EP1571105A2

Method and arrangement for the storage of CO2 dissolved in water and its permanent fixation in geologic formations

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur Speicherung und dauerhaften Fixierung von CO2 in Formationswasser führenden geologischen Formationen, wobei durch eine chemische Reaktion des CO2 mit Mineralen in der Formation CO2 in Form stabiler Minerale ausgefällt wird. Um eine über die Speicherung des CO2 hinausgehende Reduktion der Umweltbelastung zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass zur Ausfällung der stabilen Minerale das Formationswasser in der Formation abgekühlt wird und die bei der Abkühlung gewonnene Wärme zu Heizzwecken und/oder Energieerzeugung verwendet wird.

EP1571105A2, drawing sheet 1
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8 claims: 2 independent, 6 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Speicherung und dauerhaften Fixierung von CO 2 in Formationswasser führenden geologischen Formationen, wobei durch eine chemische Reaktion des CO 2 mit Mineralen in der Formation CO 2 in Form stabiler Minerale ausgefällt wird, dadurch gekennzeichnet, dass - eine Formation mit solchen calciumhaltigen Mineralen ausgewählt wird, deren Löslichkeit mit abnehmender Temperatur zunimmt und - zur Ausfällung der stabilen Minerale das Formationswasser in der Formation (1) abgekühlt wird und die bei der Abkühlung gewonnene Wärme zu Heizzwecken und/oder Energieerzeugung verwendet wird.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Formation Sulfat-Minerale, insbesondere Anhydrit oder Gips enthält.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Formationswasser in der Formation durch Einbringen alkalischer Substanzen auf einen alkalischen pH-Wert gebracht wird.
  4. 4
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die geologische Formation über mindestens eine Injektionsbohrung und eine mindestens Förderbohrung erschlossen wird.
  5. 5
    Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Wasser gelöstes CO 2 über die Injektionsbohrung (3) der Formation (1) zugeführt wird, wobei die Temperatur des Wassers geringer als die des Formationswassers in der Formation ist und durch die Förderbohrung (4) Heißwasser oder Heißdampf aus der Formation an die Erdoberfläche gefördert wird.
  6. 6
    Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung (7) mindestens einer Injektionsbohrung (3)und die Austrittsöffnung (5) mindestens einer Förderbohrung (4) unter Zwischenschaltung eines Wärmetauschers (8) miteinander verbunden werden.
  7. 7
    Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die geologische Formation (1) über mindestens eine Injektionsbohrung (3) mit einem Einlass zum Einbringen des C02 und mindestens eine Förderbohrung (4) zum Fördern von Heißwasser oder Heißdampf aus der Formation (1) erschlossen ist.
  8. 8
    Anordnung zur Durchführung des Verfahrens Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung (7) mindestens einer Injektionsbohrung (3) und die Austrittsöffnung (5) mindestens einer Förderbohrung (4) über eine einen Wärmetauscher (8) aufweisendende Leitung (6) miteinander verbunden sind und die Anordnung mindestens eine Pumpe zum Einpressen von Wasser mit CO 2 und ggf. Zusätzen in die Formation (1) aufweist.