EP1745461B1

Device and method for automatically tuning a stringed instrument, particularly a guitar

Abstract

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EP1745461B1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 9

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Expired 19 January 2025, 1.7 years ago.

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15 claims: 7 independent, 8 dependent

  1. 1
    Vorrichtung zum automatischen Stimmen eines Saiteninstrumentes (1), insbesondere einer Gitarre, mit:a) einer Erfassungseinrichtung (12) zum Erfassen eines durch Anschlagen einer Saite (6a - 6f) erzeugten Tones sowie zum Ausgeben eines dem erfassten Ton entsprechenden, digitalen Signals, b) einer Speichereinrichtung zum Abspeichern vorgegebener digitaler Signale, welche einem erwünschten Ton entsprechen, c) einer Vergleichseinrichtung zum Vergleichen des von der Erfassungseinrichtung ausgegebenen digitalen Signales mit einem in der Speichereinrichtung abgelegten, dem erwünschten Ton entsprechenden digitalen Signal, d) einer Stelleinrichtung (7) zum Verändern der Spannung der Saiten (6a - 6f), e) wenigstens einen Antrieb (11) zum Antrieb der Stelleinrichtung (7), f) einer mit der Vergleichseinrichtung verbundenen Steuerung (10), welche anhand einer in der Vergleichseinrichtung festgestellten Abweichung zwischen den erzeugten Ton und den erwünschten Ton repräsentierenden Signale den wenigstens einen Antrieb (11) ansteuert, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spannungsversorgung von in Längsrichtung auf einer ersten Seite der Saiten (6a - 6f) angeordneten Komponenten der Vorrichtung ausgehend von einer auf der in Längsrichtung der Saiten (6a - 6f) gegenüberliegenden zweiten Seite der Saiten (6a - 6f) angeordneten Spannungsquelle oder einem solchen Spannungsabgriff über wenigstens eine der Saiten (6a - 6f) geführt ist, wobei die wenigstens eine Saite (6a - 6f) aus einem elektrische leitenden Material besteht, mit einem solchen umwickelt und/oder beschichtet ist.
  2. 2
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (10) und der mindestens eine Antrieb (11) in dem Saiteninstrument (1) in Längsrichtung der Saiten (6a - 6f) gesehen auf einander gegenüberliegenden Seiten der Saiten (6a -'6f) angeordnet sind und dass eine Busleitung zwischen der Steuerung (10) und dem mindestens Antrieb die Länge der Saiten überbrückend geführt ist.
  3. 3
    Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Busleitung durch zumindest eine der Saiten (6a - 6d) dargestellt ist, welche aus einem leitenden Material besteht oder mit einem solchen umwickelt und/oder beschichtet ist.
  4. 4
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (10) so eingerichtet ist, dass sie durch Empfang eines einen innerhalb einer Toleranzspanne liegenden Ton repräsentierenden digitalen Signals von der Erfassungseinrichtung geschaltet werden kann.
  5. 5
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Schnittstelle zum Datenaustausch aufweist.
  6. 6
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Saite (6a - 6f) eine Verstellvorrichtung (7) mit eigenem Antrieb (11) zugeordnet ist.
  7. 7
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit ihren Komponenten Erfassungseinrichtung, Speichereinrichtung, Vergleichseinrichtung, Stelleinrichtung (7), Antrieb (11) und Steuerung (10) vollständig in dem Saiteninstrument (1) integriert ist.
  8. 8
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die als Busleitung(en) und/oder Stromzuleitungen genutzte(n) Saite(n) (6a - 6f) von der Steuerung (10) frei wählbar ist, so dass bei einem Defekt in einer Saite (6a - 6f) (Riss oder Unterbrechung der Leitung) von der Steuerung (10) eine alternative Saite (6a - 6f) als Busleitung bzw. Stromzuleitung gewählt werden kann.
  9. 9
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie in einer Gitarre (1), vorzugsweise einer E-Gitarre, integriert ist.
  10. 10
    Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (10) auf dem Korpus (2) der Gitarre (1) angeordnet ist und die Stelleinrichtung (7) und der wenigstens eine Antrieb (11) am oberen Ende des Halses angeordnet sind und der wenigstens eine Antrieb (11) über eine entlang des Halses verlaufende Busleitung, vorzugsweise über die als Busleitung genutzten Saiten (6a - 6d), an die Steuerung (10) angeschlossen ist.
  11. 11
    Verfahren zum automatischen Stimmen eines Saiteninstrumentes, bei welchem:1. eine zu stimmende Saite angeschlagen wird, 2. der von der Saite erzeugte Ton von einer Erfassungseinrichtung erfasst und in ein korrespondierendes erstes digitales Signal umgerechnet wird, 3. das erste digitale Signal mit einem vorgegebnen, einem erwünschten Ton entsprechenden zweiten digitalen Signal verglichen und aus dem Vergleich in einer Steuerung eine erforderliche Veränderung der Saitenspannung errechnet wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spannungsversorgung von in Längsrichtung auf einer ersten Seite der Saiten angeordneten Komponenten der Vorrichtung ausgehend von einer auf der in Längsrichtung der Saiten gegenüberliegenden zweiten Seite der Saiten angeordneten Spannungsquelle oder einem solchen Spannungsabgriff über wenigstens eine der Saiten geführt wird, wobei die wenigstens eine Saite aus einem elektrische leitenden Material besteht, mit einem solchen umwickelt oder beschichtet ist.
  12. 12
    Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass von der auf in Längsrichtung der Saite gesehen auf einer ersten Seite angeordneten Steuerung ein Ansteuersignal an einen mit einer Stelleinrichtung zum Einstellen der Saitenspannung verbundenen, auf der in Längsrichtung der Saite gesehen gegenüberliegenden Seite sitzenden Antrieb über eine oder mehrere Busleitung(en) gegeben wird.
  13. 13
    Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass als die eine oder mehrere Busleitung(en) die aus einem leitenden Material bestehende oder mit einem solchen umwickelte und/oder beschichtete Saiten des Saiteninstrumentes verwendet werden.
  14. 14
    Verfahren nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das erste digitale Signal zur weiteren Verarbeitung aufbereitet wird.
  15. 15
    Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem ersten digitalen Signal mittels eines mathematischen Frequenzfilters die Frequenz des angeschlagenen Tones bestimmt wird und dass das zweite digitale Signal einer vorgegebenen Frequenz entspricht.
Independent claims15