EP1631091B1

Coding of a plurality of binary input data words into one codeword

Abstract

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EP1631091B1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 11

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Expired 24 August 2025, 1.1 years ago.

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21 claims: 13 independent, 8 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Codierung eines ersten Datenwertes, der durch ein erstes Datenwort (d1) repräsentiert ist, und wenigstens eines zweiten Datenwertes, der durch ein zweites Datenwort (d2) repräsentiert ist, in ein codiertes Datenwort (d3), das folgende Verfahrensschritte umfasst:- Ermitteln eines ersten Approximationswertes, dem ein erstes Codewort (c1) zugeordnet ist, für den ersten Datenwert, und eines zweiten Approximationswertes, dem ein zweites Codewort (c2) zugeordnet ist, für den zweiten Datenwert, wobei eine Anzahl Approximationswerte vorgegeben sind, und wobei als Approximationswert für einen Datenwert der Approximationswert aus der Anzahl der Approximationswerte ausgewählt wird, der kleiner als der Datenwert ist und der sich im Vergleich zu weiteren der Approximationswerte betragsmäßig am wenigsten von dem Datenwert unterscheidet, - Abbilden des ersten Codewortes (c1) auf einen ersten Datenabschnitt des codierten Datenwortes (d3) und Abbilden des zweiten Codewortes (c2) auf einen zweiten Datenabschnitt des codierten Datenwortes, - Ermitteln einer ersten Differenz zwischen dem ersten Datenwert und dem ersten Approximationswert und Ermitteln einer zweiten Differenz zwischen dem zweiten Datenwert und dem zweiten Approximationswert und wenigstens teilweises Abbilden eines den ersten Differenzwert repräsentierenden ersten Differenz-Datenwortes und/oder eines den zweiten Differenzwert repräsentierenden zweiten Differenz-Datenwortes auf wenigstens einen zusätzlichen Datenabschnitt des codierten Datenwortes (d3), und wobei jedem der Approximationswerte eine Rangfolgenummer zugeordnet ist, die abhängig ist vom Betrag der Differenz zwischen einem der Approximationswerte und dem betragsmäßig nächstgrößeren oder nächstkleineren der Approximationswerte, wobei die Rangfolgenummern der Approximationswerte verglichen werden und abhängig von diesem Vergleich ein Datenbit des ersten oder zweiten Datenwortes (d1, d2) auf den zusätzlichen Datenabschnitt abgebildet wird.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, bei dem wenigstens einige der Approximationswerte keine Potenzen der Zahl 2 sind.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem sich ein Approximationswert von dem nächstgrößeren der Anzahl der Approximationswerte jeweils um eine Potenz der Zahl 2 unterscheidet.
  4. 4
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Rangfolgenummer mit größer werdendem Betrag der Differenz größer wird.
  5. 5
    Verfahren nach Anspruch 4, bei dem die Rangfolgenummer der Anzahl der Bitpositionen entspricht, die erforderlich sind, um den Betrag der Differenz als binäres Datenwort darzustellen.
  6. 6
    Verfahren nach einem der Ansprüche 4 oder 5, bei dem in der Anzahl der Approximationswerte eine Gruppe von wenigstens zwei Approximationswerten existiert, von denen zwei benachbarte Approximationswerte jeweils einen Abstand besitzen, wobei dieser Abstand kleiner ist als der Abstand zwischen dem betragsmäßig kleinsten der Approximationswerte dieser Gruppe und dem nächstkleineren Approximationswert und kleiner ist als der Abstand zwischen dem betragsmäßig größten Approximationswert dieser Gruppe und dem nächstgrößeren Approximationswert.
  7. 7
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem dem ersten Differenz-Datenwort die Rangfolgenummer des ersten Approximationswertes und dem zweiten Differenz-Datenwort die Rangfolgenummer des zweiten Approximationswertes zugeordnet wird und das folgende weitere Verfahrensschritte aufweist:a) Vergleichen der Rangfolgenummern des ersten und zweiten Differenz-Datenwortes, b) Auswählen eines Differenz-Datenworts aus dem ersten und dem wenigstens einen zweiten Differenz-Datenwort abhängig von diesem Vergleich, c) Abbilden des Datenbits der höchsten relevanten Bitposition des in Schritt b) ausgewählten Differenz-Datenworts auf eine Bitposition des zusätzlichen Datenabschnitts.
  8. 8
    Verfahren nach Anspruch 7, das folgende weitere Verfahrensschritte umfasst:d) Reduzieren der Rangfolgenummer des ausgewählten Differenz-Datenwortes um einen vorgegebenen Wert und Bilden eines neuen Differenz-Datenwortes aus dem ausgewählten Datenwort durch Streichen der höchsten relevanten Bitposition. e) Wiederholen der Verfahrensschritte a) bis d) bis eine vorgegebene Endbedingung erreicht ist.
  9. 9
    Verfahren nach einem der Ansprüche 7 oder 8, bei dem die Rangfolgenummer eine ganze Zahl ist und bei dem der vorgegebene Wert, um den die Rangfolgenummer reduziert wird, Eins ist.
  10. 10
    Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, bei dem im Verfahrensschritt b) das Differenz-Datenwort mit der kleinsten Rangfolgenummer ausgewählt wird.
  11. 11
    Verfahren nach Anspruch 10, bei dem festgelegt ist, welches Differenz-Datenwort ausgewählt wird, wenn mehrere Differenz-Datenworte jeweils die kleinste Rangfolgenummer aufweisen.
  12. 12
    Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, bei dem einem der Datenworte von dem ersten und dem wenigstens einen zweiten Datenwort eine Codierungspriorität zugewiesen ist, wobei im Verfahrensschritt b) stets das Datenwort mit der Codierungspriorität ausgewählt wird, wenn die Differenz zwischen der Rangfolgenummer des Differenz-Datenwortes mit der Codierungspriorität und der nächstkleineren Rangfolgenummer kleiner ist als ein vorgegebener Wert.
  13. 13
    Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12, bei dem die Endbedingung erfüllt ist, wenn alle zusätzlichen Datenbits des codierten Datenwortes besetzt sind.
  14. 14
    Verfahren einem der Ansprüche 8 bis 12, bei dem die Endbedingung erfüllt ist, wenn ein aus der Kodierung resultierender Kodierungsfehler für wenigstens eines der wenigstens zwei Datenworte (d1, d2) unterhalb einer vorgegebenen Schwelle liegt.
  15. 15
    Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12, bei dem die Endbedingung erfüllt ist, wenn von wenigstens einem der wenigstens zwei Datenworte (d1, d2) alle Datenbits auf das codierte Datenwort abgebildet sind.
  16. 16
    Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die Datenworte differentielle Datenwerte repräsentieren.
  17. 17
    Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die ersten und zweiten Datenwerte Bildinformationswerte eines Bildpunktes bei der Bildverarbeitung repräsentieren.
  18. 18
    Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem das erste Datenwort einen Luminanzwert oder einen differentiellen Luminanzwert und das zweite Datenwort einen Chrominanzwert oder einen differentiellen Chrominanzwert repräsentiert.
  19. 19
    Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem das ersten Datenwort und das zweite Datenwort unterschiedlich viele Datenbits umfassen.
  20. 20
    Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem alle ersten Codewörter eine gleiche Anzahl Codebits umfassen und/oder bei dem alle zweiten Codewörter eine gleiche Anzahl Codebits umfassen.
  21. 21
    Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die Anzahl der Codebits der ersten Codewörter variiert und/oder bei dem Anzahl der Codebits der zweiten Codewörter variiert.
Independent claims21