EP1892495B1

Device and method for electronic evaluation of hits

Abstract

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EP1892495B1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 6

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Expires 9 March 2027.

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29 claims: 23 independent, 6 dependent

  1. 1
    Vorrichtung zur Erfassung der Position eines eine Auswertefläche durchfliegenden Gegenstands (20), insbesondere eines Projektils oder Pfeils, mit zumindest einer einen Lichtstreifen aussendenden Lichtquelle (1), die Licht in einer Auswerteebene (16) aussendet, und mit zumindest einer Umlenkeinheit, die das in der Auswerteebene (16) ausgesendete Licht so umlenkt, dass es sich nach der Umlenkung in einer Rücksendeebene (17) befindet, wobei zumindest einer Kameraeinrichtung (4) das Licht aus der Rücksendeebene (17) zugeführt wird und einer Auswerteeinrichtung, die ein Signal der Kameraeinrichtung (4) auswertet und eine Position des Gegenstands (20) ausgibt, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Rücksendeebene (17) in einem vorbestimmten Abstand zur Auswerteebene (16) befindet.
  2. 2
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkeinheit aus zumindest einem, vorzugsweise zwei Parabolspiegeln (23, 24) gebildet ist, deren Radius bevorzugt f= r/2 ist, wobei f für die Brennweite des Lichts und r für den Radius des Parabolspiegels (23, 24) steht.
  3. 3
    Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Parabolspiegel (23, 24) derart zueinander ausgerichtet sind, dass das Licht in der Rücksendeebene (17) parallel zum Licht in der Auswertebene (16) verläuft und versetzt um den Abstand der Ebenen (16, 17) um im wesentlichen 180° umgelenkt wird.
  4. 4
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Linse (3, 7) vorgesehen ist, durch die das von der Lichtquelle (1) ausgesendete Licht geleitet wird und die Umlenkeinheit aus zumindest einer Umlenkeinrichtung (8, 9) gebildet ist, die hinter der Linse (3, 7) angeordnet ist und das Licht so umlenkt, dass es wieder durch die Linse (3, 7) geleitet wird, wobei sich das Licht nach der Linse (3, 7) in der Rücksendeebene (17) befindet.
  5. 5
    Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Lichtquelle (1) und eine zweite Lichtquelle vorgesehen sind, wobei die Lichtquellen (1) das Licht im wesentlichen orthogonal zueinander in der Auswerteebene (16) aussenden.
  6. 6
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste und eine zweite Linse (3, 7) vorgesehen sind, wobei das Licht der ersten Lichtquelle (1) auf die erste Linse (3, 7) und das Licht der zweiten Lichtquelle auf die zweite Linse (7) trifft.
  7. 7
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Licht nach der ersten Linse (3) auf eine erste Umlenkeinrichtung (8, 9) trifft und das Licht nach der zweiten Linse auf eine zweite Umlenkeinrichtung trifft.
  8. 8
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster und ein zweiter Parabolspiegel (23, 24) vorgesehen sind, wobei das Licht der ersten Lichtquelle (1) auf den ersten Parabolspiegel (23) und das Licht der zweiten Lichtquelle auf den zweiten Parabolspiegel (24) trifft.
  9. 9
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Licht nach der ersten Umlenkeinrichtung (8, 9) durch die erste Linse (3, 7) geleitet wird und das Licht nach der zweiten Umlenkeinrichtung durch die zweite Linse (7) geleitet wird.
  10. 10
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Licht nach einer ersten Umlenkeinheit zu einer ersten Kameraeinrichtung (4) geleitet wird und das Licht nach einer zweiten Umlenkeinheit zu einer zweiten Kameraeinrichtung geleitet wird.
  11. 11
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Licht nach der ersten Umlenkeinrichtung (8,9) und nach dem Durchdringen der ersten Linse (3, 7) zu einer ersten Kameraeinrichtung (4) geleitet wird und das Licht nach der zweiten Umlenkeinrichtung und nach dem Durchdringen der zweiten Linse (7) zu einer zweiten Kameraeinrichtung geleitet wird.
  12. 12
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich das zu der ersten und zu der zweiten Kameraeinrichtung (4) geleitete Licht in der Rücksendeebene (17) befindet.
  13. 13
