EP2425797A1

Implant assistance assembly for implanting a jaw implant

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Implantierungshilfsanordnung (10) für das Implantieren eines Kieferimplantats in einem Patientenkiefer (12) zum Stützen einer Zahnprothese. Die Implantierungshilfsanordnung (10) weist einen Kieferadapter (22) auf, der ein an den Patientenkiefer (12) anpassbares Individualformteil (24), das individuell und derart an einen Patentenkiefer (12) anpassbar ist, dass sich der Kieferadapter (22) reproduzierbar auf den Patientenkiefer (12) formschlüssig aufsetzen lässt, und einen Kupplungsstecker (28) auf, wobei das Individualformteil (24) und der Kupplungsstecker (28) radiologisch nicht-sichtbar sind. Der Kieferadapter (22) weist einen radiologisch sichtbaren 3-D- Marker (36) auf, der die räumliche Beziehung zwischen dem Patientenkiefer (12) und dem Kieferadapter (22) herstellt. Ferner weist der Kieferadapter (22) in Ausrichtung mit der zu bohrenden Implantatbohrung (51,52,53) eine Zugriffsöffnung (40,46) auf. Die Implantierungshilfsanordnung (10) weist ferner eine separate Bohrschablone (34) mit einer Führungsbohrung (41,42,43) auf, die dem Bohren einer Implantatbohrung (51,52,53) in den Patientenkiefer (12) dient, und weist eine Kupplungsbuchse (30) auf, die mit dem Kupplungsstecker (28) zu einer Kupplungsanordnung räumlich eindeutig und definiert derart zusammenkuppelbar ist, dass die Bohrschablone mit ihrem die Führungsbohrung (41,42,43) aufweisenden Bereich die Zugriffsöffnung (40) verschließt.

EP2425797A1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 5

Term

4.1 yearsto projected expiry

Projected expiry 27 October 2030, counted from filing; an application has no term until it is granted.

