EP1563002B2

Absorbent polymer structure provided with an improved retention capacity and permeability

Abstract

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EP1563002B2, drawing sheet 1
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Expired 24 October 2023, 2.9 years ago.

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8 claims: 2 independent, 6 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Herstellung eines absorbierenden Polymergebildes (Pa) durch Behandeln des Aussenbereiches eines unbehandelten absorbierenden Polymergebildes (Pu1), welches zumindest zu 50 Gew.% auf Acrylsäure basiert, die zu mindestens 20 Mol% neutralisiert ist, umfassend die Schritte:- in Kontakt bringen des Aussenbereiches des unbehandelten, absorbierenden Polymergebildes (Pu1) mit einer wässrigen Lösung, die frei ist von organischen Lösungsmitteln ist, die zu mindestens 50 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge aller in der wässrigen Lösung vorhandenen, bei Raumtemperatur flüssigen Komponenten, auf Wasser basiert, enthaltend mindestens einen chemischen Vernetzer und Kieselsäuresol;wobei als chemischer Vernetzer ein Kondensationsvernetzer eingesetzt wird, welcher ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Diethylenglykol, Triethylenglykol, Polyethylenglykol, Glyzerin, Polyglyzerin, Propylenglykol, Diethanolamin, Triethanolamin, Polyoxypropylen, Oxyethylen-Oxypropylen-Blockcopolymere, Sorbitanfettsäureester, Polyoxyethylensorbitanfettsäureester, Trimethylolpropan, Pentaerytrit, Polyvinylalkohol, Sorbitol, 1,3-Dioxolan-2-on (Ethylencarbonat), 4-Methyl-1,3-dioxolan-2-on (Propylencarbonat), 4,5-Dimethyl-1,3-dioxolan-2-on, 4,4-Dimethyl-1,3-dioxolan-2-on, 4-Ethyl-1,3-dioxolan-2-on, 4-Hydroxymethyl-1,3-dioxolan-2-on, 1,3-Dioxan-2-on, 4-Methyl-1,3-dioxan-2-on, 4,6-Dimethyl-1,3-dioxan-2-on, 1,3-Dioxolan-2-on, Poly-1,3-dioxolan-2-on;- Erhitzen des absorbierenden Polymergebildes, dessen Aussenbereich mit der wässrigen Lösung in Kontakt gebracht wurde, auf eine Temperatur im Bereich von 40 bis 300°C, so dass der Aussenbereich des absorbierenden Polymergebildes im Vergleich zum Innenbereich stärker vernetzt ist und die anorganische Verbindung im Aussenbereich des absorbierenden Polymergebildes mindestens teilweise immobilisiert wird.
  2. 2
    Verfahren zur Herstellung eines absorbierenden Polymergebildes (Pa) durch Behandeln des Aussenbereiches eines nicht mit einer anorganischen Verbindung in kolloiddisperser Form behandelten absorbierenden Polymergebildes 45 (Pu2), welches zumindest zu 50 Gew.% auf Acrylsäure basiert, die zu mindestens 20 Mol% neutralisiert ist, umfassend die Schritte:- in Kontakt bringen des Aussenbereiches des absorbierenden Polymergebildes (Pu2) mit einer wässrigen Lösung, die frei ist von organischen Lösungsmitteln ist, die zu mindestens 50 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge aller in der wässrigen Lösung vorhandenen, bei Raumtemperatur flüssigen Komponenten, auf Wasser basiert, enthaltend mindestens einen chemischen Vernetzer und Kieselsäuresol;wobei als chemischer Vernetzer ein Kondensationsvernetzer eingesetzt wird, welcher ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Diethylenglykol, Triethylenglykol, Polyethylenglykol, Glyzerin, Polyglyzerin, Propylenglykol, Diethanolamin, Triethanolamin, Polyoxypropylen, Oxyethylen-Oxypropylen-Blockcopolymere, Sorbitanfettsäureester, Polyoxyethylensorbitanfettsäureester, Trimethylolpropan, Pentaerytrit, Polyvinylalkohol, Sorbitol, 