AT357841B

Method and means for continuously contact-coating one side only of a ferrous base metal strip with a molten coating metal

Abstract

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AT357841B, drawing sheet 1
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Expired 17 March 1997, 29.5 years ago.

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28 claims: 4 independent, 24 dependent

  1. 1
    PATENTANSPRÜCHE:1. Verfahren zur einseitigen Tauchbeschichtung eines vorher gereinigten Metallbandes unter Verwendung eines Metallbades des Überzugsmetalls, dadurch gekennzeichnet, daß das zu beschichtende Band in einer solchen Entfernung über die Oberfläche des Metallbades geführt wird, daß auf Grund der Benetzungseigenschaften (Oberflächenspannung) die Metallschmelze nur auf einer Seite des Bandes anhaftet und von ihm mitgeführt wird, wobei dieser Beschichtungsvorgang an mindestens einer Seite des Bandes unter nichtoxydierenden Bedingungen erfolgt und überschüssiges Beschichtungsmetall in an sich bekannter Weise entfernt wird.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Beschichtungsmetall Zink, Zinklegierungen, Aluminium, Aluminium- oder Bleilegierungen einsetzt.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Führung des Bandes im genannten Abstand über der Badoberfläche eine einzelne Walze verwendet und mittels der genannten einzelnen Walze das beschichtete Band von der Badoberfläche wegführt.
  4. 4
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das Band um zwei parallel im Abstand voneinander angeordnete Walzen führt.
  5. 5
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, daß man das Band so lange in einer nichtoxydierenden Schutzgasatmosphäre hält, bis eine Seite des Bandes mit dem Überzugsmetall beschichtet ist, worauf anschließend das einseitig beschichtete Band aus der nichtoxydierenden Schutzgasatmosphäre in die Raumatmosphäre weitergeführt wird.
  6. 6
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man auch während der Finalbehandlung das Band in der nichtoxydierenden Schutzgasatmosphäre hält.
  7. 7
    Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das einseitig beschichtete bzw. fertigbehandelte Band über gekühlte Walzen geführt wird, wobei die Abkühlung des Bandes auf eine Temperatur beschleunigt wird, bei der kein Oxydfilm auf der unbeschichteten Seite des Bandes entsteht.
  8. 8
    Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein gekühltes, nichtoxydierendes Schutzgas gegen das einseitig beschichtete und fertigbearbeitete Band geblasen wird, - 17 Nr. 357841 wobei die Abkühlung des Bandes auf eine Temperatur beschleunigt wird, bei der kein Oxydfilm auf der unbeschichteten Seite des Bandes entsteht.
  9. 9
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Badniveau konstantgehalten wird.
  10. 10
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 9, welche ein Beschichtungsgefäß umfaßt, in welchem sich ein Überzugsmetallbad befindet, gekennzeichnet durch Einrichtungen (13, 14, 22, 35, 96 bis 98), welche das Metallband über die Oberfläche des Metallbades in solch einer Entfernung führen, daß auf Grund der Benetzungseigenschaften (Oberflächenspannung) die Metallschmelze nur auf einer Seite des Bandes anhaftet, ferner durch Finalisierungseinrichtungen (19, 38, 101, 109), welche überschüssiges Beschichtungsmetail von der beschichteten Seite des Bandes entfernen und Einrichtungen (4 bis 10, 17, 26 bis 32, 37, 87 bis 93, 99), welche mindestens eine Seite des Metallbandes unter nichtoxydierenden Bedingungen halten, bis mindestens die genannte eine Seite des Bandes mit dem Beschichtungsmetall überzogen ist.
  11. 11
    Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (13, 14, 22, 35, 96 bis 98) zur Führung des Bandes so angeordnet sind, daß die eine zu beschichtende Seite des Bandes in einem Abstand bis zu 7,95 mm über der Oberfläche des Bades gehalten wird.
  12. 12
    Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Einrichtung zum Führen des Bandes eine einzelne Rolle bzw. Walze (35) aufweist, über welche das Band geführt wird, wobei diese einzelne Rolle bzw. Walze so angeordnet ist, daß sie das Band gegen die Oberfläche des Bades in Berührung mit dem dadurch gebildeten Meniskus bringt und dann von der Oberfläche des Bades wegführt.
