EP2113608A2

Doctor units for cleaning or coating purposes

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schabervorrichtung (1), umfassend eine Schaberklinge (2) zum Zusammenwirken mit einer bewegbaren Oberfläche (6), eine Halteeinrichtung (3) für die Schaberklinge, eine Einrichtung (5) zur Erzeugung eines Anpressdruckes zur Anpressung der Schaberklinge (2) an die bewegbare Oberfläche (6) und eine Einrichtung (8) zur wenigstens mittelbaren Erfassung einer die Anpresskraft und/oder den Anpressdruck über zumindest einen Teilbereich der Erstreckung der Schaberklinge (2) wenigstens mittelbar charakterisierenden Größe. Die Erfindung betrifft ferner eine Rakelvorrichtung, umfassend eine Klinge zum Vergleichmäßigen eines Mediums auf einer bewegbaren Oberfläche, eine Halteeinrichtung für die Klinge, eine Einrichtung zur Erzeugung eines Druckes zur Positionierung der Klinge gegenüber der bewegbaren Oberfläche und eine Einrichtung zur wenigstens mittelbaren Erfassung einer die Anpresskraft über zumindest einen Teilbereich der Erstreckung der Klinge wenigstens mittelbar beschreibenden Größe. Die Einrichtung (8) zur wenigstens mittelbaren Erfassung einer die Anpresskraft und/oder den Anpressdruck wenigstens mittelbar charakterisierenden Größe umfasst zumindest einen piezoelektrischen Sensor (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5).

EP2113608A2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 5

Term

Projected expiry 11 March 2029.

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34 claims: 2 independent, 32 dependent