1,3-Dioxolan-2-on (Ethylencarbonat), 4-Methyl-1,3-dioxolan-2-on (Propylencarbonat), 4,5-Dimethyl-1,3-dioxolan-2-on, 4,4-Dimethyl-1,3-dioxolan-2-on, 4-Ethyl-1,3-dioxolan-2-on, 4-Hydroxymethyl-1,3-dioxolan-2-on, 1,3-Dioxan-2-on, 4-Methyl-1,3-dioxan-2-on, 4,6-Dimethyl-1,3-dioxan-2-on, 1,3-Dioxolan-2-on, Poly-1,3-dioxolan-2-on;- Erhitzen des absorbierenden Polymergebildes, dessen Aussenbereich mit der wässrigen Lösung in Kontakt gebracht wurde, auf eine Temperatur im Bereich von 40 bis 300°C, so dass der Aussenbereich des absorbierenden Polymergebildes im Vergleich zum Innenbereich stärker vernetzt ist und die anorganische Verbindung im Aussenbereich des absorbierenden Polymergebildes mindestens teilweise immobilisiert wird.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das absorbierende Polymergebilde (Pu1) oder (Pu2) auf:(α1) 20-99,999 Gew.-% polymerisierten, ethylenisch ungesättigten, säuregruppenhaltigen Monomeren oder deren Salze oder polymerisierten, ethylenisch ungesättigten, einen protonierten oder quartemierten Stickstoff beinhaltenden Monomeren, oder deren Mischungen, (α2) 0-80 Gew.-% polymerisierten, monoethylenisch ungesättigten, mit (α1) copolymerisierbaren Monomeren, (α3) 0,001-5 Gew.-% eines oder mehrerer Vernetzer, (α4) 0-30 Gew.-% eines wasserlöslichen Polymeren, sowie (a5) 0-20 Gew.-% eines oder mehrerer Hilfsmittel basiert, wobei die Summe der Gewichtsmengen (α1) bis (α5) 100 Gew.-% beträgt.
  4. 4
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das absorbierende Polymergebilde (Pu1) oder (Pu2) mindestens eine der folgenden Eigenschaften aufweist:(A) die maximale Aufnahme von 0,9 Gew.-%er NaCl-Lösung liegt in einem Bereich von mindestens 10 bis 1000 g/g, (B) der mit 0,9 Gew.-%er wässriger NaCl-Lösung extrahierbare Anteil beträgt weniger als 30 Gew.-%, bezogen auf das absorbierende Polymergebilde (Pu1) oder (Pu2), (C) die Schüttdichte liegt im Bereich von 300 bis 1000 g/l, (D) der pH-Wert von 1 g des absorbierenden Polymergebildes (Pu1) oder (Pu2) in 1 l Wasser liegt im Bereich von 4 bis 10, (E) der CRC-Wert liegt im Bereich von 10 bis 100 g/g.
  5. 5
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das absorbierende Polymergebilde (Pu1) oder (Pu2) mit höchstens 20 Gew.-% wässriger Lösung, bezogen auf das Gewicht des absorbierenden Polymergebildes (Pu1) oder (Pu2), in Kontakt gebracht wird.
  6. 6
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zwei getrennte wässrige Lösungen, von denen die eine den chemischen Vernetzer und die andere die anorganische Verbindung in kolloiddisperser Form enthält, zeitgleich mit dem absorbierenden Polymergebilde (Pu1) oder (Pu2) in Kontakt gebracht werden.
  7. 7
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens 30 Gew.-% der anorganischen Verbindung in der wässrigen Lösung, mit welcher der Aussenbereich des absorbierenden Polymergebildes (Pu1) oder (Pu2) in Kontakt gebracht wird, als Partikel mit einer Partikelgröße im Bereich von 1 bis 100 nm vorliegen.
  8. 8
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die anorganische Verbindung in einer Menge von 0,001 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das absorbierende Polymergebilde (Pu1) oder (Pu2), zur Behandlung des Aussenbereiches des absorbierenden Polymergebildes (Pu1) oder (Pu2) eingesetzt wird.