AT398373B

Biologically absorbable implant material, and method for its preparation

Abstract

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Expired 17 December 2007, 18.8 years ago.

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7 claims: 3 independent, 4 dependent

  1. 1
    Patentansprüche 1. Biologisches resorbierbares Implantationsmaterial von menschlicher bzw. tierischer Herkunft zur Füllung bzw. Schließung von Weichgewebehöhlen und zum Ersatz von Weichteiigeweben, welches Implantationsmaterial im trockenen Zustand komprimierbar ist, jedoch in Gegenwart von Feuchtigkeit die ursprüngliche Form wieder einnimmt, d.h., einen ausgeprägten Memory-Effekt besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß es - aus zu Formkörpern geformtem, ein Porenvolumen von 55 bis 95% aufweisenden, SpongiosaKnochengewebe besteht, welches AT 398 373 Β - entkalkt ist, - dessen native Proteine mit einem Proteinvernetzungsmittel vernetzt sind, um eine osteoinduktive Wirkung zu vermeiden, - wobei die Formkörper eine hohe Elastizität bei niedriger Hysterese zwischen belastetem und 5 unbelastetem Zustand aufweisen.
  2. 2
    Implantationsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es mit pharmazeutisch wirksamen Stoffen imprägniert ist. io
  3. 3
    Implantationsmaterial nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Gewebeklebstoff auf Fibrinogen- oder Kollagenbasis enthält.
  4. 4
    Implantationsmaterial nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Restkalziumgehalt max. 80 mmol/g Feuchtgewicht beträgt.
  5. 5
    Verfahren zur Herstellung eines Impiantationsmaterials nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß natives, proteinhältiges Spongiosa-Knochenmaterial mit einem Entkalkungsmittel entkalkt, vom Entkalkungsmittel freigewaschen, sodann mit einem Proteinvernetzungsmittel behandelt, zur Entfernung des Proteinvernetzungsmittels wiederholt gewaschen, gegebenenfalls mit pharmazeuti20 sehen Lösungen, wie Lösungen von Gewebeklebstoffen auf Fibrinogen- oder Kollagenbasis, zusammengebracht, schließlich getrocknet und sterilisiert wird.
  6. 6
    Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Vernetzungsmittel Aldehyde, Insbesondere Glutaraldehyd, Polyepoxidverbindungen, Isodicyanatderivate oder Carbodiimide, verwendet wer25 den.
  7. 7
    Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Knochenmaterial vor oder nach der Entkalkung mit einem organischen Lösungsmittel, wie Chloroform-Methanol, entfettet wird. 30 8. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Knochenmaterial vor oder nach der Proteinvernetzung mit Mitteln, wie Detergentien oder Enzymen, behandelt wird, um einen Gehalt an unerwünschten Antigenen zu verringern.