EP1589484B1

Method for detecting and/or tracking objects

Abstract

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EP1589484B1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 16

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Expired 12 April 2025, 1.5 years ago.

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14 claims: 8 independent, 6 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Erkennung und Verfolgung von Objekten, die Gegenständen (16, 24, 26, 44, 46) in wenigstens einem Erfassungsbereich (18, 36) wenigstens eines Sensors (12, 28) für elektromagnetische Strahlung entsprechen, auf der Basis von wiederholt mittels des wenigstens einen Sensors (12, 28) erfassten Bildern des Erfassungsbereichs (18, 36), bei dem in aufeinander folgenden Zyklen aufeinander folgende Bilder ausgewertet werden und jeweils wenigstens ein in einem Zyklus auf der Basis wenigstens eines entsprechenden Bildes aufgefundenes Objekt in einem späteren Zyklus in einem entsprechenden späteren Bild gesucht wird, um es zu verfolgen, und wobei bei Erkennung eines neuen Objektes und/oder Merkmals in einem aktuellen Zyklus auf der Basis der Ergebnisse einer wenigstens vorläufigen Auswertung eines aktuellen Bildes während wenigstens eines aktuellen Zyklus wenigstens einem in dem aktuellen Zyklus ermittelten Teil eines aktuellen Bildes oder einem in dem aktuellen Zyklus erkannten Objekt wenigstens ein Teil eines früheren Bildes und/oder wenigstens eine Angabe in Bezug auf einen früheren Zustand des Objekts oder eines diesem entsprechenden Gegenstands (16, 24, 26, 44, 46), die unter Verwendung eines entsprechenden früheren Bildes in dem aktuellen Zyklus ermittelt wird, zugeordnet wird.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuordnung des Teils des früheren Bildes oder der Angabe in Bezug auf den früheren Zustand des Objekts zur Ermittlung einer weiteren Angabe in Bezug auf den aktuellen Zustand eines Objekts verwendet wird.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine aktuelle Lage des neuen Objekts in dem aktuellen Zyklus ermittelt wird, dass auf der Basis der aktuellen Lage des neuen Objekts eine frühere Lage des neuen Objekts oder eines diesem entsprechenden Gegenstands (16, 24, 26, 44, 46) in einem früheren Zyklus geschätzt wird, und dass unter Verwendung der geschätzten früheren Lage des neuen Objekts der aktuelle Wert einer Zustandsgröße des neuen Objekts in dem aktuellen Zyklus ermittelt wird.
  4. 4
    Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Basis der aktuellen Lage des neuen Objekts in dem aktuellen Zyklus und einer früheren Lage wenigstens eines anderen Objekts in einem früheren Zyklus geprüft wird, ob in dem in dem früheren Zyklus ausgewerteten Bild der dem neuen Objekt entsprechende Gegenstand (16, 24, 26, 44, 46) durch einen dem anderen Objekt in dem früheren Zyklus entsprechenden Gegenstand (16, 24, 26, 44, 46) verdeckt sein konnte.
  5. 5
    Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass für das neue Objekt in dem aktuellen Zyklus eine aktuelle Größe und/oder Form ermittelt wird, und dass die aktuelle Größe und/oder Form bei der Prüfung auf Verdeckung verwendet werden.
  6. 6
    Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Annahme einer Verdeckung aus der aktuellen Lage und vorzugsweise der aktuellen Größe und/oder Form des dem verdeckenden Gegenstand (16, 24, 26, 44, 46) entsprechenden Objekts eine frühere Lage des dem neuen Objekt entsprechenden Gegenstands (16, 24, 26, 44, 46) in dem früheren Zyklus und hieraus eine aktuelle Geschwindigkeit des neuen Objekts geschätzt wird.
  7. 7
    Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einem früheren Bild nach dem neuen Objekt gesucht wird, und dass bei Auffinden des neuen Objekts in einem früheren Bild in dem aktuellen Zyklus ein aktueller Wert wenigstens einer Zustandsgröße für das neue Objekt und/oder ein anderes Objekt unter Verwendung eines früheren Wertes der Zustandsgröße für das neue Objekt und/oder das andere Objekt in dem früheren Zyklus ermittelt wird.
