EP1673751B1

Method and device for visualising the surroundings of a vehicle

Abstract

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EP1673751B1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 1

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Expired 24 September 2024, 2 years ago.

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11 claims: 2 independent, 9 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Sichtbarmachung einer Fahrzeugumgebung, insbesondere zur Erfassung und Darstellung der vor einem Fahrer liegenden Verkehrssituation mit einem Nachtsichtinformationssystem, bei dem weitgehend orts- und zeitgleiche Videobilder aus unterschiedlichen Spektralbereichen fusioniert werden, und bei dem bei der Fusion der Videobilder die unterschiedlichen Spektralbereiche mit Wichtungsfaktoren versehen werden, dadurch gekennzeichnet, dass erstens die Videobilder mit einem global eingestellten vorläufigen Wichtungsfaktor gewichtet werden, dass zweitens mit Hilfe eines Objekterkennungssystems (5) eine Objektanalyse der Videobilder durchgeführt wird, und dass drittens aufgrund der Objektanalyse eine objektselektive lokale Anpassung der Wichtungsfaktoren vorgenommen wird.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe des Objekterkennungssystems (5) eine Objektbewertung der detektierten Objekte nach ihrer Relevanz durchgeführt wird, und dass die lokalen Wichtungsfaktoren an die aufgrund der Objektbewertung zugeordnete Relevanz des jeweiligen Objektes angepasst werden, so dass vorgegebene detektierte Objekte jeweils hauptsächlich in dem Spektralbereich dargestellt werden, in dem sie für den Fahrer am deutlichsten auf dem fusionierten Videobild wahrnehmbar sind.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die detektierten Objekte für die Objektbewertung in Objektklassen eingeteilt werden.
  4. 4
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Bildbereiche, in denen keine relevanten Objekte detektiert werden oder deren Relevanz nicht eindeutig zugeordnet werden kann, mit dem global eingestellten Wichtungsfaktor gewichtet werden.
  5. 5
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen benachbarten relevanten und nicht relevanten Bildbereichen mit Hilfe eines variierbaren Kennlinienverlaufs des Verhältnisses der Wichtungsfaktoren der unterschiedlichen Spektralbereiche, ein stetiger Übergang in dem fusionierten Videobild erzeugt wird.
  6. 6
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Fusion der Videobilder Strahlungsanteile mit Wellenlängen aus dem Sichtbaren Spektralbereich und Strahlungsanteile mit Wellenlängen aus dem Infraroten Spektralbereich berücksichtigt werden.
  7. 7
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in den visuellen Videobildern Farbinformationen verarbeitet werden.
  8. 8
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Maskierungs- und/oder Verdeckungseffekte von detektierten Objekten mit Hilfe der Anpassung der lokalen Wichtungsfaktoren zumindest teilweise unterdrückt werden.
  9. 9
    Vorrichtung zur Sichtbarmachung einer Fahrzeugumgebung, insbesondere zur Erfassung und Darstellung der vor einem Fahrer liegenden Verkehrssituation mit einem Nachtsichtinformationssystem, bei der mit einem Kamerasystem weitgehend orts- und zeitgleiche Videobilder aus unterschiedlichen Spektralbereichen aufnehmbar sind, und bei der die Videobilder mit einer Fusionseinrichtung gewichtet fusionierbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Fusionseinrichtung (9) ein Objekterkennungssystem (5) vorgeschaltet ist, mit dem Objekte, die sich in der Fahrzeugumgebung befinden, über das Kamerasystems (2) detektierbar sind, und dass eine Steuereinrichtung (6) vorgesehen ist, über die in Wirkverbindung mit dem Objekterkennungssystem (5) die Fusionseinrichtung (9) mit einer objektselektiven lokalen Spektralbereichsgewichtung ansteuerbar ist.
  10. 10
    Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Kamerasystem (2) mindestens einen im Sichtbaren Spektralbereich empfindlichen und mindestens einen im Infraroten Spektralbereich empfindlichen Sensor aufweist.
  11. 11
    Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Head-up-Display (10) vorgesehen ist, auf dem die fusionierten Videobilder dem Fahrer präsentierbar sind.