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EP2240801A2

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Abstract

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25 claims: 25 independent, 0 dependent

  1. 1
    Claims of equivalent WO 2009098014 A2 Patentansprüche 1. Vorrichtung zur Erfassung eines Bildes mit folgenden Merkmalen :einer Bildquelle (100);einer Spiegelanordnung (110) zum Umlenken von Strahlung (102), die von der Bildquelle (100) erzeugbar ist;und einem Detektor (120) zum Aufnehmen einer durch die Spiegelanordnung (110) umgelenkten Strahlung (119), wobei die Spiegelanordnung (110) folgende Merkmale aufweist : einen ersten Spiegel (111), der angeordnet ist, um die von der Bildquelle (100) erzeugte Strah- lung (102) zu reflektieren;einen zweiten Spiegel (112), der angeordnet ist, um eine von dem ersten Spiegel (111) reflektierte Strahlung zu reflektieren, wobei der erste Spiegel (111) und der zweite Spiegel (112) voneinander beabstandet sind und zueinander parallel sind oder einen Winkel kleiner als 90° bilden.
  2. 2
    Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Bildquelle eine Szintillatorschicht um- fasst, die von einer Röntgenstrahlung (99) zur Emissi- on der Strahlung (102) anregbar ist, bei der der Detektor (120) in einem Strahlengang der Röntgenstrahlung angeordnet ist, und bei der die Spiegelanordnung (110) ausgebildet ist, um zumindest einen Teil von Röntgenstrahlung, die die eine Szintillatorschicht durchdringt, vor dem Detektor (120) abzuschirmen, derart, dass Röntgenstrahlung, die durch die Szintillatorschicht hindurchtritt, nicht direkt zu dem Detektor gelangen kann, sondern durch den ersten Spiegel und den zweiten Spiegel hindurchtreten muss und dabei wenigstens geschwächt wird, derart, dass der Detektor durch die Spiegelanordnung vor Röntgenstrahlung geschützt wird.
  3. 3
    Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Spiegelanordnung (110) ferner folgende Merkmale aufweist:einen dritten Spiegel (116a) und einen vierten Spiegel (116b), wobei der erste Spiegel (111) angeordnet ist, um nur Strahlung auf einen empfindlichen Detektorbereich zu reflektieren, die von einem ersten Teilbe- reich (502) der Bildquelle (100) stammt, wobei der dritte Spiegel (116a) angeordnet ist, um nur Strahlung auf einen empfindlichen Detektorbereich zu reflektieren, die von einem zweiten Teilbereich (505) der Bildquelle (100) stammt, wobei sich der erste Teilbereich (502) von dem zweiten Teilbereich (505) unterscheidet, wobei der vierte Spiegel (116b) angeordnet ist, um eine von dem dritten Spiegel (116a) reflektierte Strahlung zu reflektieren, wobei der dritte Spiegel (116a) an einer Rückseite des zweiten Spiegels (112) angeordnet ist ist, und wobei zwischen dem zweiten Spiegel (112) und dem dritten Spiegel (116a) ein Röntgenstrahlenabsorbiermateri- al angeordnet ist, oder wobei der zweite Spiegel (112) und der dritte Spiegel (116a) auf unterschiedlichen Seiten eines Röntgenstrahlen absorbierenden Trägermaterials ausgebildet sind.
  4. 4
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Detektor (120) mehrere Detektorkameras (121, 122, 123) aufweist, bei der die Spiegelanordnung (110) mehrere Spiegelpaare (111, 112;116a, 116b;117a, 117b) aufweist, wobei jedem Spiegelpaar eine Detektorkamera (121, 122, 123) mit je einem empfindlichen Detektorbereich zugeordnet ist, und wobei der Detektor (120) ferner mit einem Rechner (130) gekoppelt ist, der ausgebildet ist, um von den Detektorkameras (121, 122, 123) aufgezeichnete Bilder zusammenzufügen, um das Bild zu erhalten.
  5. 5
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der erste Spiegel (111) und der zweite Spiegel (112) so angeordnet sind, dass eine Richtung der von dem zweiten Spiegel (112) reflektierten Strahlung (115) zu der auf den ersten Spiegel (111) auftreffenden Strahlung (102) einen Winkel zwischen 0 und 80° hat.
