EP2052277B1

Method for permanent disturbance/destruction of electronics, in particular of a blast case or the like

Abstract

This record has no abstract on file.

EP2052277B1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 1

Term

0.8 yearsleft in the term

Expires 20 July 2027.

  1. Priority
  2. Filed
  3. Granted
  4. Today
  5. Expires

11 claims: 2 independent, 9 dependent

  1. 1
    Vorrichtung (10) zur dauerhaften Störung der Kommunikation zwischen einem Sender (20) und einem Empfänger (21), mit einer Elektronik (2.1), eines Zieles (2), insbesondere einer Sprengfalle oder dergleichen, durch Zerstörung der Sender- bevorzugt aber der Empfängerelektronik (2.1), aufweisend ein Detektionssystem (1) zur Detektion der Elektronik (2.1) des Zieles (2) sowie Mittel (5) zum Zerstören dieser Elektronik (2.1), dadurch gekennzeichnet, dass das Detektionssystem (1) über wenigstens eine Antenne (3) zum Abstrahlen der veränderbaren Frequenz (f 1 ) des Senders (1.1) sowie zum Empfang der von der Elektronik (2.1) des Zieles (2) reflektierten 2. und 3. harmonischen verfügt und im Detektionssystem (1) eine Elektronik (4) eingebunden ist, welche die Frequenz (f 1 ) des Senders (1.1) des Detektionssystems (1) sowohl linear als auch in bestimmten Schritten verändert, bis sich eine optimale Sendefrequenz (f 1 ) zur Detektion der Elektronik (2.1) des Zieles (2) eingestellt hat, wobei die Signalstärke der empfangenen harmonischen maximal ist.
  2. 2
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Detektionssystem (1) ein NLJD ist und aus wenigstens einem Sender (1.1) und einem Empfänger (1.2) besteht, die in einem gemeinsamen Gehäuse (1.3) untergebracht sein können und wenigstens eine Antenne (3) aufweist.
  3. 3
    Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Auswerteeinheit (6) vorgesehen ist, die im Detektionssystem (1) eingebunden ist.
  4. 4
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine Antenne (3) in das Detektionssystem (1) eingebunden ist.
  5. 5
    Vorrichtung nach einem derAnsprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (5) ein Sender ist, der ein schmalbandiges, leistungsstarkes Signal in den Ortsbereich des Zieles (2) über eine Antenne ausstrahlt.
  6. 6
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender (5) zur Störung und / oder Zerstörung auf die Antenne (3) des Detektionssystems (1) zurückgreift.
  7. 7
    Verfahren zur dauerhaften Störung der Kommunikation zwischen einem Sender (20) und eines Empfängers (21) einer Elektronik (2.1) eines Zieles (2) insbesondere einer Sprengfalle oder dergleichen, durch Zerstörung der Sender- bevorzugt aber der Empfängerelektronik (2.1), wobei in einem ersten Schritt die Elektronik (2.1) des Zieles (2) detektiert und in einem zweiten Schritt diese dann gestört und zerstört wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur Detektion der Elektronik (2.1) des Zieles (2) eine variierbare Frequenz (f 1 ) abgestrahlt wird sowie im Empfangsbereich des Empfängers (1.2) nur Signale der an der Elektronik (2.1) reflektierten Frequenzen (f 2 , f 3 ) als 2. und 3. harmonische empfangen und ausgewertet werden und die Frequenz (f 1 ) sowohl linear als auch in bestimmten Schritten verändert wird, bis sich eine optimale Sendefrequenz (f 1 ) eingestellt hat, wobei die Signalstärke der empfangenen harmonischen maximal ist.
  8. 8
    Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der variable Frequenzbereich für die Detektion als auch spätere Zerstörung der Elektronik (2.1) so gewählt wird, dass er sowohl die theoretischen Grenzen für eine Backdoor- Einkopplung beim Sender (20) als auch die für die Kommunikationssysteme typischen Frontdoor- Frequenzen des Empfängers (21) des Zieles (2) umfasst, und bevorzugt zwischen 10 - 1000 MHz liegt.
  9. 9
    Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass mittels weiterer technischer Informationen, wie Frequenzplan oder typische Übertragungskanäle, sowie nicht technischer Informationen, wie Aufklärung oder gesperrte Kanäle, für die Bekämpfung eine oder mehrere Frequenzen vorab ausgewählt und damit der scannbare Frequenzbereich eingeschränkt werden können.
  10. 10
    Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Detektionssystem (1) ein Raumwinkel zum Ziel (2) ermittelt wird und für die Zerstörung bzw. Bekämpfung des Zieles (2) auf den ermittelten Frequenzen und in dem definierten Raumwinkel ein breitbandiges Signal (f 4 ) vom Sender (5) ausgestrahlt wird.
  11. 11
    Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Überprüfung der Wirkung gegeben ist und ggf. weitere Bestrahlungen / Bekämpfungen eingeleitet werden können.