EP2139595B1

Primary reformer with secondary inlet channels supplying the burner

Abstract

This record has no abstract on file.

EP2139595B1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 2

Term

1.5 yearsleft in the term

Expires 22 March 2028.

  1. Priority and filed
  2. Granted
  3. Today
  4. Expires

11 claims: 1 independent, 10 dependent

  1. 1
    Reaktor zur katalytischen Primärreformierung von Kohlenwasserstoffen mit Wasserdampf unter erhöhtem Druck mit einer Vorrichtung zur Deckenbefeuerung eines Reformierprozessofens, wobei • die Befeuerungseinrichtung einen wärmeisolierten Ofenraum mit in den Ofenraum gasdicht verschlossenen prozessführenden Reformierrohren aufheizt, die mit einem für Reformierprozesse geeigneten Katalysator zu beschicken sind und durch die ein Reformiergasgemisch durchgeleitet wird, und • die Befeuerungseinrichtung aus einer Vielzahl von zwischen den Reformierrohren angeordneten Brennern besteht, und • die Befeuerungseinrichtung gespeist wird mit einem Heizgas und Luft, und • in jedem der Brenner für beide Gase getrennte Zuführungsvorrichtungen existieren, die jeweils fluchtend angeordnet und einzeln oder paarweise gemeinsam absperrbar sind, und • die Mischung der beiden Gase jeweils im Brenner oder unmittelbar davor vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, • dass die Zuführungseinrichtung für Luft in jeden der Brenner einen Haupteinlasskanal und einen zusätzlichen Sekundäreinlasskanal aufweist, und • beide Einlasskanäle mit Einrichtungen ausgestattet sind, die geeignet sind, den Gasdurchfluss einzustellen und auch abzusperren, und • wobei jeder Sekundäreinlasskanal von dem jeweiligen Haupteinlasskanal nach der Einrichtung zur Einstellung des Gasdurchflusses abgezweigt wird, und der andere, weiterführende Kanal einen Primärtuftkanal bildet, und • dass das Verhältnis der Querschnittsflächen des Sekundäreinlasskanals zu dem des Haupteinlasskanals vor der Abzweigung des Sekundäreinlasskanals zwischen 1:2 und 1:100 beträgt.
  2. 2
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Sekundäreinlasskanäle und Haupteinlasskanäle mit einzeln absperrbaren Zuführungseinrichtungen ausgestattet sind.
  3. 3
    Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärdrosselklappen jeweils unmittelbar neben den zugehörigen Hauptdrosselklappen bedient werden können.
  4. 4
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundäreinlasskanäle von der Abzweigungsstelle aus nach unten in den Feuerungsraum geführt werden.
  5. 5
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundäreinlasskanäle geneigt sind oder einen Absatz besitzen.
  6. 6
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die Sekundäreinlasskanäle im Brennereingangsbereich in Form eines Schlitzes oder eines Drallkörpers oder eines Hosenrohrs ausgeprägt sind.
  7. 7
    Verfahren zur katalytischen Primärreformierung von Kohlenwasserstoffen mit Wasserdampf unter erhöhtem Druck mit einer Vorrichtung zur Deckenbefeuerung eines Reformierprozessofens nach Anspruch 1, wobei • die Befeuerungseinrichtung einen wärmeisolierten Ofenraum mit in den Ofenraum gasdicht verschlossenen prozessführenden Reformierrohren aufheizt, die mit einem für Reformierprozesse geeigneten Katalysator zu beschicken sind und durch die ein Reformiergasgemisch durchgeleitet wird, und • die Befeuerungseinrichtung gespeist wird mit einem Heizgas und Luft, und • in jedem der Brenner die Zuführung für beide Gase durch getrennte, fluchtend angeordnete und einzeln oder paarweise gemeinsam absperrbare Zuführungsvorrichtungen vorgenommen wird, und • die Mischung der beiden Gase jeweils im Brenner oder unmittelbar davor vorgenommen wird, und • die Zuführung für Luft in jeden der Brenner durch einen Haupteinlasskanal und einen zusätzlichen Sekundäreinlasskanal vorgenommen wird, die durch geeignete Einrichtungen im Gasdurchfluss eingestellt oder auch abgesperrt werden, • dadurch gekennzeichnet, dass • das als Mischungsverhältnis von Luft zu Heizgas am Austritt des Primäreinlasskanals eine konstante Stöchiometrie mit einem Lambda-Wert von 1,05 bis 1,15 eingestellt wird, und je nach Luftzufuhr, in der Flamme ein Lambda-Wert von 1,1 bis 1,5 eingestellt wird.
  8. 8
    Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Mischungsverhältnisses von Heizgas zu Luft am Austritt des Primäreinlasskanals durch Einstellung der im Einlassbereich angeordneten Drosselklappen in den Zuführungskanälen bewirkt wird.
  9. 9
    Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Reformiergas Methan und erhitzten Wasserdampf enthält.
  10. 10
    Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zu reformierende Reaktionsgas durch wärmetauschende Vorrichtungen mit dem Brennerabgas auf eine Temperatur von 500 bis 650 °C aufgeheizt wird.
  11. 11
    Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Heizen des Brenners benötigte Luft durch wärmetauschende Vorrichtungen mit dem Brennerabgas auf eine Temperatur von 250 bis 450 °C aufgeheizt wird.