EP2172801A2

Method for displaying a visual warning sign

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren für eine Anzeige einer visuellen Warndarstellung zur Warnung eines Fahrers eines Fahrzeugs vor einer als kritisch erfassten Verkehrssituation, wobei anhand von durch mindestens eine Sensoreinheit (21) bereitgestellte Sensordaten auf eine Blickrichtung (31,32,33,34,35) des Fahrers geschlossen wird. Es wird für die Anzeige der visuellen Warndarstellung aus einer Gruppe von mindestens zwei, separat von einander ansteuerbaren Anzeigeeinheiten (20,24, 17,16) eine Anzeigeeinheit in Abhängigkeit der Blickrichtung (31,32,33,34,35) ausgewählt.

EP2172801A2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 3

Term

2.9 yearsto projected expiry

Projected expiry 17 August 2029, counted from filing; an application has no term until it is granted.

  1. Priority
  2. Filed
  3. Published
  4. Today
  5. Projected expiry

10 claims: 2 independent, 8 dependent

  1. 1
    Verfahren für eine Anzeige einer visuellen Warndarstellung zur Warnung eines Fahrers (100) eines Fahrzeugs vor einer als kritisch erfassten Verkehrssituation, wobei anhand von durch mindestens eine Sensoreinheit (21) bereitgestellte Sensordaten auf eine Blickrichtung (31, 32, 33, 34, 35) des Fahrers (100) geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass für die Anzeige der visuellen Warndarstellung aus einer Gruppe von mindestens zwei, separat von einander ansteuerbaren Anzeigeeinheiten (20, 24, 17, 16) eine Anzeigeeinheit in Abhängigkeit der Blickrichtung (31, 32, 33, 34, 35) ausgewählt wird.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige Anzeigeeinheit ausgewählt wird.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für die Anzeige der visuellen Warndarstellung die jeweiligen Anzeigeeinheiten (31, 32, 33, 34, 35) über jeweilige, separate Schnittstellen zur Einspeisung von Bilddaten angesteuert werden.
  4. 4
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei einer ersten Sensoreinheit (21) um eine Bilderfassungseinheit handelt, welche als erste Sensordaten Bilddaten bereitstellt, oder dass es sich bei der ersten Sensoreinheit um eine Bilderkennungseinheit handelt, welche als erste Sensordaten die Blickrichtung (31, 32, 33, 34, 35) des Fahrers (100) bereitstellt, und dass es sich einer weiteren, zweiten Sensoreinheit um mindestens eine Bedieneinheit (18) zur Bedienung durch den Fahrer (100) handelt, welche als weitere Sensordaten Daten bezüglich einer durch den Fahrer (100) vorgenommenen Bedienung bereitstellt.
  5. 5
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der visuellen Warndarstellung um ein beispielhaftes Bild einer Verkehrssituation, eine beispielhafte Videosequenz einer Verkehrssituation, ein reales Bild einer momentanen Verkehrssituation des Fahrzeugs oder eine reale Videosequenz einer momentanen Verkehrssituation des Fahrzeugs handelt.
  6. 6
    Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die visuelle Warndarstellung in Abhängigkeit eines erfassten Typs einer kritischen Verkehrssituation gewählt wird.
  7. 7
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei einer Anzeigeeinheit (20, 24, 17, 16) um ein Head-Up-Display, ein Display eines Kombiinstrumentes, ein Display eines Navigationsgerätes, ein Display einer Head-Unit, ein Display eines Mobiltelefons oder ein Display einer mobilen Rechnereinheit handelt.
  8. 8
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass nach Betätigung einer Eingabeeinheit durch den Fahrer die Anzeige der visuellen Warndarstellung beendet wird.
  9. 9
    Steuereinheit (40) zur Auswahl einer Anzeigeeinheit aus einer Gruppe von mindestens zwei Anzeigeeinheiten (61, 62) zur Anzeige einer visuellen Warndarstellung zur Warnung eines Fahrers (100) eines Fahrzeugs vor einer kritischen Verkehrssituation, aufweisend mindestens eine erste Schnittstelle (51) zur Ansteuerung einer ersten Anzeigeeinheit (61), aufweisend mindestens eine weitere, zweite Schnittstelle (52) zur Ansteuerung einer weiteren, zweiten Anzeigeeinheit (62), aufweisend eine dritte Schnittstelle (53) zu mindestens einer Sensoreinheit (63), welche Sensordaten bereitstellt, anhand derer die Steuereinheit (40) auf eine Blickrichtung des Fahrers schließt, aufweisend eine vierte Schnittstelle (54) zu einer Erfassungseinheit (64) zur Erfassung einer kritischen Verkehrssituation, wobei die Erfassungseinheit (64) der Steuereinheit eine Erfassung einer kritischen Verkehrssituation signalisiert, dadurch gekennzeichnet, dass bei Signalisierung einer kritischen Verkehrssituation an die Steuereinheit (40) die Steuereinheit eine der Anzeigeeinheiten (61, 62) zur Anzeige der visuellen Warndarstellung in Abhängigkeit der Blickrichtung des Fahrers (100) auswählt.
  10. 10
    Steuereinheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (40) eine einzige Anzeigeeinheit auswählt.