Nova Patents
EP2800672B2

Rail vehicle brake device

Abstract

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EP2800672B2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 4

Term

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Expires 28 February 2033.

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15 claims: 5 independent, 10 dependent

  1. 1
    Schienenfahrzeugbremsvorrichtung mit zumindest einer ersten elektrodynamischen Bremse (24;80), die eine Antriebseinheit (16), welche zumindest einen Antriebsmotor (18) und eine Leistungsversorgungseinheit (20) zum Versorgen des Antriebsmotors (18) in einem Traktionsmodus der Antriebseinheit (16) aufweist, und zumindest eine Bremsregelungseinheit (22;82) umfasst, welche die jeweilige Leistungsversorgungseinheit (20) und zumindest eine Bremssteuereinheit (28, 30;84) aufweist, die in einem ersten Bremsmodus die jeweilige Leistungsversorgungseinheit (20) zur Bereitstellung einer Bremswirkung steuert, gekennzeichnet durch zumindest eine Sensoreinheit (58;86), die dazu vorgesehen ist, zumindest eine Bremswirkungskenngröße (B1) für den ersten Bremsmodus der Bremse (24;80) zu erfassen, und zumindest eine der ersten Bremse (24;80) zugeordnete, von der Bremsregelungseinheit (22;82) unabhängige erste Bremsüberwachungseinrichtung (53;190), die dazu vorgesehen ist, in einem ersten Überwachungsmodus die Bremswirkungskenngröße (B1) für die Einleitung einer Rückfallmaßnahme betreffend die Bremse (24;80) zu berücksichtigen, wobei die Bremsüberwachungseinrichtung (53) zumindest zwei Überwachungsvorrichtungen (127, 129;127', 129') aufweist, die sich bezüglich ihrer konstruktiven und/oder algorithmischen Ausführung voneinander unterscheiden.
  2. 2
    Schienenfahrzeugbremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwachungsvorrichtungen (127, 129;127', 129') dazu vorgesehen sind, zumindest eine Überwachungsfunktion des ersten Überwachungsmodus zumindest teilweise im Zusammenwirken durchzuführen.
  3. 3
    Schienenfahrzeugbremsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwachungsvorrichtungen (127, 129;127', 129') jeweils eine Software für die Ausführung einer Überwachungsfunktion aufweisen, wobei die Software unterschiedlich implementiert sind.
  4. 4
    Schienenfahrzeugbremsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Überwachungseinheit (56), die dazu dient, den ersten Überwachungsmodus zumindest teilweise im Zusammenwirken mit den Überwachungsvorrichtungen (127, 129;127', 129') durchzuführen.
  5. 5
    Schienenfahrzeugbremsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Überwachungsvorrichtungen ((127, 129;127', 129') und die Überwachungseinheit (56) bezüglich ihrer konstruktiven und/oder algorithmischen Ausführung voneinander unterscheiden.
  6. 6
    Schienenfahrzeugbremsvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwachungsvorrichtungen (127, 129;127', 129') der Bremsüberwachungseinrichtung (53) und die Überwachungseinheit (56) jeweils dazu vorgesehen sind, bei der Ausführung des ersten Überwachungsmodus abhängig von einer Bremswirkungskenngröße (B1) ein Fehlersignal auszugeben, wobei diese Bremsüberwachungseinrichtung (53) wenigstens eine Auslöseeinheit (60, 64) aufweist, die mit den Überwachungsvorrichtungen (127, 129;127', 129') und der Überwachungseinheit (56) derart in Wirkverbindung steht, dass die Einleitung der Rückfallmaßnahme das Vorliegen von zumindest zwei Fehlersignalen voraussetzt.
  7. 7
    Schienenfahrzeugbremsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsregelungseinheit (22) zumindest zwei Bremssteuereinheiten (28, 30) und eine Schalteinheit (32) aufweist, die dazu vorgesehen ist, zur Durchführung der Rückfallmaßnahme zwischen dem ersten Bremsmodus der Bremsregelungseinheit (22), in welchem die erste Bremssteuereinheit (28) die Leistungsversorgungseinheit (20) zur Bereitstellung einer Bremswirkung steuert, und einem zweiten Bremsmodus der Bremsregelungseinheit (22) umzuschalten, in welchem die zweite Bremssteuereinheit (30) die Leistungsversorgungseinheit (20) zur Bereitstellung einer Bremswirkung steuert.