  6. 6
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der erste Spiegel (111) und der zweite Spiegel (112) so angeordnet sind, dass auf einer kürzesten Verbindungslinie zwischen dem Detektor (120) und der Bildquelle (100) wenigstens ein Spiegel angeordnet ist, so dass eine sich in Richtung der kürzesten Verbindungslinie ausbreitende Strahlung (99) auf den wenigstens einen Spiegel fällt.
  7. 7
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Bildquelle (100) eine Szintillatorschicht aufweist, die ausgebildet ist, um ansprechend auf ei- nen Röntgenstrahleneinfall (99) die Strahlung (102) zu erzeugen, wobei die Strahlung (102) eine oder mehrere Wellenlängen hat, die von dem Detektor (120) erfassbar sind.
  8. 8
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der erste Spiegel (111) und der zweite Spiegel (112) so angeordnet sind, dass die von der Spiegelanordnung (110) umgelenkte Strahlung in einer Richtung umgelenkt wird, die parallel zu einer Flächennormalen (102) der Bildquelle (100) ist, oder die einen Winkel zu der Flächennormalen (102) bildet, der kleiner als 80° ist.
  9. 9
    Vorrichtung nach Anspruch 3, die ferner folgende Merkmale aufweist:einen fünften Spiegel (117a) und einen sechsten Spiegel (117b) , wobei der fünfte Spiegel (117a) und der sechste Spiegel (117b) ausgebildet sind, um nur einen dritten Teilbereich (507) der Bildquelle (100) auf einen Sensor (123) abzubilden.
  10. 10
    Vorrichtung nach Anspruch , bei der der fünfte Spiegel (117a) an einer Rückseite des vierten Spiegels (116b) angeordnet ist, wobei zwischen dem fünften Spiegel (117a) und dem vierten Spiegel (116a) ein Röntgen- strahlenabsorbiermaterial angeordnet ist, oder wobei der fünfte Spiegel (117a) und der vierte Spiegel (116a) auf unterschiedlichen Seiten eines Röntgenstrahlen absorbierenden Trägermaterials ausgebildet sind.
  11. 11
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Detektor (120) in Strahlungsrichtung gegenüber der Bildquelle (100) angeordnet ist.
  12. 12
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Spiegelanordnung (110) mehrere Spiegelpaare (111, 112;116a, 116b;117a, 117b) aufweist, wobei jedem Spiegelpaar eine Detektorkamera (121, 122, 123) zugeordnet ist, wobei der Detektor (120) ferner mit einem Rechner (130) gekoppelt ist, der ausgebildet ist, um von den Detektorkameras (121, 122, 123) aufgezeichnete Bilder zusammenzufügen, um das Bild zu erhalten .
  13. 13
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der einem Spiegelpaar mehrere Detektorkameras zugeordnet sind, so dass ein Detektorkameraarray vorhanden ist, das eine Anzahl von Arrayspalten gleich der Anzahl von Detektoren, die einem Spiegelpaar zugeordnet sind, aufweist, und bei dem eine Anzahl von Array- zeilen gleich einer Anzahl von Spiegelpaaren ist, wobei die Anzahl von Spiegelpaaren 1 oder größer als 1 sein kann, wobei der Detektor (120) mit einem Rechner (130) gekoppelt ist, der ausgebildet ist, um von den Detektorkameras aufgezeichnete Bilder zusammenzufügen, um das Bild zu erhalten.
  14. 14
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der die Spiegelanordnung (110) ferner folgende Merkmale aufweist:ein weiteres Spiegelpaar (118a, 118b) , bei dem ein erster Spiegel des weiteren Spiegelpaars angeordnet ist, um ein von dem zweiten Spiegel (112) reflektiertes Licht umzulenken, und bei dem ein anderer zweiter Spiegel (118b) angeordnet ist, um ein von dem einen Spiegel (118a) des weiteren Spiegelpaars umgelenktes Licht in Richtung des Detektors (120) umzulenken.
  15. 15
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die in einem Gehäuse untergebracht ist, dessen Abmessung senkrecht zu einer Normalen (102) der Bildquelle kleiner als das 1,2-fache einer entsprechenden Abmes- sung der Bildquelle (100) ist.
  16. 16
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Spiegelanordnung (111, 112) ausgebildet ist, um wenigstens einen Teil der auftreffenden Rönt- genstrahlung zu absorbieren oder zu streuen, so dass die Röntgenstrahlung durch die Spiegelanordnung im Hinblick auf die Intensität um wenigstens 20 % gedämpft wird.
