EP2602016B1

Facility for cleaning filters and method for operating a facility for cleaning filters

Abstract

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EP2602016B1, drawing sheet 1
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Expires 21 November 2032.

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9 claims: 5 independent, 4 dependent

  1. 1
    Anlage zum Reinigen von Filtern (1), insbesondere aus textilen Filtermaterialien, mit einem Kompressor (14), über den ein Reinigungsgas bis auf einen Reinigungsdruck komprimierbar ist und in einen Druckbehälter (13) geleitet werden kann, wobei an den Druckbehälter (13) ein Reinigungsrohr (9) angeschlossen ist, mittels dem das Reinigungsgas über Düsenöffnungen (10) in einen Filter (5) eingeblasen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schließen des am Druckbehälter (13) angeschlossenen Reinigungsrohres (9) ein bezogen auf den Reinigungsdruck des Kompressors (14) hauptsächlich im unterkritischen Bereich arbeitendes Membranventil (20) vorgesehen ist, wobei der Kompressor (14) in dem Druckbehälter (13) einen Reinigungsdruck zwischen 2 bar bis 4 bar erzeugen kann und in dem Druckbehälter (13) bei einem Reinigungsvorgang der Druck um 0,5 bar bis 2,5bar abfällt und durch den Kompressor (14) nach dem Reinigungsvorgang wieder auf den ursprünglichen Reinigungsdruck erhöht wird und das Öffnen und Schließen des Membranventils (20) in einem Zeitraum von weniger als 0,2s stattfindet, wobei das Membranventil (20) auf der zum Druckbehälter (13) abgewandten Seite über eine Leitung (32, 36) mit einem unter Druck stehenden Zusatzspeicher (37) verbunden ist und der Druck in dem Zusatzspeicher (37) durch den Kompressor (14) im Wesentlichen auf dem Reinigungsdruck gehalten wird, und das Membranventil (20) auf der zum Druckbehälter (13) abgewandten Seite an eine entlüftbare Leitung (32) angeschlossen ist, wobei an der entlüftbaren Leitung (32) ein 3-2-Wegeventil (33) vorgesehen ist und das 3-2-Wegeventil (33) mit einem ersten Anschluss mit einem im Wesentlichen drucklosen Behälter oder Ausgang verbunden ist und mit einem zweiten Anschluss an den Zusatzspeicher (37) angeschlossen ist.
  2. 2
    Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck in dem Druckbehälter (13) über eine Steuerung abhängig von dem erforderlichen Reinigungsdruck an dem Reinigungsrohr (9) steuerbar ist.
  3. 3
    Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass über eine Druckdifferenzmessung der Verschmutzungsgrad des Filters (5) erfassbar ist und die Länge der Reinigungsintervalle abhängig von dem Verstopfungsgrad steuerbar ist.
  4. 4
    Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistung des Kompressors (14) abhängig von der Länge der Reinigungsintervalle steuerbar ist.
  5. 5
    Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das der Kompressor (14) in dem Druckbehälter (13) einen Reinigungsdruck zwischen 2,5 bar bis 3,5 bar erzeugt.
  6. 6
    Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungsrohr (9) einen im Wesentlichen konstanten Strömungsquerschnitt aufweist, der größer ist als die Fläche aller Düsenöffnungen (10) an dem Reinigungsrohr (9).
  7. 7
    Verfahren zum Betreiben einer Anlage zum Reinigen von Filtern (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Kompressor (14), der ein Reinigungsgas bis auf einen Reinigungsdruck komprimiert und in einen Druckbehälter (13) einleitet, wobei an den Druckbehälter (13) ein Reinigungsrohr (9) angeschlossen ist, mittels dem das Reinigungsgas über Düsenöffnungen (10) für einen Reinigungsvorgang in einen Filter (5) eingeblasen wird, zum Schließen des am Druckbehälter (13) angeschlossenen Reinigungsrohres (9) ein über eine Steuerung betätigbares Membranventil (20) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompressor (14) von der Steuerung so gesteuert wird, dass beim Öffnen des Membranventils (20) bezogen auf den Reinigungsdruck in dem Druckbehälter (13) und dem Druck im Reinigungsrohr (9) hauptsächlich unterkritische Strömungen vorhanden sind, wobei der Kompressor (14) in dem Druckbehälter (13) einen Reinigungsdruck zwischen 2 bar bis 4 bar erzeugt und in dem Druckbehälter (13) bei einem Reinigungsvorgang der Druck um 0,5 bar bis 2,5bar abfällt und durch den Kompressor (14) nach dem Reinigungsvorgang wieder auf den ursprünglichen Reinigungsdruck erhöht wird und das Öffnen und Schließen des Membranventils (20) in einem Zeitraum von weniger als 0,2s stattfindet.
  8. 8
    Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompressor (14) von der Steuerung so gesteuert wird, dass das Reinigungsgas nur in der für die nächste Reinigung notwendigen Menge und dem dazu notwendigen Druck verdichtet wird.
  9. 9
    Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompressor (14) von der Steuerung so gesteuert wird und abhängig vom Verschmutzungsgrad die Leistung des Kompressors (14) geregelt wird.