  8. 8
    Schienenfahrzeugbremsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsüberwachungseinrichtung (53) im ersten Überwachungsmodus eine erste Überwachungsfunktion, bei welcher diese Bremsüberwachungseinrichtung (53) als erste Bremswirkungsüberwachungseinheit (50) ausgebildet ist, die dazu vorgesehen ist, die Bremse (24) in deren erstem Bremsmodus zu überwachen, und zumindest eine zweite Überwachungsfunktion aufweist, bei welcher diese Bremsüberwachungseinrichtung (53) als zweite Bremswirkungsüberwachungseinheit (52) ausgebildet ist, die dazu vorgesehen ist, die Bremse (24) in deren zweitem Bremsmodus zu überwachen.
  9. 9
    Schienenfahrzeugbremsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine weitere Bremseinrichtung (17) und eine Schaltvorrichtung (54;89), wobei abhängig von der Bremswirkungskenngröße (B1) als Rückfallmaßnahme diese weitere Bremseinrichtung (17) mittels der Schaltvorrichtung (54;89) betätigt wird.
  10. 10
    Schienenfahrzeugbremsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine zweite elektrodynamische Bremse (124;180), die eine Antriebseinheit (116), welche zumindest einen Antriebsmotor und eine Leistungsversorgungseinheit zum Versorgen des Antriebsmotors in einem Traktionsmodus der Antriebseinheit (116) aufweist, und zumindest eine Bremsregelungseinheit (122;182) umfasst, welche die jeweilige Leistungsversorgungseinheit und zumindest eine Bremssteuereinheit (128, 130;184) aufweist, die in einem ersten Bremsmodus die jeweilige Leistungsversorgungseinheit zur Bereitstellung einer Bremswirkung steuert.
  11. 11
    Schienenfahrzeugbremsvorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch zumindest eine Sensoreinheit (158;186), die dazu vorgesehen ist, zumindest eine Bremswirkungskenngröße (B2) für den ersten Bremsmodus der zweiten Bremse (124;180) zu erfassen, und zumindest eine der zweiten Bremse (124;180) zugeordnete, von der Bremsregelungseinheit (122;182) der zweiten Bremse (124,;180) unabhängige zweite Bremsüberwachungseinrichtung (153;90), die dazu vorgesehen ist, in einem zweiten Überwachungsmodus diese Bremswirkungskenngröße (B2) für die Einleitung einer Rückfallmaßnahme betreffend die zweite Bremse (124;180) zu berücksichtigen.
  12. 12
    Schienenfahrzeugbremsvorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine Überwachungseinheit (56), die gemeinsamer Bestandteil der ersten Bremsüberwachungseinrichtung (53) und der zweiten Bremsüberwachungseinrichtung (153) ist.
  13. 13
    Schienenfahrzeugbremsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die der ersten Bremse (24;80) zugeordnete erste Bremsüberwachungseinrichtung (53;190) zumindest von der Bremsregelungseinheit (122;182) der zweiten Bremse (124;180) gebildet ist.
  14. 14
    Schienenfahrzeugbremsvorrichtung zumindest nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsregelungseinheit (122) der zweiten Bremse (124) zumindest zwei Bremssteuereinheiten (128, 130) und eine Schalteinheit (132) aufweist, die dazu vorgesehen ist, zur Durchführung der Rückfallmaßnahme zwischen dem ersten Bremsmodus der Bremsregelungseinheit (122), in welchem die erste Bremssteuereinheit (128) die jeweilige Leistungsversorgungseinheit zur Bereitstellung einer Bremswirkung steuert, und einem zweiten Bremsmodus der Bremsregelungseinheit (122) umzuschalten, in welchem die zweite Bremssteuereinheit (130) die jeweilige Leistungsversorgungseinheit zur Bereitstellung einer Bremswirkung steuert, wobei die Überwachungsvorrichtungen (127, 129) der ersten Bremsüberwachungseinrichtung (53) jeweils von einer unterschiedlichen Bremssteuereinheit (128, 130) der diese Bremsüberwachungseinrichtung (53) bildenden Bremsregelungseinheit (122) der zweiten Bremse (124) gebildet sind.
  15. 15
    Schienenfahrzeugbremsvorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die der zweiten Bremse (124) zugeordnete zweite Bremsüberwachungseinrichtung (153) zumindest von der Bremsregelungseinheit (22) der ersten Bremse (24) gebildet ist.
Independent claims15