Nova Patents
EP1892011B1

Electromedical implant

Abstract

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EP1892011B1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 4

Term

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Expires 26 July 2027.

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7 claims: 1 independent, 6 dependent

  1. 1
    Implantierbares medizinisches Gerät (20) mit einem Transceiver (203) zum Senden und Empfangen von drahtlos übertragenen Daten, der zwischen einzelnen Datenübertragungen über den Transceiver (203) abgeschaltet oder in einen energiesparenden Ruhezustand geschaltet ist, sowie mit einer Aufweckeinheit (202), die ausgebildet ist, den Transceiver (203) durch ein Aufwecksignal von seinem abgeschaltetem Zustand oder seinem Ruhezustand in seinen voll betriebsbereiten Zustand zu schalten, wobei die Aufweckeinheit einen Low-Power-Empfänger (210) und eine Aufweck-Steuereinheit (206) aufweist, von denen der Low-Power-Empfänger (210) ausgebildet ist, eine Mehrzahl vorgegebener Frequenzbereiche derart zu überwachen, dass er im Falle einer Übertragung ausreichender Signalstärke in einem oder mehreren der Frequenzbereiche ein Ausgangssignal erzeugt und an die Aufweck-Steuereinheit (206) abgibt, und von denen die Aufweck-Steuereinheit (206) ausgebildet ist, Ausgangssignale des Low-Power-Empfängers (210) auszuwerten und ein Aufwecksignal an den Transceiver (203) abzugeben, der diesen ein- oder voll betriebsbereit schaltet, wobei die Aufweck-Steuereinheit (206) ausgebildet ist,das Aufwecksignal an den Transceiver (203) abzugeben, wenn die Bedingung erfüllt ist, dass der Low-Power-Empfänger (210) eine Folge von Ausgangssignalen abgibt, die kennzeichnen, dass der Low-Power-Empfänger (210) eine Folge von Übertragungen ausreichender Signalstärke in verschiedenen vorgegebenen Frequenzbereichen erfasst hat, die einer vorgegebenen Abfolge oder Reihenfolge von Frequenzen entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass der Low-Power-Empfänger (210) mehrere Bandpassfilter (211', 211", 211"', 211"") mit jeweils an die vorgegebenen Frequenzbereiche angepasstem Durchlassbereich und mit jeweils zugeordnetem Signaldetektor (212', 212", 212'", 212"") aufweist, die derart zusammenwirken, dass ein jeweiliger Signaldetektor (212', 212", 212"', 212"") ein Ausgangssignal ausgibt, wenn der Low-Power-Empfänger (210) in einem jeweiligen Frequenzbereich, der einem Durchlassbereich desjenigen Bandpassfilters (211', 211", 211"', 211"") entspricht, dem der jeweilige Signaldetektor (212', 212", 212"', 212"") zugeordnet ist, eine Übertragung mit ausreichender Signalstärke empfängt.
  2. 2
    Implantierbares medizinisches Gerät (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufwecksteuereinheit (206) ausgebildet ist, - die Reihenfolge der von den Signaldetektoren (212', 212", 212"', 212"") ausgegebenen Signale zu erfassen und - mit einer vorgegebenen Reihenfolge zu vergleichen und - im Falle eines positiven Vergleichs das Aufwecksignal an den Transceiver (203) abzugeben.
  3. 3
    Implantierbares medizinisches Gerät (20) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufwecksteuereinheit (206) eine Zeitüberwachungseinheit (207) aufweist und ausgebildet ist, das Aufwecksignal nur dann zu erzeugen, wenn die von den Signaldetektoren (212', 212", 212"', 212"") ausgegebenen Signale innerhalb einer vorgegebenen Zeitdauer nacheinander auftreten.
  4. 4
    Implantierbares medizinisches Gerät (20) gemäß des Anspruchs 1, mit einer Sendesteuereinheit (204), dadurch gekennzeichnet, dass die Sendesteuereinheit (204) einen Zufallsgenerator (205) aufweist oder mit einem solchen verbunden und ausgebildet ist, nach Ablauf einer Wartezeit nach dem Einschalten des Transceivers (203) durch die Aufweck-Steuereinheit (206) ein Antwortsignal auszusenden und dazu den Zeitpunkt eines Sendebeginns nach Einschalten des Transceivers (203) durch die Aufweck-Steuereinheit (206) derart zu bestimmen, dass der Zeitpunkt des Sendebeginns dem Endzeitpunkt der Wartezeit entspricht, die mit dem Aufwecksignal beginnt und eine Dauer hat, die dem Produkt ZZ•SD aus einer von dem Zufallsgenerator (205) erzeugten Zufallszahl ZZ und mindestens einer vorbestimmten durchschnittlichen Sendedauer SD entspricht.
  5. 5
    Implantierbares medizinisches Gerät (20) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendesteuereinheit (204) ausgebildet ist, die Zufallszahl ZZ derart zu skalieren, dass die Zufallszahl ZZ eine ganze Zahl zwischen 0 und einer vorgegebenen Maximalzahl im Empfangsbereich eines externen Gerätes (10) befindlicher implantierbarer medizinischer Geräte (20', 20") minus 1 ist.
  6. 6
    Implantierbares medizinisches Gerät (20) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendesteuereinheit (204) ausgebildet ist, das Senden des Antwortsignals nach Ablauf einer erneut bestimmten Wartezeit zu wiederholen.
  7. 7
    Implantierbares medizinisches Gerät (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das implantierbare medizinische Gerät (20) ein Herzschrittmacher oder ein Kardioverter/Defibrillator oder eine Kombination aus beidem ist.