EP1537632B1

Method and device for producing an electrical connection of sub-assemblies and modules

Abstract

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EP1537632B1, drawing sheet 1
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Expired 8 September 2023, 3 years ago.

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17 claims: 2 independent, 15 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Verbindung von Baugruppen und Modulen mit einer Stromgebereinheit (1), die mit elektrischen Kontaktelementen (2) und mit Magnetkörpern versehen ist, und mit einer Stromnehmereinheit (3), die mit elektrischen Gegenkontaktelementen (4) und mit Magnetkörpern versehen ist, welche gegenpolig den Magnetkörpern in der Stromgebereinheit (1) gegenüberliegend angeordnet werden, wobei der elektrische Kontakt zwischen den Kontaktelementen (2) und den Gegenkontaktelementen (4) über Flachkontakte mit flächigen Kontaktstellen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung in einem ersten Schritt über eine Grobführung (9,10 bzw. 11a,11b) eine mechanische Verbindung mit übergroßem Spiel zwischen Verbindungsgliedern der Verbindung zum Toleranzausgleich und in einem zweiten Schritt eine exakte Positionierung und Zentrierung durch die magnetischen Anziehungskräfte zwischen den Magnetkörpern der Stromgebereinheit (1) und den Magnetkörpern der Stromnehmereinheit (3) in einer Feinführung und ein elektrischer Kontakt zwischen den Kontaktelementen (2) und den Gegenkontaktelementen (4) erfolgt.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuführung zu der Stromgebereinheit (1) über einen mit elektrischen Stromzuführungskontakten (13) versehenen Magnetschlitten (12) erfolgt, der nach dem ersten Schritt mit der mechanischen Verbindung durch die Magnetkörper (14) der Stromnehmereinheit (3) in Richtung auf die Stromnehmereinheit (3) bewegt wird und damit den elektrischen Kontakt herstellt.
  3. 3
    Verbindungsvorrichtung zum Herstellen einer elektrischen Verbindung von Modulen oder Baugruppen mit einer Stromgebereinheit (1), die mit elektrischen Kontaktelementen (2) und mit Magnetkörpern versehen ist, und mit einer Stromnehmereinheit (3), die mit elektrischen Gegenkontaktelementen (4) und mit Magnetkörpern versehen ist, welche bei Verbindung der Stromgebereinheit (1) mit der Stromnehmereinheit (3) gegenpolig den Magnetkörpern gegenüberliegend angeordnet sind, wobei die Kontaktelemente als Flachkontakte (2,4) mit flächigen Kontaktstellen ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Verbindung eine Grobführung (9,10 bzw. 11a,11b) als mechanische Verbindung mit übergroßem Spiel zwischen Verbindungsgliedern der Verbindung zum Toleranzausgleich und eine Feinführung mit exakter Positionierung und Zentrierung durch die magnetischen Anziehungskräfte zwischen den Magnetkörpern der Stromgebereinheit (1) und den Magnetkörpern der Stromnehmereinheit (3) für einen elektrischen Kontakt zwischen den Kontaktelementen (2) und den Gegenkontaktelementen (4) über die Magnetkörper der Stromgebereinheit (1) und der Stromnehmereinheit (3) vorgesehen ist.
  4. 4
    Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachkontakte (2,4) in einer elastischen Wand (8) der Stromgebereinheit (1) oder der Stromnehmereinheit (3) angeordnet sind.
  5. 5
    Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Führung (9,10 bzw. 11a,11b) so ausgebildet ist, dass sich am Ende der mechanischen Einführung die Magnetkörper der Stromgebereinheit (1) und die Magnetkörper der Stromnehmereinheit (3) wenigstens teilweise gegenüberliegend angeordnet sind.
  6. 6
    Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Grobführung eine Seitenführung (11a,11b) aufweist, durch die die Stromgebereinheit (1) über der Stromnehmereinheit (3) platzierbar ist.
  7. 7
    Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenführung durch Verbindungsglieder in Form von Schwalbenschwanzführungen (11a,11b) in der Stromgebereinheit (1) und der Stromnehmereinheit (3) gebildet ist, wobei die Schwalbenschwanzführungen (11a,11b) mit übergroßem Spiel ausgeführt sind.
  8. 8
    Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Spiel wenigstens in Richtung auf die aufzusetzende Stromnehmereinheit (3) wenigstens 1 mm, vorzugsweise 2 mm, beträgt.
  9. 9
    Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Grobführung als Verbindungsglieder eine Vertikalführung (9,10) aufweist, durch die die Stromnehmereinheit (3) auf die Stromgebereinheit (1) aufsetzbar ist.
  10. 10
    Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsglieder der Vertikalführung mit Schrägführungen in Form von kegel- oder konusartigen Vertiefungen (10) und Erhöhungen (9) versehen ist.
  11. 11
    Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägführungen (9,10) mit übergroßem Spiel versehen sind.
  12. 12
    Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das mögliche Spiel der Schrägführungen (9,10) wenigstens 1 mm, vorzugsweise 2 mm, beträgt.
  13. 13
    Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Grobführung (9,10) mit einem Bajonettverschluss versehen ist.
  14. 14
    Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Grobführung (9,10 bzw. 11a,11b) derart ausgebildet ist, dass am Ende der mechanischen Einführung eine Verrastung erfolgt.
  15. 15
    Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromgebereinheit (1) mit einem Magnetschlitten (12) versehen ist, der mit Stromzuführungskontakten (16) versehen ist, wobei der Magnetschlitten (12) in Richtung auf die aufzusetzende Stromnehmereinheit (3) verschiebbar ist, und wobei in der verschobenen Position eine elektrische Verbindung zu den Kontaktelementen (2) erfolgt.
  16. 16
    Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetschlitten (12) mit einer Rückhalteeinrichtung versehen ist.
  17. 17
    Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhalteeinrichtung mit einem Magneten (15) oder einem Material aus einem magnetischen Werkstoff versehen ist, der auf der von der aufzusetzenden Stromnehmereinheit (3) abgewandten Seite in der Stromgebereinheit (1) angeordnet ist.
Independent claims17