  17. 17
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der erste Spiegel (111) und der zweite Spiegel (112) eine Röntgenstrahlenabsorbierschicht haben.
  18. 18
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Detektor (120) von einer Röntgenstrahlen- abschirmung (124) umgeben ist, die ausgebildet ist, um dort, wo die durch die Spiegelanordnung (110) umgelenkte Strahlung nicht in den Detektor (120) eintritt, den Detektor (120) abzuschirmen.
  19. 19
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der eine Stelle (125a, 125b, 125c) des Detektors (120), an der die abgelenkte Strahlung (115) eintritt, ein Abschirmungsglas aufweist, das Röntgenstrahlen stärker absorbiert als die umgelenkte Strahlung (115) .
  20. 20
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Detektor (120) eine Detektorkamera (121, 122, 123) aufweist, die eine Optikanordnung umfasst, die ausgebildet ist, um Röntgenstrahlen stärker zu absorbieren als die umgelenkte Strahlung.
  21. 21
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Spiegelanordnung (110) Röntgenstrahlen absorbierende Blenden (522) an Stellen aufweist, die nicht von einer Detektorkamera abgebildet werden, oder die von der Detektorkamera abgebildet werden, aber bei einer Bildnachverarbeitung eliminiert werden.
  22. 22
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Spiegelanordnung (110) Röntgenstrahlen ab- sorbierende Abschirmungen (520) an Stellen aufweist, die nicht in einem detektierten Strahlengang von der Bildquelle (100) zum ersten Spiegel (111) liegen, oder die in einem detektierten Strahlengang von der Bildquelle (100) zum ersten Spiegel (111) liegen und bei einer anschließenden Bildverarbeitung eliminiert werden.
  23. 23
    Verfahren zum Erfassen eines Bildes mit folgenden Schritten:Emittieren einer Strahlung (102), die ein Bild darstellt;Umlenken (110) der Strahlung (102), um eine umgelenkte Strahlung (119) zu erhalten;und Detektieren (120) der umgelenkten Strahlung (119), um das Bild zu erhalten, wobei im Schritt des Umlenkens die Strahlung (102) von einem ersten Spiegel (111) reflektiert wird, und wobei die von dem ersten Spiegel (111) reflektierte Strahlung von einem zweiten Spiegel (112) umgelenkt wird, wobei der erste Spiegel (111) und der zweite Spiegel (112) voneinander beabstandet sind und zueinander parallel sind oder einen Winkel kleiner als 90° bilden.
  24. 24
    Verfahren nach Anspruch 23, bei dem im Schritt des Emittierens eine Szintillator- schicht (100) durch Röntgenstrahlung (99) angeregt wird, um die emittierte Strahlung (102) zu erzeugen, und bei dem im Schritt des Umlenkens (110) ein Abschirmen der Röntgenstrahlung (99) vor dem Detektor (120) durchgeführt wird, derart, dass Röntgenstrahlung, die durch die Szintillatorschicht hindurchtritt, nicht direkt zu dem Detektor gelangen kann, sondern durch den ersten Spiegel und den zweiten Spiegel hindurchtreten muss und dabei wenigstens geschwächt wird, derart, dass der Detektor durch die Spiegelanordnung vor Rönt- genstrahlung geschützt wird.
  25. 25
    Verfahren zum Herstellen einer Vorrichtung mit einer Bildquelle (100), einer Spiegelanordnung (110) zum Umlenken von Strahlung (102), die von der Bildquelle (100) erzeugbar ist, und einem Detektor (120) zum Aufnehmen von durch die Spiegelanordnung (110) umgelenkten Strahlung (115), mit folgenden Schritten:Anordnen eines ersten Spiegels, um eine von der BiId- quelle (100) emittierte Strahlung (102) zu reflektieren;und Anordnen eines zweiten Spiegels (112), um eine von dem ersten Spiegel (111) reflektierte Strahlung zu reflek- tieren, und wobei im Schritt des Anordnens des ersten Spiegels (111) und des zweiten Spiegels (112) die beiden Spiegel so angeordnet werden, dass sie voneinander beabstandet sind und zueinander parallel sind oder einen Winkel kleiner als 90° zueinander haben.
Independent claims25