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EP2078956B1

Resonator housing for microwaves

Abstract

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EP2078956B1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 1

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Expired 13 November 2019, 6.9 years ago.

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12 claims: 3 independent, 9 dependent

  1. 1
    Verfahren zum Erfassen der Masse und/oder der Feuchte eines Stranges (1) der tabakverarbeitenden Industrie, bei welchem der Strang (1) durch ein Resonatorgehäuse (4) aus metallischem Material bewegt wird, wobei dem Resonatorgehäuse (4) Mikrowellen zwecks Erfassung der Masse und/oder Feuchte des Strangmaterials zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitstemperatur des Resonatorgehäuses (4), welches eine Temperaturregelanordnung aufweist, durch einen Temperaturfühler (9) erfasst und durch eine Temperaturregelung auf einem zumindest weitgehend konstanten Wert gehalten wird, wobei die Arbeitstemperatur des Resonatorgehäuses (4) auf einem Wert gehalten wird, welcher über der Umgebungstemperatur liegt, wobei das Resonatorgehäuse (4) durch Verlustwärme eines Transistors (11) erwärmt und die Verlustwärme durch den Temperaturfühler (9) gesteuert wird, wobei zur Einkopplung der von einem Mikrowellengenerator erzeugten Mikrowellen eine durch einen Isolierring (14) vom Resonatorgehäuse isolierte Antenne (16) und zum Auskoppeln von Mikrowellen, welche einer Auswerteschaltung zugeführt werden, eine durch eine Isolierung (17) isolierte Antenne (18) dient.
  2. 2
    Von einem Strang (1) der tabakverarbeitenden Industrie durchsetzbares Resonatorgehäuse (4) aus metallischem Material, dem Mikrowellen zwecks Erfassung der Masse und/oder der Feuchte des Strangmaterials (2, 3) zuführbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum des Resonatorgehäuses (4) die Form eines symmetrischen Hohlkörpers (6), insbesondere eines Hohlzylinders oder eine von der exakten Form eines Hohlzylinders abweichende Form, aufweist, an welchem ein Temperaturfühler (9) für die Arbeitstemperatur des eine Temperaturregelanordnung und einen Transistor (11) aufweisenden Resonatorgehäuses (4) angeordnet ist und die Arbeitstemperatur des Resonatorgehäuses (4) durch den Temperaturfühler (9) erfasst und durch eine Temperaturregelung auf einem zumindest weitgehend konstanten Wert gehalten wird, welcher über der Umgebungstemperatur liegt, wobei das Resonatorgehäuse (4) durch Verlustwärme des Transistors (11) erwärmt wird und die Steuerung der Verlustwärme durch den Temperaturfühler (9) erfolgt.
  3. 3
    Resonatorgehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Resonatorgehäuse (4) zumindest teilweise aus Material mit einem niedrigen Temperaturausdehnungskoeffizienten besteht, insbesondere zumindest teilweise aus einer Legierung, die ca. 64 % Eisen und ca. 36 % Nickel enthält.
  4. 4
    Resonatorgehäuse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum (7) des Resonatorgehäuses (4) die Form eines symmetrischen Hohlkörpers, vorzugsweise eines Hohlzylinders aufweist, der durch ein betriebsmäßig entfernbares und wieder anbringbares Verschlußelement (8) verschließbar ist.
  5. 5
    Resonatorgehäuse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände (12) des Innenraumes (7) des Resonatorgehäuses (4) zumindest teilweise mit einem korrosionsbeständigen, insbesondere elektrisch gut leitendem, Metall (12) beschichtet sind oder aus derartigem Material bestehen.
  6. 6
    Resonatorgehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenfläche des Resonatorgehäuses (4) mit einem korrosionsbeständigen Metall beschichtet ist.
  7. 7
    Resonatorgehäuse nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichtungsmetall im wesentlichen aus Gold besteht oder zumindest Gold enthält.
  8. 8
    Resonatorgehäuse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein geschlossenes den Strang (1) umgebendes Schutzrohr (13) vorgesehen ist, welches vorzugsweise zumindest teilweise aus einem Kunststoff der Polyaryletherketon (PEAK)-Gruppe, insbesondere aus Polyetheretherketon (PEEK), besteht und/oder welches insbesondere im Einlaufbereich (13a) des Stranges (1) erweitert ist.
  9. 9
    Resonatorgehäuse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Resonatorgehäuse (4) sich außerhalb des Innenraumes (Resonatorraum 7) nach außen in Richtung des Stranges (1) zwecks Verhinderung des Austritts von Mikrowellen fortsetzt (6a, 8a) und/oder sich innerhalb des Innenraumes (Resonatorraum 7) nach innen in Richtung des Stranges (1) fortsetzt (6b, 8b).
  10. 10
    Resonatorgehäuse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 9, gekennzeichnet durch eine Zufuhr von Mikrowellen mit mindestens zwei unterschiedlichen Frequenzen von einem Generator zu dem Resonatorgehäuse und durch eine Frequenz-Verschiebungen durch Vergleich der von dem Strang beeinflußten Resonanzkurve gegenüber der von dem Strang unbeeinflußten Resonanzkurve sowie die Dämpfung durch Vergleich der Amplituden der von dem Strang beeinflußten und unbeeinflußten Resonanzkurven erfassende Schaltungsanordnung.
  11. 11
    Resonatorgehäuse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass dem Resonator Mikrowellen von zwei Frequenzen zugeführt werden, die beide einer abfallenden Flanke der Resonanzkurve zugeordnet sind.
  12. 12
    Resonatorgehäuse nach dem Oberbegriff des Anspruchs 2, gekennzeichnet durch ein geschlossenes, den Strang (1) umgebendes Schutzrohr (13), welches vorzugsweise zumindest teilweise aus einem Kunststoff der Polyaryletherketon (PEAK)-Gruppe, insbesondere aus Polyetheretherketon (PEEK), besteht und/oder welches insbesondere im Einlaufbereich (13a) des Stranges (1) erweitert ist.
Independent claims12