DE69033908T2

High density plasma deposition and etching apparatus

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Projected expiry passed 12 June 2010, 16.3 years ago.

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5 claims: 2 independent, 3 dependent

  1. 1
    Vorrichtung zum Plasmaabscheiden oder Plasmaätzen, bei der ein Gas in eine Plasmageneratorkammer (14) eingeführt und durch ein HF-Feld in ein Plasma umgewandelt wird, wobei eine die Plasmageneratorkammer (14) umgebende Antenne (15) das HF-Feld erzeugt, Magnetfeldspulen (16, 17) ein axiales Magnetfeld erzeugen und das Plasma entlang des magnetischen Feldes in eine separate Prozeßkammer (18) zu einem Substrat (20) geführt wird, wo entweder eine Schicht ausgebildet oder eine vorhandene Schicht weggeätzt wird, dadurch gekennzeichnet daß die Antenne (15) folgendes umfaßt, Mittel, welche der Antenne (15) einen Fluß elektromagnetischer Energie in einer ersten Winkelrichtung innerhalb einer ersten, im wesentlichen ebenen, runden Schleife (1) der Antenne (15) zuführen;Mittel, welche der Antenne (15) den Fluß elektromagnetischer Energie in einer zweiten Winkelrichtung entgegengesetzt zur ersten Winkelrichtung innerhalb einer zweiten, im wesentlichen ebenen, runden Schleife (2) der Antenne (15) zuführen;wobei die erste runde Schleife (1) der Antenne (15) im wesentlichen parallel zur zweiten runden Schleife (2) der Antenne (15) ist, die erste und zweite runde Schleife der Antenne (15) rechtwinklig zu einer Längsachse der Plasmageneratorkammer (14) sind und die erste runde Schleife (1) der Antenne (15) um eine Länge L von der zweiten runden Schleife (2) der Antenne (15) beabstandet ist, um einen m = 0 Modus anzuregen, wobei L als π/kz, W als die Winkelfrequenz, Wp als die Plasmafrequenz, Wc als die Zyklotronfrequenz, a als der Radius der Antennenschleife und kz als die Lösung der folgenden Gleichung definiert ist,
  2. 2
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese ferner folgendes umfaßt, Mittel (7) zum Zuführen von HF-Leistung an die Antenne (15);eine Prozeßkammer (18), welche mit der Plasmageneratorkammer (14) verbunden sowie evakuiert ist und einen elektrisch isolierten Substrathalter (21) beinhaltet, auf dem ein Substrat befestigt ist;ein Gaseinleitungssystem (25), zum Zuführen von Gas in die Prozeßkammer (18);und Magnetspulen (16, 17), um ein axiales Magnetfeld in der Plasmageneratorkammer (14) zur Verfügung zu stellen sowie eine oder mehrere zusätzliche Magentspulen, um das Plasma aus dem Generator in die Prozeßkammer (18) und auf das Substrat (20) zu transportieren.
  3. 3
    Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Ionen-Extraktionselektroden benachbart zur Plasmageneratorkammer (14) vorgesehen sind, um Ionen aus dem Plasma zu extrahieren.
  4. 4
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese ferner folgendes umfaßt, einen ersten Fluidinjektor (25), welcher zum Erzeugen eines Plasmas innerhalb der Plasmageneratorkammer (14) ein Fluid in diese einführt;einen Magnetfeldgen an die Antenne (15)erator (16, 17) zum Erzeugen eines axialen magnetischen Feldes;eine Prozeßkammer (18), in die das magnetische Feld das Plasma transportiert;einen zweiten Fluidinjektor (26), welcher ein Fluid in die Prozeßkammer (18) einführt;eine Stromsteuerung, welche zum Steuern der Plasmaform den Strom des Magnetfeldgenerators für das magnetische Feld steuert;einen Substrathalter (21), welcher innerhalb der Prozeßkammer (18) angeordnet ist;und ein Substrat (20), welches auf dem Substrathalter (21) befestigt und dem Plasma ausgesetzt ist.
  5. 5
    Verfahren zum Plasmabearbeiten, mit folgenden Schritten, (a) Ausstrahlen elektromagnetischer Energie von einer Antenne (15) in eine Plasmageneratorkammer (14), welche von der Antenne (15) umgeben ist;(b) Zuführen eines Flusses elektromagnetischer Energie an die Antenne (15) in einer ersten Winkelrichtung innerhalb einer ersten, im wesentlichen ebenen, runden Schleife (1) der Antenne (15);(c) Zuführen des Flusses elektromagnetischer Energie an die Antenne (15) in einer zweiten Winkelrichtung entgegengesetzt zur ersten Winkelrichtung innerhalb einer zweiten, im wesentlichen ebenen, runden Schleife (2) der Antenne (15);wobei die erste runde Schleife (1) der Antenne (15) im wesentlichen parallel zur zweiten runden Schleife (2) der Antenne (15) ist, die erste und zweite runde Schleife der Antenne (15) rechtwinklig zu einer Längsachse der Plasmageneratorkammer (14) sind und die erste runde Schleife (1) der Antenne (15) um einen Länge L von der zweiten runden Schleife (2) der Antenne (15) beabstandet ist, um einen m = 0 Modus anzuregen, wobei L als π/kz, W als die Winkelfrequenz, Wp als die Plasmafrequenz, Wc als die Zyklotronfrequenz, a als der Radius der Antennenschleife und kz als die Lösung der folgenden Gleichung definiert ist, (d) Zuführen eines ersten Gases in die bestrahlte Plasmageneratorkammer (14), um ein Plasma zu erzeugen;(e) Erzeugen eines variablen magnetischen Feldes nahe der Plasmageneratorkammer (14) derart, daß das variable magnetische Feld das Plasma beeinflußt, (f) Transportieren des Plasmas zu einer benachbarten Prozeßkammer (18);(g) Zuführen eines zweiten Gases in die Prozeßkammer (18);und (h) beschießen eines Substrates (20) innerhalb der Prozeßkammer (18) mit dem Plasma, so daß dieses das Substrate (20) beschichtet und ätzt.