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EP2137076B2

Cement bags

Abstract

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EP2137076B2, drawing sheet 1
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Expires 18 April 2028.

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27 claims: 20 independent, 7 dependent

  1. 1
    Zementsack zum Transport und Lagern von definierten Portionen schütt- und rieselfähigen Zements, vorzugsweise von zumindest 15 kg bis 50 kg Zement, wobei der Zementsack (1) zumindest ein Laminat (2) mit zumindest einer ersten und eine zweiten Lage (3, 5) als Sackwand (6) aufweist, die erste Lage (3) ein Film und die zweite Lage (5) ein Vlies sind, die miteinander verbunden sind, die eine Barrierewirkung für Flüssigkeit aufweisen, wobei das Vlies eine höhere Festigkeit zur Verfügung stellt als der Film, und dass eine Innenlage (7) und eine Außenlage (8) des flexiblen Zementsacks (1) jeweils luftdurchlässig sind, wobei das Laminat (2) perforiert ist, wobei eine Perforation eine Durchdringung des Films in das Vlies bewirkt, wobei die Perforation eine semipermeable Membran schafft, bei der Flüssigkeit nicht in den Baumaterialsack (1) eindringen, Luft jedoch aus dem Baumaterialsack (1) entweichen kann.
  2. 2
    Zementsack (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Laminat (2) luftdurchlässig ist.
  3. 3
    Zementsack (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Vlies die Außenlage (8) bildet und der Film die Innenlage (7).
  4. 4
    Zementsack (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine kegelförmige Perforation sich vom Film in das Vlies erstreckt.
  5. 5
    Zementsack (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Perforationen Mikroperforationen sind.
  6. 6
    Zementsack (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Laminat (2) einen mikroporösen Film aufweist.
  7. 7
    Zementsack (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Öffnungen im Laminat (2) vorhanden sind, die sich verschließen bei Nutzung des Baumaterialsacks, vorzugsweise bei Druckwirkung.
  8. 8
    Zementsack (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Außenbelastung des Baumaterialsacks (1) sich im Film vorhandene Öffnungen schließen, vorzugsweise bei Druckwirkung.
  9. 9
    Zementsack (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen des Laminats (2) miteinander verklebt sind.
  10. 10
    Zementsack (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Film auf das Vlies extrudiert ist.
  11. 11
    Zementsack (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vlies zumindest opaque ist.
  12. 12
    Zementsack (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Laminat (2) eine Verstärkung aufweist, vorzugsweise ein Gittermaterial.
  13. 13
    Zementsack (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Laminat (2) eine Lufdurchlässigkeit nach EDANA Norm 140.1 von zumindest 20 l/m 2 /s aufweist.
  14. 14
    Zementsack (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Material des Vlies und ein Material des Films zumindest durch Hitzeeinwirkung miteinander verklebt sind, insbesondere verschweisst.
  15. 15
    Zementsack (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Laminat (2) mit einer Kennzeichnung versehen ist, die vorzugsweise gedruckt und/oder profiliert ist.
  16. 16
    Zementsack (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das Laminat (2) biologisch abbaubar ist.
  17. 17
    Verfahren zur Herstellung eines flexiblen Zementsacks (1) für schütt- und rieselfähigen Zement, vorzugsweise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein luftdurchlässiges, aber wasserundurchlässiges Laminat (2) als zumindest Seitenwand des Baumaterialsacks (1) genutzt wird, wobei ein Vlies und ein Film im Laminat (2) verwendet werden, die eine Barrierewirkung für Flüssigkeit aufweisen, wobei das Vlies eine höhere Festigkeit zur Verfügung stellt als der Film, wobei das Laminat (2) perforiert ist, wobei eine Perforation eine Durchdringung des Films in das Vlies bewirkt, wobei die Perforation eine semipermeable Membran schafft, bei der Flüssigkeit nicht in den Baumaterialsack (1) eindringen, Luft jedoch aus dem Baumaterialsack (1) entweichen kann..
  18. 18
    Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Laminat (2) erzeugt wird, dass im ungefüllten Zustand des Zementsacks (1) zunächst zumindest wasserdampfdurchlässig, vorzugsweise aber wasserdurchlässig, nach Befüllen des Zementsacks (1) aber wasserundurchlässig wird.
  19. 19
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Laminat (2) weiterverarbeitet wird, wobei eine Innenfläche des Zementsacks (1) durch den Film gebildet wird und eine Außenfläche des Zementsacks (1) durch das Vlies.
  20. 20
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer ersten Station (11) das Laminat (2) und aus dem Laminat (2) in einer zweiten Station (12) der Zementsack (1) hergestellt wird, wobei ein Transport des Laminats (2) zwischen der ersten und der zweiten Station (11, 12) innerhalb eines Betriebsgeländes, insbesondere eines Gebäudes erfolgt, und eine Befüllung des Zementsacks (1) mit dem schüttfahigen Material in einer dritten Station erfolgt, wobei eine Vielzahl an Zementsäcken zur automatischen Bestückung einer automatischen Befüllung in der dritten Station zusammengestellt werden.
  21. 21
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer ersten Station (11) mittels einer Spinnvliesvorrichtung (22) ein Spinnvlies hergestellt wird und in einer Laminieranlage mit einem Filmmaterial verbunden wird, wobei eine Herstellung einer Luftdurchlässigkeit des Laminats (2) nachfolgt.
  22. 22
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Perforierung des Laminats (2) unter Wärmeeinwirkung vollzogen wird, wobei eine Nadelperforationseinrichtung in einem Bereich ihrer Nadeln auf eine Temperatur oberhalb einer Schmelzpunkttemperatur des Films und einer Glasübergangstemperatur des Vlieses aufgeheizt wird.
  23. 23
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Laminat (2) bis zu einem größten Durchmesser der Perforationen von maximal 2 mm perforiert wird.
  24. 24
    Verfahren nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Laminat (2) bis zu einem größten Durchmesser der Perforationen von maximal 0,4 mm perforiert wird.
  25. 25
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vlies verwendet wird, bei dem zumindest ein erstes und ein zweites Polymer zusammen eine Vliesfaser bilden und wobei zumindest eines der beiden Polymere mit einem Material des Films aufgrund von Hitzeweinwirkung zumindest verklebt, vorzugsweise verschweißt wird, wobei eine Stabilisierung von trichterförmig verlaufenden Öffnungen erfolgt.
  26. 26
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Öffnungen im Laminat (2) gebildet werden, die vorzugsweise bei Druckwirkung sich verschließen.
  27. 27
    Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Außenbelastung des Zementsacks (1) sich im Film vorhandene Öffnungen schließen.
Independent claims27