EP2444752A2

Ventilation component for an air distributor system, an air distributor system for buildings with this component, a method for assembling the ventilation component and a method for operating the air distributor system

Abstract

Luftführungsbaugruppe (30) für ein Luftverteilsystem, die Luftführungsbaugruppe (30) mit: einer im Wesentlichen quaderförmigen Trägerplatte (31), welche zum Auflegen auf die Bodenfläche eines Raumes vorgesehen ist, zumindest zwei voneinander beabstandete Standfüße (3, 3a), wobei die Standfüße (3, 3a) zum Abstützen eines Deckels (6) vorgesehen sind, wobei die Standfüße (3, 3a) zum Beabstanden von Deckel (6) und Trägerplatte (31) vorgesehen sind, wobei die Standfüße (3, 3a) zur insbesondere stoffschlüssigen Verbindung mit der Trägerplatte (31) vorgesehen sind, wobei die beabstandeten Standfüße (3, 3a) insbesondere eine Durchtrittsfläche für einen Luftstrom begrenzen, einen Deckel (6), welcher zum Auflegen auf den Standfuß (3, 3a) vorgesehen ist, wobei zwischen Trägerplatte (31) und Deckel (6) ein erster luftführender Hohlraum (11) ausgebildet ist, weiter aufweisend zumindest einen Luftleitkeil (12), welcher vorgesehen ist, zwischen zwei Standfüße (3, 3a) eingelegt zu sein, welcher insbesondere dazu dient, einem Durchtritt von Luft zwischen den beabstandeten Standfüßen (3, 3a) entgegenzuwirken, welcher insbesondere dazu dient, einen die Trägerplatte (31) entlang strömenden Luftstrom umzulenken.

EP2444752A2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 11

Term

5.1 yearsto projected expiry

Projected expiry 17 October 2031, counted from filing; an application has no term until it is granted.

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13 claims: 12 independent, 1 dependent