  13. 13
    Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Einrichtungen zum Führen des Bandes ein Walzenpaar (13, 14, 96, 97) aufweisen, welches parallel im Abstand zueinander angeordnet ist und um welche das Band geführt wird und das Walzenpaar so angeordnet ist, daß der Meniskus des Überzugsmetalls die eine Seite des Bandes auf seiner Bewegungsbahn berührt, wobei die erste Walze (13, 96) des genannten Walzenpaares das Band gegen die Oberfläche des Bades führt, es in Bewegung setzt und die zweite Walze (14, 97) des genannten Walzenpaares die Bewegungsbahn beendet und das Band von der Badoberfläche hinwegführt.
  14. 14
    . Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine Haube (4, 5, 26, 27, 87, 88), welche einen Deckel, eine Vorder- und Hinterwand und Seitenwände (4a bis 4d, 26a bis c, 87a bis b) aufweist, welche sich in das Bad hinein erstrecken und die Haube einen Auslaß (11, 36, 100) für das Eisenmetallband und Einrichtungen (17, 37, 99) zum Einbringen der nichtoxydierenden Schutzgasatmosphäre in die genannte Haube aufweist, wobei in der Haube ein Überdruck herrscht, der ausreicht, um das Eindringen der Raumatmosphäre in die Haube zu verhindern.
  15. 15
    Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorder-, Hinter- und Seitenwände der genannten Haube sich in das Bad hinein erstrecken, daß sie die einzelne Rolle (35) vollkommen von der Raumatmosphäre abschließen.
  16. 16
    Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Walze (13, 96) in einem Abstand von der Badoberfläche angeordnet ist, der um 3,19 bis 6,35 mm größer ist als der Abstand der zweiten Walze (14, 97).
  17. 17
    Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine dritte Walze (22, 98) zwischen der ersten und zweiten Walze angeordnet ist und die dritte Walze die Bewegungsbahn des Bandes zwischen der ersten und zweiten Walze auf das Bad zu ablenkt.
  18. 18
    Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die sich in das Bad hinein erstreckenden Vorder-, Hinter- und Seitenwände so angeordnet sind, daß die Vorderwand (4a) zwischen der ersten und zweiten Walze (13, 14) angeordnet ist und mit einem Auslaß (11) versehen ist, durch welchen das Band während der Bewegungsbahn den Meniskus berührt, so daß die Haube die erste Walze (13) und jenen Teil der Bewegungsbahn des Bandes umschließt, der zuerst mit dem Meniskus in Berührung gebracht wird.
  19. 19
    Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorder-, Hinter- und die Seitenwände der genannten Haube so angeordnet sind, daß sie die erste und zweite Walze (96, 97) von der Raumatmosphäre abschließen. - 18 Nr. 357841
  20. 20
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Finalisierungsvorrichtungen (19, 109) eine Strahlbürste aufweisen, die außerhalb der Beschichtungshaube angeordnet ist.
  21. 21
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Finalisierungsvorrichtungen (38, 101) an der Innenseite der Beschichtungshaube angeordnete Strahlbürsten auf weisen, und Einrichtungen umfassen, welche die Strahlbürste mit einem nichtoxydierenden Schutzgas versorgen.
  22. 22
    Vorrichtung nach Anspruch 15, 18 oder 19, gekennzeichnet durch eine Kühlhaube (59, 52, 57, 76), deren erstes Ende mit der Beschichtungshaube an deren Auslaß (36) gasdicht verbunden ist und deren zweites Ende mit einem Auslaß (60 , 63 , 68 , 78) für das Metallband versehen ist, wobei die Kühlhaube eine solche Länge besitzt, daß das Band bei seinem Durchgang durch die Kühlhaube eine Temperatur erreicht, bei der sich kein sichtbarer Oxydfilm auf ihm bildet und Einrichtungen (61, 64, 69, 84) vorgesehen sind, um in der Kühlhaube eine nichtoxydierende Schutzgasatmosphäre mit einem solchen Überdruck aufrechtzuerhalten, daß die Raumatmosphäre nicht in die Haube eindringen kann.
  23. 23
