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EP1577151A2

Vehicle seat for passenger motor vehicle

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugsitz (1) mit einer aktiven Sitzfederung. Die Sitzfederung weist eine Regelvorrichtung (4) auf, die ein beweglich gelagertes Sitzkissen (11) steuert. Um einen guten Federungskomfort über einen großen Amplitudenbereich zu erhalten, wird vorgeschlagen, dass die Regelvorrichtung (4) eine Reglerstruktur aufweist, die zwei Reglertypen (41, 42) anhand einer Überblendfunktion (43) miteinander kombiniert.

EP1577151A2, drawing sheet 1
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11 claims: 4 independent, 7 dependent

  1. 1
    Fahrzeugsitz für ein Kraftfahrzeug mit einer aktiven Sitzfederung, wobei eine Sitzstruktur mit einem Sitzkissen über eine von einer Regelvorrichtung steuerbare Stützvorrichtung an einem fahrzeugfest angeordneten Sitzunterbau beweglich gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Regelvorrichtung (4) eine Reglerstruktur implementiert ist, die zwei Reglertypen (41, 42) miteinander zu einem Übertragungsglied kombiniert, wobei die Regelvorrichtung (4) die Kombination der zwei Reglertypen (41, 42) anhand einer in der Regelvorrichtung abgespeicherten Überblendfunktion (43) in Abhängigkeit der Schwingungsamplitude (ϕ) der Sitzstruktur (11) vornimmt.
  2. 2
    Fahrzeugsitz nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der erste Reglertyp (41) ein Regelverhalten eines passiv gefederten Sitzes aufweist und der zweite Reglertyp (42) ein Regelverhalten eines aktiv gefederten Sitzes aufweist.
  3. 3
    Fahrzeugsitz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Überblendfunktion (43) bei Schwingungsamplituden der Sitzstruktur, vorzugsweise des Sitzkissens (11) in einem Bereich oberhalb eines in der Regelvorrichtung (4) variabel festlegbaren festen Amplitudenmaximalwertes (ϕmax) nur den ersten Reglertyp (41) berücksichtigt.
  4. 4
    Fahrzeugsitz nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Überblendfunktion (43) bei Schwingungsamplituden der Sitzstruktur, vorzugsweise des Sitzkissens (11) in einem Bereich unterhalb eines in der Regelvorrichtung (4) variabel festlegbaren festen Amplitudenminimalwertes (ϕmin) ein konstantes Überblendungsverhältnis des ersten Reglertyp (41) zum zweiten Reglertyp (42) aufweist.
  5. 5
    Fahrzeugsitz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das konstante Überblendungsverhältnis anhand eines in der Regelvorrichtung (4) speicherbaren Überblendungsparameters (Kmin) festlegbar ist.
  6. 6
    Fahrzeugsitz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelvorrichtung (4) den Überblendungsparameter (Kmin) anhand dem Gleichrichtwert der vom Sitzkissen (11) durchgeführten Schwingung bestimmt und abspeichert.
  7. 7
    Fahrzeugsitz nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Überblendfunktion (43) bei Schwingungsamplituden der Sitzstruktur, vorzugsweise des Sitzkissens (11) in einem Bereich zwischen dem Amplitudenmaximalwert (ϕmax) und dem Amplitudenminimalwert (ϕmin) einen parabelförmigen Verlauf aufweist.
  8. 8
    Fahrzeugsitz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingung der Sitzstruktur über Schwingungssensoren erfolgt, die an dem Sitzkissen (11) oder an der Rückenlehne (12), oder an einem Sitzrahmen angeordnet sind.
  9. 9
    Fahrzeugsitz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzkissen (11) in einem Freiheitsgrad beweglich gelagert ist und die Regelvorrichtung (4) einen mit dem fahrzeugfesten Sitzunterbau (31) verbundenen ersten Beschleunigungssensor (21a, 21b) und einen mit dem Sitzkissen (11) verbundenen zweiten Beschleunigungssensor (22a, 22b) zur Aufnahme der Beschleunigungswerte von Fahrzeug und Sitzkissen aufweist.
  10. 10
    Fahrzeugsitz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , die Regelvorrichtung (4) einen mit der Stützvorrichtung (3) verbundenen dritten Sensor (23a, 23b) zur Aufnahme der Relativposition von Sitzkissen (11) und Sitzunterbau (31) aufweist.
  11. 11
    Fahrzeugsitz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzkissen (11) in mehr als einem Freiheitsgrad, vorzugsweise in drei Freiheitsgraden beweglich gelagert ist und die Regelvorrichtung (4) je Freiheitsgrad einen mit dem fahrzeugfesten Sitzunterbau (31) verbundenen ersten Beschleunigungssensor (21a, 21b) und einen mit dem Sitzkissen verbundenen zweiten Beschleunigungssensor (22a, 22b) aufweist, um eine nach Freiheitsgrad getrennten Aufschaltung der Beschleunigungswerte von Fahrzeug und Sitzkissen auszuwerten.
Independent claims11