EP1529485B1

Intraoral camera device and method to produce an aligned image of an intraoral object, preferably of a patient tooth

Abstract

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EP1529485B1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 10

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Expired 23 September 2024, 2 years ago.

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17 claims: 9 independent, 8 dependent

  1. 1
    Intraorale Kameraeinrichtung zum Erzeugen eines Bildes eines intraoralen Gegenstandes wie eines Patientenzahnes, die eine Kamera (44) aufweist, die ein Bediener auf den intraoralen Gegenstand richtet und die eine Sichtinformation über den intraoralen Gegenstand liefert, wobei die Kamera (44) eine optische Achse (49) aufweist, die durch ihr Objektiv verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung des Weiteren folgendes aufweist:- eine punktförmige Lichtquelle (48, 50), mit welcher ein begrenzter und im Wesentlichen kreisförmiger Lichtpunkt auf den intraoralen Gegenstand werfbar ist und die derart zu der optischen Achse (49) der Kamera ausgerichtet ist, dass der Auftreffpunkt der optischen Achse (49) mit dem Lichtpunkt zusammenfällt;und - eine Ausrichteinrichtung (26), die anzeigt, wenn die Kamera (44) im Wesentlichen zum intraoralen Gegenstand ausgerichtet ist, basierend auf der Sichtinformation und dem von der punktförmigen Lichtquelle gelieferten, vom intraoralen Gegenstand abgestrahlten und von der Kamera erfassten Licht;- wobei ein Ausschnitt des von der Kamera (44) erfassten Bildes in Unterausschnitte (109) aufgeteilt wird, deren Bildinhalte von der Ausrichteinrichtung (26) bewertet werden.
  2. 2
    Kameraeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (48, 50) mindestens eine Laserdiode (204) aufweist, die Licht auf den Patientenzahn, wirft, und dass die Kamera (44) eine Sichtinformation über Lichteigenschaften des von der Laserdiode auf dem intraoralen Gegenstand erzeugten Lichtpunkts liefert.
  3. 3
    Kameraeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Achse (49) der Kamera (44) die Mitte des Aüfnahmebereichs der Kamera bildet, und dass die punktförmige Lichtquelle (48, 50) schräg zu der optischen Achse (49) ausgerichtet ist.
  4. 4
    Kameraeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägstellung der punktförmigen Lichtquelle (48, 50) in solcher Weise vorgesehen ist, dass bei einem vorgegebenen Abstand der Kamera von dem intraoralen Gegenstand, die optische Achse (49) den von der Lichtquelle (48, 50) auf den intraoralen Gegenstand geworfenen Lichtpunkt durchtritt, insbesondere mittig durchtritt.
  5. 5
    Kameraeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die punktförmige Lichtquelle mindestens zwei Laserdioden (204) aufweist, die Licht auf den intraoralen Gegenstand werfen und insbesondere symmetrisch zueinander ausgerichtet sind.
  6. 6
    Kameraeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichteinrichtung basierend auf der Sichtformation über Lichteigenschaften eines von den Laserdioden auf dem intraoralen Gegenstand erzeugten Lichtpunkts anzeigt, sobald die Kamera (44) fokussiert hat und/oder sobald sie ausgerichtet ist.
  7. 7
    Kameraeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (44) bei der Anzeige, dass die Kamera für eine bestimmte Zeitdauer ausgerichtet ist, manuell oder automatisch zur Aufnahme eines Bildes des intraoralen Gegenstandes betätigbar ist.
  8. 8
    Kameraeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichteinrichtung (26) anzeigt, ob die Kamera (44) gegenüber einem ausgewählten Ausschnitt der Sichtinformation ausgerichtet ist, wobei der Ausschnitt das abgestrahlten, von der punktförmigen Lichtquelle stammenden und vom Patientenzahn reflektierende Licht überdeckt.