  8. 8
    Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bilder mit vorgegebenen Segmentierungsparametern und einem vorgegebenen Segmentierungsverfahren segmentiert werden, und dass zum Auffinden des neuen Objekts in dem früheren Bild wenigstens ein entsprechender Bereich des frühere Bildes mit veränderten Segmentierungsparametern und/oder einem anderen Segmentierungsverfahren erneut segmentiert wird.
  9. 9
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zeitlich einander zugeordnete Entfernungs- und Videobilder wenigstens eines gemeinsamen Teilbereichs des Erfassungsbereichs (18, 36) verwendet werden, dass in Videobildern nach Objekten und/oder Merkmalen nur in Teilabschnitten gesucht wird, die in Abhängigkeit von zeitlich zugeordneten Entfernungsbildpunkten bestimmt werden, dass in einem aktuellen Zyklus das neue Objekt und/oder Merkmal in dem Videobild zeitlich zu einem früheren Zyklus zurückverfolgt wird, und dass eine Lage des dem neuen Objekt und/oder Merkmal entsprechenden Gegenstands (16, 24, 26, 44, 46) in dem früheren Zyklus unter Verwendung einer Information über ein dem Gegenstand (16, 24, 26, 44, 46) entsprechendes Objekt und/oder Merkmal in dem früheren Videobild ermittelt wird.
  10. 10
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Objekterkennung die Detektion von Objekten auf der Basis von gefilterten Bildern erfolgt, die durch die Filterung eine reduzierte Auflösung aufweisen, und dass nach Detektion des neuen Objekts in dem aktuellen Zyklus auf der Basis der Lage oder der Lage und Form des Objekts in dem aktuellen gefilterten Bild nach einem dem Objekt entsprechenden Gegenstand (16, 24, 26, 44, 46) in einem früheren Bild gesucht wird, dessen Auflösung höher ist als die des gefilterten Bildes, und dass bei Auffinden eines entsprechenden Objekts in dem früheren Bild entsprechende Daten über das Objekt bei der Auswertung des aktuellen Bildes verwendet werden.
  11. 11
    Computerprogramm mit Programmcode-Mitteln, um das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10 durchzuführen, wenn das Programm auf einem Computer ausgeführt wird.
  12. 12
    Computerprogrammprodukt mit Programmcode-Mitteln, die auf einem computerlesbaren Datenträger gespeichert sind, um das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10 durchzuführen, wenn die Programmcodemiltel auf einem Computer ausgeführt werden.
  13. 13
    Vorrichtung zur Erkennung und Verfolgung von Objekten mit mindestens einem zur Erfassung von Bildern eines Erfassungsbereichs (18, 36) ausgebildeten Sensors (12, 28) für elektromagnetische Strahlung und mit einer mit dem zumindest einen Sensor verbundenen Datenverarbeitungseinrichtung (14, 14'), die zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11 ausgebildet ist und insbesondere Mittel zur Auswertung aktueller Bilder des zumindest einen Sensors (12, 28), Mittel zur Ermittlung von Teilen eines aktuellen Bildes als Ergebnis einer wenigstens vorläufigen Auswertung des aktuellen Bildes oder zur Erkennung eines Objekts in dem aktuellen Zyklus und Mittel zur Zuordnung von Teilen eines früheren Bildes und/oder zur Ermittlung wenigstens einer Angabe in Bezug auf einen früheren Zustand des Objekts oder eines diesem entsprechenden Gegenstands (16, 24, 26, 44, 46) unter Verwendung eines entsprechenden früheren Bildes in dem aktuellen Zyklus und Zuordnung der Angabe zu dem Teil des aktuellen Bildes oder dem aktuellen Objekt umfasst.
  14. 14
    Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Sensor zur Erfassung von Entfernungsbildern, insbesondere als Laserscanner (12), ausgebildet ist.
Independent claims14