EP2014331A2

Device for intracorporal application of medical aids

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur intrakorporalen Applikation medizinischer Hilfsmittel (3), insbesondere Plastiken und Wundauflagen, mit einem hohlen Applikationsrohr (1) zum Einbringen des medizinischen Hilfsmittels (3) in das Operationsgebiet. Um eine Vorrichtung zur intrakorporalen Applikation medizinischer Hilfsmittel (3) zu schaffen, die bei einfacher Handhabung eine sichere Applikation des medizinischen Hilfsmittels (3) im Operationsgebiet gewährleistet, ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch einen in das hohle Applikationsrohr (1) einsetzbaren und in Längsrichtung des Applikationsrohres (1) verschiebbaren Wickeleinsatz (2), auf den das zu applizierende medizinische Hilfsmittel (3) aufwickelbar ist.

EP2014331A2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 5

Term

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11 claims: 1 independent, 10 dependent

  1. 1
    Vorrichtung zur intrakorporalen Applikation medizinischer Hilfsmittel, insbesondere Plastiken und Wundauflagen, mit einem hohlen Applikationsrohr (1) zum Einbringen des medizinischen Hilfsmittels (3) in das Operationsgebiet, gekennzeichnet durch einen in das hohle Applikationsrohr (1) einsetzbaren und in Längsrichtung des Applikationsrohres (1) verschiebbaren Wickeleinsatz (2), auf den das zu applizierende medizinische Hilfsmittel (3) aufwickelbar ist.
  2. 2
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickeleinsatz (2) und das Applikationsrohr (1) im ineinandergesetzten Zustand um die Instrumentenlängsachse (7) gegeneinander verdrehbar sind.
  3. 3
    Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das medizinische Hilfsmittel (3) am Wickeleinsatz (2) festlegbar ist.
  4. 4
    Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Wickeleinsatz (2) ein Schlitz (5) zur Aufnahme eines Endes des medizinischen Hilfsmittels (3) ausgebildet ist.
  5. 5
    Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Wickeleinsatz (2) ein durchgehender Schlitz (4) zur Aufnahme des medizinischen Hilfsmittels (3) ausgebildet ist.
  6. 6
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickeleinsatz (2) zumindest im das medizinische Hilfsmittel (3) aufnehmenden Bereich als in das Applikationsrohr (1) einsetzbarer Drahtstift ausgebildet ist.
  7. 7
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickeleinsatz (2) in vorgegebenen Raststufen (9) in axialer Richtung in das Applikationsrohr (1) einsetzbar ist.
  8. 8
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Applikationsrohr (1) mindestens eine in Axialrichtung verlaufende Öffnung (6) zum Einführen des medizinischen Hilfsmittels (3) ausgebildet ist.
  9. 9
    Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Applikationsrohr (1) zwei einander in etwa gegenüberliegende, in Axialrichtung verlaufende Öffnungen (6) ausgebildet sind.
  10. 10
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am proximalen Ende des Applikationsrohres (1) und/oder des Wickeleinsatzes (2) ein Handgriff (8) angeordnet ist.
  11. 11
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das medizinische Hilfsmittel (3) eine Netzplastik für eine Hernien-OP oder dergleichen ist.