  1. 1
    Luftführungsbaugruppe (30) für ein Luftverteilsystem, die Luftführungsbaugruppe (30) mit:• einer im Wesentlichen quaderförmigen Trägerplatte (31), welche zum Auflegen auf die Bodenfläche eines Raumes vorgesehen ist, • zumindest zwei voneinander beabstandeten Standfüßen (3, 3a), wobei die Standfüße (3, 3a) zum Abstützen eines Deckels (6) vorgesehen sind, wobei die Standfüße (3, 3a) zum Beabstanden von Deckel (6) und Trägerplatte (31) vorgesehen sind, wobei die Standfüße (3, 3a) zur insbesondere stoffschlüssigen Verbindung mit der Trägerplatte (31) vorgesehen sind, wobei die Standfüße (3, 3a) insbesondere eine Durchtrittsfläche für einen Luftstrom insbesondere entlang der Trägerplatte begrenzen, • einem Deckel (6), welcher zum Auflegen auf zumindest einen Standfuß (3, 3a) vorgesehen ist, wobei zwischen Trägerplatte (31) und Deckel (6) ein erster luftführender Hohlraum (11) ausgebildet ist, weiter aufweisend • zumindest einem Luftleitkeil (12), welcher vorgesehen ist, zwischen zwei Standfüße (3, 3a) eingelegt zu sein, welcher insbesondere dazu dient, einem Durchtritt von Luft zwischen zwei Standfüßen (3, 3a) entgegenzuwirken, welcher insbesondere dazu dient, einen die Trägerplatte (31) entlang strömenden Luftstrom umzulenken.
  2. 2
    Luftführungsbaugruppe (30) gemäß dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (31) • zumindest eine Abmaßanpassungseinrichtung (2) aufweist, wobei die Abmaßanpassungseinrichtung (2) insbesondere dazu dient, gestaucht oder gedehnt zu werden, wobei die Abmaßanpassungseinrichtung vorzugsweise einen Hohlraum aufweist, und/oder • einen Kunststoff aufweist, vorzugsweise Polyethylen oder Polypropylen,
  3. 3
    Luftführungsbaugruppe (30) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Standfüße (3, 3a) • sich entlang einer Längsachse im Wesentlichen senkrecht aus der Trägerplatte (31) erstreckt, • sich zum Deckel (6) hin insbesondere konisch verjüngt, insbesondere zur Gewichtsersparnis, insbesondere für eine möglichst große Durchtrittsfläche, • zumindest einen insbesondere im Wesentlichen zylindrischen Bund aufweist, welcher insbesondere der Berührung mit einem Verbindungselement 4 oder der Verbindung mit dem Deckel (6) dient, und/oder • einen Hohlraum aufweist, welcher insbesondere zur Gewichtsersparnis dient,
  4. 4
    Luftführungsbaugruppe (30) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel 6 • Eine Oberseite und eine Unterseite aufweist, • zumindest eine Vertiefung (8) aufweist, welche der insbesondere kraftschlüssigen Aufnahme eines Standfußes (3, 3a) dient, welche insbesondere an der Unterseite angeordnet ist, • zumindest einen Noppen (10) aufweist, welcher der insbesondere kraftschlüssigen Berührung mit einem Verbindungselement 4 dient, welcher insbesondere an der Oberseite angeordnet ist, und/oder • vorgesehen ist, mit einem Bodenbelag (6a, 6b) bedeckt zu sein, vorzugsweise mit dem Bodenbelag (6a, 6b) insbesondere stoffschlüssig verbunden zu sein,
  5. 5
    Luftführungsbaugruppe (30) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftleitkeil (12) • ausgestaltet ist, insbesondere formschlüssig und/oder kraftschlüssig zwischen Trägerplatte (31) und Deckel (6) aufgenommen zu sein, • ausgestaltet ist, sich aus einem verformten Zustand in einen im Wesentlichen unverformten Zustand zurückzustellen, und/oder • einen verdichtbaren Werkstoff aufweist, vorzugsweise einen Schaumstoff.
  6. 6
    Anordnung mit zwei Luftführungsbaugruppen (30, 30a) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass • die Trägerplatten (31, 31 a) der zwei Luftführungsbaugruppen (30, 30a) benachbart zueinander angeordnet sind, vorzugsweise einander berühren, • je ein Standfuß benachbarter Luftführungsbaugruppen (30, 30a) miteinander verbunden sind, vorzugsweise durch zumindest ein Verbindungselement (4), • zumindest ein Luftleitkeil (12) zwischen zwei Standfüße (3, 3a) der ersten Luftführungsbaugruppe (30) insbesondere formschlüssig eingelegt ist, • die ersten luftführenden Hohlräume (11) der Trägerplatten (31), 31 a insbesondere nacheinander von einem Luftstrom, insbesondere demselben Luftstrom durchströmbar sind, • die Deckel (6) der zwei Luftführungsbaugruppen (30, 30a) miteinander verbunden sind, vorzugsweise durch zumindest ein Verbindungselement 4, welches besonders bevorzugt einen Noppen (10) je eines Deckels (6) miteinander verbindet, • vorzugsweise die Deckel (6) der zwei Luftführungsbaugruppen (30, 30a) mit einem gemeinsamen Bodenbelag 6a, 6b bedeckt sind, und/oder • vorzugsweise der Luftleitkeil (12) zwischen zwei Standfüßen (3, 3a) der zweiten Luftführungsbaugruppe (30a) insbesondere formschlüssig eingelegt ist.
  7. 7
    Anordnung mit zumindest einer Luftführungsbaugruppe (30) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche und mit einer ersten Luftaustrittseinrichtung (32), wobei die erste Luftaustrittseinrichtung (32) insbesondere zur Aufnahme eines Luftstroms aus dem ersten luftführenden Hohlraum (11) der Luftführungsbaugruppe (30) dient, wobei die erste Luftaustrittseinrichtung (32) zumindest aufweist:• einen Luftspoiler (13), welcher insbesondere zur Führung eines Luftstroms aus dem ersten luftführenden Hohlraum (11) dient, welcher vorzugsweise zum Berühren einer Trägerplatte (31) dient, wobei vorzugsweise der Luftspoiler (13) vorgesehen ist diesen Luftstrom um mehr als 90°umzulenken, • eine Abdeckung (14), welche zum Luftspoiler (13) beabstandet ist, wobei zwischen Abdeckung (14) und Luftspoiler (13) ein zweiter luftführender Hohlraum (11 a) ausgebildet ist, wobei die Abdeckung (14) zur Führung eines Luftstroms aus dem zweiten luftführenden Hohlraum (11) dient, wobei die Abdeckung (14) vorzugsweise zur Berührung des Deckels (6) dient, wobei der erste luftführende Hohlraum (11) der Luftführungsbaugruppe (30) mit dem zweiten luftführenden Hohlraum (11a) verbunden ist, • zumindest einen Abstandshalter (15), welche zum Verbinden von Abdeckung (14) und Luftspoiler (13) dient, • einen Luftauslass, welcher durch die Abdeckung (14) begrenzt ist, wobei vorzugsweise die erste Luftaustrittseinrichtung (32), besonders bevorzugt deren Abdeckung (14) eine Sockelleiste (26) berührt.