  1. Priority
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  3. Published
  4. Today
  5. Projected expiry

10 claims: 4 independent, 6 dependent

  1. 1
    Implantierungshilfsanordnung (10) für das Bohren einer Implantatbohrung (51,52,53) in einem Patientenkiefer (12) für ein Kieferimplantat zum Stützen einer Zahnprothese, mit:einem Kieferadapter (22), der aufweist: ein an den Patientenkiefer (12) anpassbares Individualformteil (24), das individuell und derart an einen Patientenkiefer (12) anpassbar ist, dass sich der Kieferadapter (22) reproduzierbar auf den Patientenkiefer (12) formschlüssig aufsetzen lässt, einen Kuppiungsstecker (28), wobei das Individualformteil (24) und der Kupplungsstecker (28) radiologisch nicht-sichtbar sind, und einen radiologisch sichtbaren 3-D- Marker (36), der die räumliche Beziehung zwischen dem Patientenkiefer (12) und dem Kieferadapter (22) herstellt, wobei der Kieferadapter (22) in Ausrichtung mit der zu bohrenden Implantatbohrung (51,52,53) eine Zugriffsöffnung (40,46) aufweist, und einer separaten Bohrschablone (34) mit einer Führungsbohrung (41,42,43) zum Bohren der Implantatbohrung (51,52,53) in den Patientenkiefers (12), und einer Kupplungsbuchse (30), die mit dem Kupplungsstecker (28) zu einer Kupplungsanordnung räumlich eindeutig und definiert derart zusammenkuppelbar ist, dass die Bohrschablone mit ihrem die Führungsbohrung (41,42,43) aufweisenden Bereich die Zugriffsöffnung (40) verschließt.
  2. 2
    Implantierungshilfsanordnung (10) nach Anspruch 1, wobei der Kieferadapter (22) eine standardisierte Kupplungsplatte (26) mit dem Kupplungsstecker (28) aufweist, die auf dem Individualformteil (24) befestigt ist, und die Bohrschablone (34) eine standardisierte Bohrschabionenplatte (35) mit der Kupplungsbuchse (30) ist, wobei die Führungsbohrung (41,42,43) durch eine Werkzeugmaschine mit Hilfe von Implantatbohrungs- Lageinformationen in die Bohrschablonenplatte (35) gebohrt wurde.
  3. 3
    Impfantierungshtffsanordnung (10) nach Anspruch 2, wobei die Zugriffsöffnung (40) der standardisierten Kupplungsplatte (26) standardisiert ist.
  4. 4
    Implantierungshilfsanordnung (10) nach Anspruch 3, wobei die Kupplungsplatte (26) eine Öffnung (80) oder mehrere Öffnungen mit mindestens zwei entfernbare Zugriffsöffnungs-Deckeln (70-79) aufweist, wobei zum Freilegen der standardisierten Zugriffsöffnung (40) eine oder mehrere Zugriffsöffnungs-Deckel (70-79) entfernt werden können.
  5. 5
    Implantierungshilfsanordnung (10) nach Anspruch 4, wobei die Öffnung (80) sich über den gesamten Kieferbogen erstreckt und die Zugriffsöffnungs-Deckel (70-79) seriell ummittelbar aneinander angrenzend angeordnet sind.
  6. 6
    Implantierungshilfsanordnung (10) nach Anspruch 4 oder 5, wobei jeder Zugriffsöffnungs-Deckel (70-79) einen radiologisch sichtbaren Deckel-Marker (38) aufweist.
  7. 7
    Implantierungshilfsanordnung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, mit einer separaten Prothesenplatte (60), die mindestens einen Prothesenzahn (61,62,63), der radiologisch sichtbar ist, und eine Kupplungsbuchse (30) aufweist, die mit dem Kupplungsstecker (28) zu einer Kupplungsanordnung räumlich eindeutig und definiert zusammenkuppelbar ist, wobei die Prothesenplatte (60) mit ihrem den Prothesenzahn (61,62,63) aufweisenden Bereich die Zugriffsöffnung (40) verschließt.
  8. 8
    Imptantierungshitfsanordnung (10') nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei eine separate Markerplatte (96) vorgesehen ist, die aufweist:den radiologisch sichtbaren 3-D-Marker (36'), und eine Kupplungsbuchse (30'), die mit dem Kupplungsstecker (28') zu einer Kupplungsanordnung räumlich eindeutig und definiert zusammenkuppelbar ist.
  9. 9
    Verfahren zum Bohren einer Implantatbohrung (51,52,53) in einem Patientenkiefer (12) mit der Implantierungshilfsanordnung (10) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit den Verfahrensschritten:Abformen des Kieferadapter-Individualformteils (24) von dem Patientenkiefer (12) oder von einem Patientenkiefer-Modell, Anbringen des Kupplungssteckers (28) an dem Individualformteil (24), Aufsetzen des Kieferadapters (22) auf den Patientenkiefer (12), dreidimensionales radiologisches Erfassen eines Kieferbildes des Patientenkiefers (12) und des 3-D-Markers (36), virtuelles Konstruieren und Ermitteln der Lageinformationen einer Implantatbohrung für das Kieferimplantat in dem dreidimensionalen Kieferbild, Bohren der Führungsbohrung (41,42,43) in der Bohrschablone (34) mit Hilfe der Implantatbohrungs-Lageinformationen, und Montage der Bohrschablone, (34) an den Kieferadapter (22) durch Zusammenstecken der Bohrschablonen-Kupplungsbuchse (30) mit dem Kieferadapter-Kupplungsstecker (28).
  10. 10
    Verfahren zum Bohren einer Implantatbohrung (51,52,53) gemäß Anspruch 9, mit der Implantierungshilfsanordnung (10) gemäß einem der Ansprüche 1-8 und mit den der Bohrschablonen-Montage nachfolgenden Verfahrensschritten:Einsetzen des Kieferadapters (22) mit der montierten Bohrschablone (34) in den Patientenkiefer (12), und Bohren der Implantatbohrung (51,52,53) in den Patientenkiefer (12) in Ausrichtung mit der Bohrschabionen-Führungsbohrung (41,42,43).
Independent claims10