Nova Patents
EP1589887B1

Implantable orthopaedic device

Abstract

The invention relates to an implantable orthopaedic device comprising a load-bearing element, such as a bone plate, for fixing elements, such as bone screws, that can be oriented polyaxially. The load-bearing element is equipped with at least one opening for the passage of the fixing elements. A two part insert is provided in the opening, the insert having an external form that complements the internal form of the receiving opening and permits the polyaxial rotation of the insert in the opening. The insert is equipped with a central bore for receiving the body of the fixing element. The first insert element part has a central inner hollow chamber, into which the second insert element part can be introduced. The first insert element is flexible or has at least one slit, in such a way that when the two insert elements are displaced axially in relation to one another, the first insert element in the plate can be expanded at least partially in order to block the position and alignment of the fixing element in the device in a polyaxial manner.

EP1589887B1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 4

Term

Term ended

Expired 31 December 2023, 2.7 years ago.

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  5. Today

10 claims: 3 independent, 7 dependent

  1. 1
    Implantierbare orthopädische Vorrichtung mit einem Lastträgerelement (1), mit mindestens einem polyaxial orientierbaren Fixationselement, wobei in dem Lastträgerelement (1) mindestens eine Öffnung (2) für den Durchgang von polyaxial orientierbaren Fixationselementen (5) vorgesehen ist, und mit einem Einsatz (10, 20;10', 20';10", 20"), der in die besagte Öffnung (2) in einer Aufnahme (9) einsetzbar ist, wobei der Einsatz (10, 20;10', 20';10", 20") eine zu der inneren Form der Aufnahme (9) komplementäre äussere Form aufweist, die eine polyaxiale Rotation des Einsatzes in der Aufnahme (9) gestattet, wobei der Einsatz (10, 20;10', 20';10", 20") eine zentrale Durchbohrung (11, 22;22") zur Aufnahme des Körpers des Fixationselementes (5) aufweist und wobei die besagte implantierbare orthopädische Vorrichtung Mittel (18;18', 30';18") zum Halten des Einsatzes (10, 20;10', 20';10", 20") in der Aufnahme (9) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz aus zwei Einsatzelementen (10, 20;10', 20';10", 20") mit der besagten Durchbohrung (11, 22;22") besteht, dass das erste Einsatzelement (10;10';10") die besagte äussere Form aufweist, die die polyaxiale Rotation desselben in der Aufnahme (9) gestattet, dass das erste Einsatzelement (10;10';10") einen zentralen inneren Hohlraum (14) aufweist, in dem das zweite Einsatzelement (20, 20', 20") einsetzbar ist, und dass das erste Einsatzelement (10, 10';10") durch eine axiale (3) Verschiebung der beiden Einsatzelemente (10 zu 20;10' zu 20';10" zu 20") gegeneinander in dem Lastträgerelement (1) mindestens teilweise aufspreizbar ist, um Position und Ausrichtung des Fixationselementes (5) in der Vorrichtung polyaxial einstellbar zu blockieren.
  2. 2
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Einsatzelement (10, 10', 10") mindestens einen Schlitz (6) derart aufweist, dass bei der axialen (3) Verschiebung der beiden Einsatzelemente (10 zu 20;10' zu 20';10" zu 20") gegeneinander das besagte erste Einsatzelement (10;10';10") in dem Lastträgerelement (1) teilweise aufspreizbar ist.
  3. 3
    Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Einsatzelement (10, 10', 10") in radialer Richtung bezüglich der Aufnahme (9) flexibel derart ist, dass bei der axialen (3) Verschiebung der beiden Einsatzelemente (10 zu 20;10' zu 20';10" zu 20") gegeneinander das besagte erste Einsatzelement (10;10';10") in dem Lastträgerelement (1) teilweise aufspreizbar ist.
  4. 4
    Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet;dass das erste Einsatzelement (10, 10') knochenfern eine um die zentrale Durchbohrung (11) angeordnete Schulter (13) aufweist, die als Anschlag für den Kopf des einzusetzenden Fixationselementes vorgesehen und über einen mittleren Verbindungsabschnitt (42) des ersten Einsatzelementes (10, 10') gegenüber dem Hohlraum (14) angeordnet ist.
  5. 5
    Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbohrung (22) des zweiten Einsatzelementes (20, 20') mindestens teilweise ein Innengewinde zum Eingriff in ein Aussengewinde des einzusetzenden Fixationselementes (5) umfasst.
  6. 6
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich der zentrale Hohlraum (14) in Richtung des Kopfes des einzusetzenden Fixationselementes (5) verjüngt und dass das zweite Einsatzelement (20, 20') mit einer im wesentlichen komplementär zu dem zentralen Hohlraum (14) verjüngten Form ausgestaltet ist.
  7. 7
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Einsatzelement (20") knochenfern eine um die zentrale Durchbohrung (11) angeordnete Schulter (13") aufweist, die als Anschlag für den Kopf des einzusetzenden Fixationselementes (5) vorgesehen ist, und dass die zentrale Durchbohrung des ersten Einsatzelementes (10") mindestens teilweise ein Innengewinde (22") zum Eingriff in ein Aussengewinde des einzusetzenden Fixationselementes (5) umfasst.
  8. 8
    Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich der zentrale Hohlraum (14) in Richtung des Kopfes des einzusetzenden Fixationselementes (5) verbreitert und dass das zweite Einsatzelement (20") mit einer im wesentlichen komplementär zu dem zentralen Hohlraum (14) verjüngten Form ausgestaltet ist.
  9. 9
    Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (18', 30') zum Halten des Einsatzes (10', 20') in der Aufnahme (9) ein drittes von Knochenseite in die Platte (1) einsetzbares ringförmiges Einsatzelement (30') umfassen, welches eine nach innen weisende und in Eingriff mit dem zweiten Einsatzelement (20') bringbare Schulter (18') aufweist.
  10. 10
    Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (18) zum Halten des Einsatzes (10, 20) in der Aufnahme (9) eine zumindest zum Teil umlaufende Nase (18) am knochennahen Ende des ersten Einsatzelementes (10) umfassen.