    Vorrichtung nach Anspruch 15, 18 oder 19, gekennzeichnet durch eine Kühlhaube (62), deren erstes Ende mit der Beschichtungshaube an deren Auslaß (36) gasdicht verbunden ist und deren zweites Ende mit einem Auslaß (63, 68) für das Metallband versehen ist, und Einrichtungen aufweist, um die in der Kühlhaube befindliche nichtoxydierende Schutzgasatmosphäre auf einem solchen Überdruck zu halten, daß die Raumatmosphäre nicht in den Auslaß der Kühlhaube eindringen kann, und daß gekühlte Walzen (65, 66) innerhalb der Kühlhaube vorgesehen sind, um welche das einseitig beschichtete Band geführt wird, wodurch dieses innerhalb der Kühlhaube auf eine Temperatur gebracht wird, bei welcher sich kein sichtbarer Oxydfilm auf seiner unbeschichteten Seite büdet.
  24. 24
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15, 18 oder 19, gekennzeichnet durch eine Kühlhaube (67), deren eines Ende mit der Beschichtungshaube an deren Auslaß (36) gasdicht verbunden ist und an deren zweites Ende mit einem Auslaß (68) für das Metaüband versehen ist, ferner durch Einrichtungen, die in der Kühlhaube eine nichtoxydierende Schutzgasatmosphäre auf einen solchen Überdruck halten, daß die Raumatmosphäre nicht in den Auslaß der Kühlhaube eindringen kann, wobei mindestens eine Einrichtung (70, 74) vorgesehen ist, um die nichtoxydierende Schutzgasatmosphäre aus der Kühlhaube abzuziehen, mindestens eine Einrichtung (71, 73) zum Kühlen der abgezogenen Atmosphäre und mindestens eine Einrichtung (72, 75) zum Wiedereinfuhren der genannten gekühlten Atmosphäre in die Kühlhaube und des durch die Kühlhaube geführten einseitig beschichteten Bandes, wobei dieses Band innerhalb der Kühlhaube auf einer Temperatur gehalten wird, bei welcher sich auf seiner unbeschichteten Seite kein sichtbarer Oxydfilm büdet.
  25. 25
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15, 18 oder 19, gekennzeichnet durch eine Kühlhaube (76), deren erstes Ende mit der Beschichtungshaube an deren Auslaß (36) gasdicht verbunden ist und deren anderes Ende die Form einer nach unten gerichteten Tüüe (78) aufweist, ferner ein Wasserbad (79) vorgesehen ist, in welches sich die Tüüe hineinerstreckt und weiters Einrichtungen vorgesehen sind, um die nichtoxydierende Schutzgasatmosphäre innerhalb der Kühlhaube aufrechtzuerhalten, ferner Einrichtungen (77, 81) aufweist, um das einseitig beschichtete Metaüband durch die Kühlhaube und das Wasserbad zu führen, um die Temperatur des Bandes so zu senken, daß sich kein sichtbarer Oxydfilm auf der unbeschichteten Seite des Bandes büdet.
  26. 26
    Vorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch in Verbindung mit den Finalisierungseinrichtungen (109) vorgesehene Praüeinrichtungen (106 bis 108), welche das abgebende Gas weg von der unbeschichteten Seite des Bandes leiten, so daß die Ablagerung von BeschichtungsmetaU auf der unbeschichteten Seite des Bandes verhindert wird.
  27. 27
    Vorrichtung nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch Abdichteinrichtungen (16), die versteübar gelagert (15) an der Außenwand (4a) der Kühlhaube an deren Auslaß (11) angeordnet sind, so daß sie mit dem Band in Berührung kommen und den Auslaß teüweise verschließen. - 19 Nr. 357841
  28. 28
    Vorrichtung nach Anspruch 27, gekennzeichnet durch eine dritte Walze (22a), die entlang der untersten Kante der Ab dichteinrich tungen (16a) gelagert ist. • (Hiezu 7 Blatt Zeichnungen) Druck:Ing.E.Voytjech, Wien ÖSTERREICHISCHES PATENTAMT Ausgegeben 1980 08 11 Blatt - Bl.1 Patentschrift Nr. 357 841 Klasse ;48 b, 6/01 Int.Cl 3 .: C 23 C 1/02 / Mas. Patentschrift Nr. 357 841 Klasse : 48 b, 6/01 Int.Cl 3 .: C 23 C 1/02 ÖSTERREICHISCHES PATENTAMT Ausgegeben 1980 08 11 Blatt - Bl.2 TVrn». Patentschrift Nr. 357 841 Klasse : 48 b, 6/01 Int.Cl 3 .: C 23 C 1/02 ÖSTERREICHISCHES PATENTAMT Ausgegeberi 1980 08 11 Blatt - Bl.3 ÖSTERREICHISCHES PATENTAMT Ausgegeben 1980 08 11 Blatt - Bl.4 Patentschrift Nr. 357 841 Klasse : 48 b, 6/01 Int.Cl 3 .: C 23 C 1/02 —24 Patentschrift Nr. 357 841 Klasse : 48 b, 6/01 Int.Cl 3 .: C 23 C 1/02 ÖSTERREICHISCHES PATENTAMT Ausgegeben 1980 08 11 Blatt - Bl.5 / tirbrß, j!W ÖSTERREICHISCHES PATENTAMT Ausgegeben 1980 08 11 Blatt - Bl.6 Patentschrift Nr. 357 841 Klasse : 48 b, 6/01 Int.Cl 3 .: C 23 C 1/02 Patentschrift Nr. 357 841 Klasse : 48 b, 6/01 Int.Cl 3 .: C 23 C 1/02 ÖSTERREICHISCHES PATENTAMT Ausgegeben 1980 08 11 Blatt - Bl.7
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