  9. 9
    Kameraeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschnitt größer als der Lichtpunkt ist, insbesondere etwa die doppelte Fläche des Lichtpunkts aufweist.
  10. 10
    Kameraeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichteinrichtung (26) in ein Raster unterteilbar ist, und dass die Ausrichteinrichtung (26) basierend auf dem Vergleich von Lichteigenschaften in unterschiedlichen Feldern des Rasters anzeigt, ob die Kamera (44) im Wesentlichen ausgerichtet ist.
  11. 11
    Kameraeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichteinrichtung (26) einen gegenüber der Sichtinformation des intraoralen Gegenstandes kleineren Ausschnitt festlegt, insbesondere um den Faktor 10 und bevorzugt um den Faktor 100 kleineren Ausschnitt, und dass insbesondere der Ausschnitt in einer punktsymmetrischen Anzahl (9, 25, usw.) von Feldern, in einem vorgegebenen Rastermaß unterteilbar ist, wobei mit der Ausrichteinrichtung vorgegebene Parameter oder Lichteigenschaften von einander gegenüberliegenden Feldern erfassbar und miteinander vergleichbar sind.
  12. 12
    Verfahren zum Erzeugen eines ausgerichteten Bildes eines intraoralen Gegenstandes, insbesondere eines Patientenzahns, welches das Richten einer Kamera auf den intraoralen Gegenstand zum Liefern von Sichtinformationen über den intraoralen Gegenstand umfasst, wobei das Verfahren des Weiteren die folgenden Schritte aufweist:- Richten einer punktförmigen Lichtquelle, die einen begrenzten und im Wesentlichen kreisförmigen Lichtpunkt wirft, auf den intraoralen Gegenstand, während der intraorale Gegenstand von der Kamera erfasst wird, wobei die Lichtquelle schräg zu einer durch den Kameraobjektiv verlaufenden optischen Achse ausgerichtet wird;und - Unterteilung eines von der Kamera erfassten Bildes in Unterabschnitte, - Bestimmen der Ausrichtung der Kamera durch die Bewertung der Unterabschnitte;- Anzeigen, dass die Kamera gegenüber dem intraoralen Gegenstand im Wesentlichen ausgerichtet ist, sobald die von der Lichtquelle stammenden und vom intraoralen Gegenstand abgestrahlten Sichtinformationen in der Kamera vorliegen.
  13. 13
    Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass - Licht von mindestens einer, insbesondere zwei Laserdiode(n) auf den Patientenzahn gerichtet wird;und - Sichtinformationen über die Eigenschaften des Lichtes der Laserdioden auf dem intraoralen Gegenstand angezeigt werden.
  14. 14
    Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass es ferner folgende Schritte aufweist:- Ausrichten der Laserdioden, damit deren Licht auf den intraoralen Gegenstand fällt und Ausrichten der Kamera auf den intraoralen Gegenstand;und - Anzeigen, sobald die Kamera ausgerichtet ist, basierend auf Sichtinformationen über die Eigenschaften des Lichtes der Laserdioden auf dem Patientenzahn.
  15. 15
    Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bild des intraoralen Gegenstandes manuell oder automatisch aufgenommen wird sobald eine Ausrichteinrichtung anzeigt, dass die Kamera für eine gewisse Zeitdauer im Wesentlichen ausgerichtet ist.
  16. 16
    Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Anzeigevorgang bestimmt, ob die Kamera im Wesentlichen ausgerichtet ist, basierend auf einem Ausschnitt der Sichtinformation.
  17. 17
    Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Bestimmungsvorgang folgende Schritte aufweist:- Unterteilen der Ausrichteinrichtung in einen Raster;- Anzeigen, ob die Kamera im Wesentlichen ausgerichtet ist;- Vergleichen der Lichteigenschaften der verschiedenen Felder des Rasters untereinander;und - Anzeigen, dass die Kamera richtig ausgerichtet ist, durch Markieren des zentralen Feldes der Ausrichteinrichtung.
Independent claims17