  8. 8
    Anordnung mit zumindest einer Luftführungsbaugruppe (30) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche und mit einer zweiten Luftaustrittseinrichtung (33), wobei die zweite Luftaustrittseinrichtung (33) insbesondere zur Aufnahme eines Luftstroms aus dem ersten luftführenden Hohlraum (11) der Luftführungsbaugruppe (30) dient, wobei die zweite Luftaustrittseinrichtung (33) zumindest aufweist:• einen Luftspoiler (25), welcher insbesondere zur Führung eines Luftstroms aus dem ersten luftführenden Hohlraum (11) dient, welcher vorzugsweise zum Berühren einer Trägerplatte (31) dient, wobei vorzugsweise der Luftspoiler (25) vorgesehen ist diesen Luftstrom um mehr als 45° umzulenken, • eine Abdeckplatte (18), wobei zwischen Abdeckplatte (18) und Luftspoiler (25) ein zweiter luftführender Hohlraum (11a) ausgebildet ist, wobei die Abdeckplatte (18) zur Führung des Luftstroms aus dem zweiten luftführenden Hohlraum (11a) dient, wobei die Abdeckplatte (18) zumindest eine Ausnehmung und eine Begrenzungsfläche aufweist, wobei die Ausnehmung als Luftauslass für den Luftstrom dient, wobei der erste luftführende Hohlraum (11) der Luftführungsbaugruppe (30) mit dem zweiten luftführenden Hohlraum (11a) verbunden ist, wobei vorzugsweise die Abdeckplatte (18) in Richtung des Luftspoilers (25) insbesondere mittels eines Verbindungselements (4) verspannt ist, • vorzugsweise wenigstens eine fixe Auflage (19), welche zwischen Deckel (6) und Abdeckplatte (18) angeordnet ist, welche insbesondere dazu dient, Deckel (6) und Abdeckplatte (18) mit einem vorbestimmten Abstand zueinander anzuordnen.
  9. 9
    Anordnung gemäß Anspruch (8) mit wenigstens einer Stützeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte (18) eine Führungsschiene (20) aufweist, wobei die Führungsschiene (20) zur Aufnahme der Stützeinrichtung dient, wobei die Stützeinrichtung zum Abstützen der Abdeckplatte (18) dient, wobei die Stützeinrichtung insbesondere dazu dient, die Begrenzungsfläche der Abdeckplatte (18) mit einem vorbestimmten Winkel zum Deckel (6) anzuordnen, vorzugsweise im Wesentlichen parallel zum Deckel (6).
  10. 10
    Raum zumindest mit einer Tür, einer Wand, vorzugsweise einem Fenster, und einem Luftverteilsystem, das Luftverteilsystem zumindest aufweisend:• eine Anordnung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, • eine Luftführungsbaugruppe (30), welche im Raum benachbart zur der Anordnung angeordnet ist, • einen zentralen Zugang (34) für Luft, wobei der zentrale Zugang (34) mit dem luftführenden Hohlraum (11) der Luftführungsbaugruppe (30) verbunden ist, wobei ein Luftleitkeil (12) der Anordnung und ein Luftleitkeil der Luftführungsbaugruppe (30) einstückig ausgebildet sind, wobei die erste Luftaustrittseinrichtung (32) oder die zweite Luftaustrittseinrichtung 33, insbesondere deren Luftauslass im Raum benachbart zu der Tür, der Wand oder dem Fenster angeordnet ist.
  11. 11
    Verfahren zum Anordnen zumindest einer Luftführungsbaugruppe (30) insbesondere gemäß mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche in einem Raum, gekennzeichnet durch zumindest einen der Schritte:(S1) Auflegen einer Trägerplatte (31) mit zumindest zwei voneinander beabstandeten Standfüßen (3, 3a) auf die Bodenfläche des Raumes, (S2) Einlegen zumindest eines Luftleitkeils (12) zwischen zwei Standfüße (3, 3a), wodurch insbesondere ein Luftstrom entlang der Trägerplatte (31) umlenkbar ist, (S3) Auflegen eines Deckels (6) auf zwei Standfüße (3, 3a), wodurch insbesondere ein erster luftführender Hohlraum (11) für einen Luftstrom entlang der Trägerplatte gebildet wird,
  12. 12
    Verfahren gemäß dem vorhergehenden Anspruch, gekennzeichnet durch zumindest einen der Schritte:(S4) Verbinden benachbarter Trägerplatten (31, 31 a) mittels eines Verbindungselements (4), (S5) Verbinden zweier benachbarter Deckel (6) mittels eines Verbindungselements (4), (S6) Auflegen eines Bodenbelags auf einen Deckel (6), vorzugsweise stoffschlüssiges Verbinden von Bodenbelag und Deckel (6), (S7) Dehnen oder Stauchen einer Abmaßanpassungseinrichtung (2), (S10) Abtrennen einer Trägerplatte (31), insbesondere entlang einer Abmaßanpassungseinrichtung (2), (S11) Anordnen einer ersten Luftaustrittseinrichtung (32) oder einer zweiten Luftaustrittseinrichtung (33), insbesondere benachbart zu einer Luftführungsbaugruppe (30), insbesondere benachbart zu einer Wand, Fenster oder Tür des Raumes.
  13. 13
    Verfahren zum Betrieb eines Luftverteilsystems gemäß Anspruch 10, gekennzeichnet durch zumindest einen der Schritte:(S8) Zuführen eines Luftstroms mit vorbestimmter Temperatur und vorbestimmter relativer Luftfeuchte an den ersten luftführenden Hohlraum (11), (S9) Zuführen eines Luftstroms mit vorbestimmter Temperatur und vorbestimmter relativer Luftfeuchte an den zentralen Zugang (34).
Independent claims13