  1. 1
    Schabervorrichtung (1), umfassend eine Schaberklinge (2) zum Zusammenwirken mit einer bewegbaren Oberfläche (6), eine Halteeinrichtung (3) für die Schaberklinge, eine Einrichtung (5) zur Erzeugung eines Anpressdruckes zur Anpressung der Schaberklinge (2) an die bewegbare Oberfläche (6) und eine Einrichtung (8) zur wenigstens mittelbaren Erfassung einer die Anpresskraft und/oder den Anpressdruck über zumindest einen Teilbereich der Erstreckung der Schaberklinge (2) wenigstens mittelbar charakterisierenden Größe, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (8) zur wenigstens mittelbaren Erfassung einer die Anpresskraft und/oder den Anpressdruck wenigstens mittelbar charakterisierenden Größe zumindest einen piezoelektrischen Sensor (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) umfasst.
  2. 2
    Schabervorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (8, 8.1 bis 8.n) zur wenigstens mittelbaren Erfassung einer die Anpresskraft und/oder den Anpressdruck wenigstens mittelbar charakterisierenden Größe eine Vielzahl von über die Länge (I) der Schaberklinge (2), die der Erstreckung der Schaberklinge (2) in Breitenrichtung der bewegbaren Oberfläche (6) betrachtet entspricht, angeordnete piezoelektrische Sensoren (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) umfasst.
  3. 3
    Schabervorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaberklinge (2) zumindest zwei Schaberklingenteile (2.1 bis 2.n, 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, 2.5) umfasst, die über die Länge (I) der Schaberklinge (2) betrachtet einander benachbart angeordnet sind, wobei wenigstens einer der Schaberklingenteile (2.1 bis 2.n, 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, 2.5) zumindest einen piezoelektrischen Sensor (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) unter Ausbildung eines Messbalkens (14, 14.1, 14.2, 14.3, 14.4, 14.5) aufweist.
  4. 4
    Schabervorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem zumindest einen Schaberklingenteil (2.1 bis 2.n, 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, 2.5) eine Mehrzahl von piezoelektrischen Sensoren (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) angeordnet sind.
  5. 5
    Schabervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Schaberklingenteile (2.1 bis 2.n, 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, 2.5) unterschiedliche Längen (I 2.1 , I 2.2 , I 2.3 , I 2.4 , I 2.5 ) aufweisen.
  6. 6
    Schabervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die über die Länge (I) der Schaberklinge (2) und/oder des einzelnen Schaberklingenteiles (2.1 bis 2.n, 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, 2.5) angeordneten piezoelektrischen Sensoren (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) jeweils mit gleichem Abstand (c) vom an der bewegbaren Oberfläche (6) wirksamen Klingenende (13) an der Schaberklinge (2) angeordnet sind.
  7. 7
    Schabervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die über die Länge (I) der Schaberklinge (2) und/oder des einzelnen Schaberklingenteiles (2.1 bis 2.n, 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, 2.5) angeordneten piezoelektrischen Sensoren (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) jeweils mit konstantem Abstand (a) zueinander in Längenrichtung der Schaberklinge (2) betrachtet angeordnet sind.
  8. 8
    Schabervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die über die Länge (I) der Schaberklinge (2) und/oder des Schaberklingenteiles (2.1 bis 2.n, 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, 2.5) angeordneten piezoelektrischen Sensoren (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) jeweils mit variablen Abstand (a 1 , a 2 ) zueinander in Längenrichtung der Schaberklinge (2) betrachtet angeordnet sind.
  9. 9
    Schabervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die piezoelektrischen Sensoren (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) an der Klingenoberseite (10), die vom Anlagebereich (12) an der bewegbaren Oberfläche (6) weg gerichtet ist und/oder an der Klingenunterseite (11), die dem Anlagebereich (12) an der bewegbaren Oberfläche (6) zugewandt ist, angeordnet sind.
  10. 10
    Schabervorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die piezoelektrischen Sensoren (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) innerhalb der Erstreckung des Anlagebereiches (12) an der bewegbaren Oberfläche (6) angeordnet sind.
  11. 11
    Schabervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die piezoelektrischen Sensoren (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) auf der Klingenoberfläche angeordnet sind.
  12. 12
    Schabervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die piezoelektrischen Sensoren (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) in an der Klingenoberfläche angeordneten Vertiefungen angeordnet sind.
  13. 13
    Schabervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die piezoelektrischen Sensoren (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) eine runde Form aufweisen, deren Erstreckung in zwei zueinander senkrechten Richtungen im Wesentlichen gleich dimensioniert ist.
  14. 14
    Schabervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die piezoelektrischen Sensoren (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) eine längliche Form aufweisen, deren Erstreckung in zwei zueinander senkrechten Richtungen unterschiedlich dimensioniert ist.
  15. 15
    Schabervorrichtung (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die länglichen piezoelektrischen Sensoren (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) relativ zueinander parallel in Bezug auf ihre größere Erstreckung angeordnet sind.
  16. 16
    Schabervorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die länglichen piezoelektrischen Sensoren (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) unter einem Winkel (α) zur Längenrichtung der Schaberklinge (2) geneigt angeordnet sind.
  17. 17
    Schabervorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (α) > 0°, bevorzugt > 45°, besonders bevorzugt ungefähr 90° beträgt.
  18. 18
    Schabervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der einzelne, den piezoelektrischen Sensor (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) tragende Trägerbereich (16.1, 16.2, 16.3) an der Schaberklinge (2) und/oder am einzelnen Schaberklingenteil (2.1 bis 2.n, 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, 2.5) von den übrigen Trägerbereichen (16.1, 16.2, 16.3) und/oder den von piezoelektrischen Sensoren (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) freien Bereichen (17.1, 17.2) entkoppelt ist.
  19. 19
    Schabervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaberklinge (2) und/oder der einzelne Schaberklingenteil (2.1 bis 2.n, 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, 2.5) beidseits eines piezoelektrischen Sensors (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) randoffene Ausnehmungen (15.11, 15.12, 15.21, 15.22, 15.31, 15.32) oder Einschnitte aufweist.
  20. 20
    Schabervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die piezoelektrischen Sensoren (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) einer Schaberklinge (2) und/oder eines Schaberklingenteils (2.1 bis 2.n, 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, 2.5) einzeln oder gruppenweise mit einer Datenerfassungs- und/oder Auswerteinrichtung (20) gekoppelt sind.
  21. 21
    Schabervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die piezoelektrischen Sensoren (9, 9.1 bis 9.n, 9.1, 9.21, 9.22, 9.31 bis 9.3n, 9.41, 9.42, 9.5) einer Schaberklinge (2) und/oder eines Schaberklingenteils (2.1 bis 2.n, 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, 2.5) gemeinsam mit einer Datenerfassungs- und/oder Auswerteinrichtung (20) gekoppelt sind.
  22. 22
    Schabervorrichtung (1) nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung als elektrische Kopplung (18) ausgeführt ist.
  23. 23
    Schabervorrichtung (1) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung Leitungsverbindungen umfasst.
  24. 24
    Schabervorrichtung (1) nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung drahtlos ist.
  25. 25
    Schabervorrichtung (1) nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung als Infrarotverbindung oder als Funkverbindung ausgebildet ist.
  26. 26
    Schabervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 21 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenerfassungs- und/oder Auswerteeinrichtung (20) von einer Steuer- und/oder Regeleinrichtung (21) gebildet wird.
  27. 27
    Schabervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 21 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenerfassungs- und/oder Auswerteeinrichtung (20) von einem Personal Computer gebildet wird.
  28. 28
    Rakelvorrichtung, umfassend eine Klinge zum Vergleichmäßigen eines Mediums auf einer bewegbaren Oberfläche, eine Halteeinrichtung für die Klinge, eine Einrichtung zur Erzeugung eines Druckes zur Positionierung der Klinge gegenüber der bewegbaren Oberfläche und eine Einrichtung zur wenigstens mittelbaren Erfassung einer die Anpresskraft und/oder den Anpressdruck über zumindest einen Teilbereich der Erstreckung der Klinge wenigstens mittelbar beschreibenden Größe, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur wenigstens mittelbaren Erfassung einer die Anpresskraft und/oder den Anpressdruck wenigstens mittelbar charakterisierenden Größe zumindest einen piezoelektrischen Sensor umfasst.
  29. 29
    Rakelvorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur wenigstens mittelbaren Erfassung einer die Anpresskraft und/oder den Anpressdruck wenigstens mittelbar charakterisierenden Größe eine Vielzahl von über die Länge der Klinge, die der Erstreckung der Klinge in Breitenrichtung der bewegbaren Oberfläche betrachtet entspricht, angeordnete piezoelektrische Sensoren umfasst.
  30. 30
    Rakelvorrichtung nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, dass die piezoelektrischen Sensoren einer Klinge einzeln, oder in Gruppen oder gemeinsam mit einer Datenerfassungs- und/oder Auswerteinrichtung gekoppelt sind.
  31. 31
    Rakelvorrichtung (1) nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung eine elektrische Kopplung ist.
  32. 32
    Rakelvorrichtung nach Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung drahtlos ist.
  33. 33
    Rakelvorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung als Infrarotverbindung oder Funkverbindung ausgebildet ist.
  34. 34
    Rakelvorrichtung nach einem der Ansprüche 30 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenerfassungs- und/oder Auswerteeinrichtung von einer Steuer- und/oder Regeleinrichtung gebildet wird.
Independent claims34