettiges oder verzweigtes Alkoxy oder Alkylthio mit jeweils 1 bis 4 Kohlen­stoffatomen je Alkylteil, für Halogenalkyl, Halogenalkoxy oder Halogenalkylthio mit je 1 - 4 Kohlenstoffatomen je geradkettigen oder verzweigten Alkylteil und 1 - 5 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen stehen.
  3. 3
    Substituierte Cycloalkyl- bzw. Heterocyclylcarbon­säureanilide gemäß Anspruch 1, wobei in der allge­meinen Formel (I) X für ein- oder zweifach, gleich oder verschie­den jeweils durch geradkettiges oder verzweig­tes Alkyl mit 1 - 3 Kohlenstoffatomen substi­tuiertes Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl oder Cycloheptyl steht, ferner für gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden durch geradkettiges oder verzweig­tes Alkyl mit 1 - 3 Kohlenstoffatomen jeweils substituiertes Oxetanyl, Oxanyl, Oxolanyl, Di­oxanyl oder Dioxolanyl steht, Y¹, Y² und Y³ unabhängig voneinander für Wasser­stoff, Fluor, Chlor, Brom, Methyl oder Tri­fluormethyl stehen und Hal für Fluor, Chlor oder Brom steht.
  4. 4
    Substituierte Cycloalkyl- bzw. Heterocyclylcarbon­säureanilide gemäß Anspruch 1, wobei in der Formel (I) X für in 1-Stellung durch Methyl oder Ethyl sub­stituiertes Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopen­tyl, Cyclohexyl oder Cycloheptyl steht, wobei jeder Rest durch einen weiteren geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit 1 - 3 Kohlen­stoffatomen substituiert sein kann, Hal für Fluor, Chlor oder Brom steht und Y¹, Y² und Y³ unabhängig voneinander für Wasser­stoff, Fluor, Chlor, Brom oder Trifluormethyl stehen.
  5. 5
    Verfahren zur Herstellung von Cycloalkyl- bzw. He­terocyclyl-carbonsäureaniliden der allgemeinen For­mel (I) in welcher X für gegebenenfalls Alkyl-substituiertes Cycloalkyl oder einen gegebenenfalls Alkyl-­substituierten Heterocyclus steht, Hal für Halogen steht und Y¹, Y² und Y³ unabhängig voneinander für Wasser­stoff, Halogen, gegebenenfalls Halogen-sub­stituiertes Alkyl, gegebenenfalls Halogen-sub­stituiertes Alkoxy oder für gegebenenfalls Ha­logen-substituiertes Alkylthio stehen, dadurch gekennzeichnet, daß man Aminophenole der allgemeinen Formel (II) mit Carbonsäure-Derivaten der Formel (III) X-CO-Hal¹      (III) in welchen X, Y¹, Y², Y³ und Hal die oben angegebenen Bedeu­tungen haben und Hal¹ für Halogen oder eine gebräuchliche Abgangs­gruppe steht, gegebenenfalls in Gegenwart eines Säureakzeptors und gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungs- oder Verdünnungsmittels umsetzt.
  6. 6
    Schädlingsbekämpfungsmittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an mindestens einem substituierten Cycloalkyl- bzw. Heterocyclyl-carbonsäureanilid der Formel (I) nach den Ansprüchen 1 oder 5.
  7. 7
    Verwendung von substituierten Cycloalkyl- bzw. He­terocyclyl-carbonsäureaniliden der Formel (I) nach den Ansprüchen 1 oder 5 zur Bekämpfung von Schäd­lingen.
  8. 8
    Verfahren zur Bekämpfung von Schädlingen, dadurch gekennzeichnet, daß man substituierte Cycloalkyl- bzw. Heterocyclyl-carbonsäureanilide der Formel (I) nach den Ansprüchen 1 oder 5 auf Schädlinge und/­oder ihren Lebensraum einwirken läßt.
  9. 9
    Verfahren zur Herstellung von Schädlingsbekämp­fungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß man sub­stituierte Cycloalkyl- bzw. Heterocyclyl-carbon­säureanilide der Formel (I) nach den Ansprüchen 1 oder 5 mit Streckmitteln und/oder oberflächenakti­ven Mitteln vermischt.
Independent claims9