EP2829357A1

Processing station for structural components of airplanes with a centring assembly for a component holder

Abstract

The invention relates to a centering arrangement for a component carrier (1), in particular for a mounting frame (1a) for aircraft structural parts, with a central pin (2), a center mount (3) for the centering bolt (2) and a rotary drive (4) for rotating the centering pin (2) about a longitudinal axis (5) of the centering pin (2) such that the centering pin (2) can be brought by the rotation in a centering engagement with the mounting recess (3). The invention further relates to a method for centering and locking a mounting recess (3).

EP2829357A1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 7

Term

7.8 yearsto projected expiry

Projected expiry 17 July 2034, counted from filing; an application has no term until it is granted.

  1. Priority
  2. Filed
  3. Published
  4. Today
  5. Projected expiry

15 claims: 2 independent, 13 dependent

  1. 1
    Zentrieranordnung für einen Bauteilträger (1), insbesondere für einen Aufspannrahmen (1a) für Flugzeugstrukturbauteile, mit einem Zentrierbolzen (2), einer Zentrieraufnahme (3) für den Zentrierbolzen (2) und einem Drehantrieb (4) zur Drehung des Zentrierbolzens (2) um eine Längsachse (5) des Zentrierbolzens (2), so dass der Zentrierbolzen (2) durch die Drehung in einen zentrierenden Eingriff mit der Zentrieraufnahme (3) gebracht werden kann.
  2. 2
    Zentrieranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentrierbolzen (2) eine Schließkontur (6) und die Zentrieraufnahme (3) eine Gegenkontur (7a,b) zur Herstellung des zentrierenden Eingriffs aufweist, vorzugsweise, wobei die Schließkontur (6) einen maximalen äußeren Schließradius (8a) und die Gegenkontur (7a,b) einen minimalen inneren Kontaktradius (8b) um die Längsachse (5) definiert, wobei der Schließradius (8a) den Kontaktradius (8b) nicht übersteigt.
  3. 3
    Zentrieranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließkontur (6) einen Mehrkant (6a), vorzugsweise einen Vierkant, bildet, insbesondere, wobei der Mehrkant (6a) abgerundete Ecken (6b) aufweist.
  4. 4
    Zentrieranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenkontur (7a,b) nach innen vorstehende Kontaktvorsprünge (9) aufweist, wobei die Anzahl der Kanten des Mehrkants (6a) mindestens, vorzugsweise genau, der Anzahl der Kontaktvorsprünge (9) entspricht.
  5. 5
    Zentrieranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrierende Eingriff zwischen dem Zentrierbolzen (2) und der Zentrieraufnahme (3) in einer Zentrierrichtung (10a) hergestellt wird, welche Zentrierrichtung (10a) radial zu der Längsachse (5) verläuft und die Längsachse (5) schneidet.
  6. 6
    Zentrieranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass beim zentrierenden Eingriff ein Freiabstand (11) zwischen dem Zentrierbolzen (2) und der Zentrieraufnahme (3) in einer, vorzugsweise zur Zentrierrichtung (10a) rechtwinkligen, Spielrichtung (12) vorhanden ist, wobei die Spielrichtung (12) radial zu der Längsachse (5) verläuft und die Längsachse (5) schneidet.
  7. 7
    Zentrieranordnung nach einem der Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrierende Eingriff zwischen dem Zentrierbolzen (2) und der Zentrieraufnahme (3) in einer weiteren Zentrierrichtung (10b) hergestellt wird, welche weitere Zentrierrichtung (10b) radial zur Längsachse (5) und rechtwinklig zur Zentrierrichtung (10a) verläuft und die Längsachse (5) schneidet.
  8. 8
    Zentrieranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrieranordnung eine senkrecht zur Längsachse (5) angeordnete Klemmfläche (13) aufweist und die Zentrieranordnung eine Verriegelungsvorrichtung (14) zum Verriegeln der Zentrieraufnahme (3) bezüglich einer, vorzugsweise senkrechten, Bewegung gegenüber der Klemmfläche (13), aufweist.
  9. 9
    Zentrieranordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtung (14) eine Eingriffskontur (15) am Zentrierbolzen (2) zum Hintergreifen der Zentrieraufnahme (3) umfasst, vorzugsweise, wobei die Eingriffskontur (15) in Richtung der Längsachse (5) versetzt zu der Schließkontur (6) angeordnet ist, insbesondere, wobei die Eingriffskontur (15) zum Hintergreifen der Gegenkontur (7a,b), insbesondere der Kontaktvorsprünge (9), eingerichtet ist, weiter insbesondere, wobei die Eingriffskontur (15) dazu eingerichtet ist, die Kontaktvorsprünge (9) zu hintergreifen, wenn der Zentrierbolzen (2) durch die Drehung in den zentrierenden Eingriff mit der Zentrieraufnahme (3) gebracht ist.
  10. 10
    Zentrieranordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffskontur (15) Greifvorsprünge (16) aufweist, welche von der Längsachse (5) in radialer Richtung ausgehen und dazu eingerichtet sind, die Kontaktvorsprünge (9) zu hintergreifen wenn der Zentrierbolzen (2) durch die Drehung in den zentrierenden Eingriff mit der Zentrieraufnahme (3) gebracht ist, vorzugsweise, wobei die Gegenkontur (7a,b) eine Aussparungen (17) zwischen den Kontaktvorsprüngen (9) aufweist, insbesondere, wobei die Aussparungen (17) den Greifvorsprüngen (16) insoweit entsprechen, dass die Eingriffskontur (15) durch die Drehung des Zentrierbolzens (2) um die Längsachse (5) in eine Lage zu der Gegenkontur (7a,b) gebracht werden kann, bei der die Greifvorsprünge (16) mit den Aussparungen (17) fluchten und die Eingriffskontur (15) durch die Gegenkontur (7a,b) verschoben werden kann.
  11. 11
    Zentrieranordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrieranordnung eine Vorspannfeder (18) aufweist, welche dazu eingerichtet ist, eine Kraft, insbesondere eine Vorspannung, auf den Zentrierbolzen (2) in eine zu der Klemmfläche (13) hinweisende Richtung (18b) auszuüben.
  12. 12
    Zentrieranordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrieranordnung einen Linearantrieb (19) zur Bewegung des Zentrierbolzens (2) entlang der Längsachse (5) aufweist, vorzugsweise, wobei der Linearantrieb (19) an einem zur Eingriffskontur (15) gegenüber liegendem Ende des Zentrierbolzens (2) angeordnet ist, insbesondere, wobei der Linearantrieb (19) dazu eingerichtet ist, den Zentrierbolzen (2) in eine von der Klemmfläche (13) hinwegweisende Richtung (19a) zu bewegen.
  13. 13
    Zentrieranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehantrieb (4) einen radial zur Längsachse (5) angeordneten Umlenkarm (20) am Zentrierbolzen (2) aufweist, vorzugsweise, wobei der Umlenkarm (20) an einem radial äußeren Ende über ein Drehgelenk (21) mit einer Hubstange (22) verbunden ist.
  14. 14
    Zentrieranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrieranordnung einen Einweiser (25, 26) umfasst, welcher dazu eingerichtet ist, die Zentrieraufnahme (3) auf die Längsachse (5) des Zentrierbolzens (2) auszurichten.
  15. 15
    Verfahren zur Zentrierung und Verriegelung einer Zentrieraufnahme (3) durch einen Zentrierbolzen (2) auf einer Klemmfläche (13), insbesondere auf der Klemmfläche (13) eines Bauteilträgers (1), umfassend:- Bewegen, insbesondere gegen eine Vorspannung einer Vorspannfeder (18), des Zentrierbolzens (2) durch die Zentrieraufnahme (3), so dass Greifvorsprünge (16) einer Eingriffskontur (15) des Zentrierbolzens (2) durch Aussparungen (17) einer Gegenkontur (7a,b) der Zentrieraufnahme (3) geführt werden, - Drehen des Zentrierbolzens (2) um eine Längsachse (5) des Zentrierbolzens (2), wodurch eine Schließkontur (6) des Zentrierbolzens (2) mit der Gegenkontur (7a,b) der Zentrieraufnahme (3) in einen zentrierenden Eingriff gebracht wird und gleichzeitig die Greifvorsprünge (16) die Gegenkontur (7a,b) hintergreifen, und - Drücken der Zentrieraufnahme (3) gegen die Klemmfläche (13) durch eine Bewegung des Zentrierbolzens (2), insbesondere auch bewirkt durch die Vorspannung der Vorspannfeder (18).
Independent claims15