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 6 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Licht in der Auswerteebene (16) einen parallelen Strahlengang aufweist.
  14. 14
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die erste oder die zweite Lichtquelle (1) aus einer Vielzahl von Leuchtdioden (18) gebildet werden.
  15. 15
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Lichtquelle (1) ein Streulichtmittel enthält, das das Licht durch Streuung verteilt und ein homogenes Lichtband in der Auswerteebene (16) erzeugt.
  16. 16
    Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Streulichtmittel aus Milchglas besteht und in einem transparenten Stab (19) integriert ist oder im Strahlengang nach dem Stab (19) vorgesehen ist.
  17. 17
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die erste oder die zweite Lichtquelle (1) IR-Licht aussendet.
  18. 18
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die erste oder die zweite Linse (3, 7) als Zylinderlinse (3) und/oder als Fresnel-Linse (7) ausgebildet ist.
  19. 19
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die erste oder die zweite Umlenkeinheit eine Spiegeleinrichtung ist, die das empfangene Licht parallel zur Auswerteebene (16) in Richtung zur jeweiligen Kameraeinrichtung (4) in der Rücksendeebene (17) zurücksendet.
  20. 20
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 6 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass anstatt der Linsen Parabolreflektoren und/oder konkav ausgebildete Reflektoren vorgesehen sind.
  21. 21
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die erste oder die zweite Umlenkeinrichtung (8, 9) als Prisma ausgebildet ist.
  22. 22
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die erste oder die zweite Kameraeinrichtung (4) als Zeilenkamera ausgebildet ist und zusammen mit zumindest der ersten oder der zweiten Linse (3, 7) ein telezentrisches Objektiv bildet.
  23. 23
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die erste oder die zweite Umlenkeinheit das Licht zwei Mal um 90° umlenkt.
  24. 24
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Licht in der Rücksendeebene (17) durch die jeweilige Umlenkeinheit einen Winkel aufweist, der einem Öffnungswinkel eines jeweiligen Objektivs (5) der zumindest ersten oder zweiten Kameraeinrichtung (4) entspricht.
  25. 25
    Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der telezentrischen Auswerteebene (16) und der nichttelezentrischen Rücksendeebene (17) mindestens so groß ist, dass der beide Ebenen (16, 17) durchfliegende Gegenstand während einer Integrationszeit eines Sensors (6) der Kameraeinrichtung (4) nur eine der beiden Ebenen (16, 17) durchfliegt.
  26. 26
    Verfahren zur Erfassung der Position eines sich bewegenden Gegenstands (20), insbesondere eines Projektils oder Pfeils, mit einer Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 25, wobei die Auswerteeinrichtung von der ersten und der zweiten Kameraeinrichtung (4) Positionswerte erhält, die x-Achsenwerten und y-Achsenwerten entsprechen und daraus eine Position in x- und y-Richtung des die Auswerteebene (16) durchfliegenden Gegenstands (20) ermittelt und zur Plausibilitätskontrolle der ermittelten Position bzw. zur Erhöhung der Erfassungsgenauigkeit auch Positionswerte herangezogen werden, die beim Durchfliegen des Gegenstands der Rücksendeebene (17) erhalten werden.
  27. 27
    Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die ermittelten Positionswerte an einer Visualisierungseinrichtung angezeigt werden.
  28. 28
    Verfahren nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass die ermittelten Positionswerte über eine Codiereinrichtung mit Informationen gekoppelt werden, die eine Zuordnung der Positionswerte zu einer entsprechenden Vorrichtung an einem Schießstand erlauben, wenn mehrere Schießstände vorgesehen sind.
  29. 29
    Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass anhand der Anzahl der von der Kameraeinrichtung (4) erfassten Bilder, auf denen ein Schatten des Gegenstands (20) erkennbar ist, auf eine Geschwindigkeit des Gegenstands (20) geschlossen wird, wobei die Geschwindigkeit als Plausibilitätskontrolle für das erfasste Signal verwendet wird.
Independent claims29