EP1526474B1

Method for selecting one or more transponders

Abstract

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EP1526474B1, drawing sheet 1
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Expired 19 October 2024, 1.9 years ago.

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14 claims: 6 independent, 8 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Auswahl eines oder mehrerer, insbesondere rückstreubasierter, Transponder aus einer Vielzahl von Transpondern (TR1, TR2, TR3) durch eine Basisstation (BS), bei dem in einer ersten Auswahlebene eine erste, von der Basisstation (BS) gesteuerte Auswahlprozedur durchgeführt wird, bei der - die Transponder (TR1, TR2, TR3) jeweils eine Zufallszahl erzeugen, - die Basisstation (BS) nummerierte Zeitschlitze vorgibt, - jeder Transponder, dessen Zufallszahl der Nummer eines Zeitschlitzes entspricht, eine Kennung in diesem Zeitschlitz an die Basisstation sendet, - ein Transponder (TR1) ausgewählt wird, wenn außer ihm kein weiterer Transponder eine Kennung innerhalb des gleichen Zeitschlitzes sendet, und - wenn mehrere Transponder (TR2, TR3) im gleichen Zeitschlitz eine Kennung senden, zur Auswahl innerhalb dieses Zeitschlitzes in einer zweiten Auswahlebene eine weitere, stochastische, deterministische oder gemischt deterministisch-stochastische, von der Basisstation (BS) gesteuerte Auswahlprozedur durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass - für die deterministische Auswahlprozedur der zweiten Auswahlebene - in den Transpondern jeweils eine Identifikationsbitfolge bereitgestellt wird, - eine Auswahlbitfolge durch die Basisstation bitweise an die Transponder übertragen wird, - in dem jeweiligen Transponder ein bitweiser Vergleich zwischen den entsprechenden Bits der Identifikationsbitfolge und der Auswahlbitfolge anhand eines vorgebbaren Vergleichskriteriums durchgeführt wird und anhand des Vergleichsergebnisses einem Selektionsbit eine Wertigkeit zugewiesen wird und - der jeweilige Transponder abhängig von der Wertigkeit seines Selektionsbits ausgewählt wird.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die stochastische Auswahlprozedur der zweiten Auswahlebene ein ALOHA-Verfahren, insbesondere ein slotbasiertes ALOHA-Verfahren, ist.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die deterministische Auswahlprozedur der zweiten Auswahlebene ein binäres Suchverfahren ist.
  4. 4
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Identifikationsbitfolge eine solche bereitgestellt wird, welche eine Zufallszahlbitfolge enthält, die hierfür in dem jeweiligen Transponder erzeugt wird.
  5. 5
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass - zur Überprüfung, ob innerhalb des gleichen Zeitschlitzes mehr als ein Transponder eine Kennung sendet, die von der Basisstation empfangene Kennung mindestens teilweise durch die Basisstation an die Transponder zurück übertragen wird, - in den jeweiligen Transpondern überprüft wird, ob die von der Basisstation gesendete Kennung mit der vom jeweiligen Transponder gesendeten Kennung übereinstimmt, und - bei Nichtübereinstimmung der entsprechende Transponder innerhalb des Zeitschlitzes nicht weiter an der Auswahlprozedur teilnimmt.
  6. 6
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der Kennung von einem Transponder zur Basisstation eine Kodierung vom 3Phase1-Typ verwendet wird.
  7. 7
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufallszahl der ersten Auswahlebene und/oder eine Zufallszahl oder Zufallszahlbitfolge der zweiten Auswahlebene mit Hilfe eines getakteten linearen rückgekoppelten Schieberegisters (SR) erzeugt wird, dessen Taktversorgung während Phasen mit einer im Vergleich zu einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme erhöhten Leistungsaufnahme des Transponders deaktiviert wird.
  8. 8
    Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Taktversorgung des Schieberegisters (SR) während einer Datenübertragung zwischen der Basisstation (BS) und dem Transponder (TR1, TR2, TR3) deaktiviert wird.
  9. 9
    Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Taktversorgung des Schieberegisters (SR) mit Hilfe eines ansteuerbaren Logik-Gatters (LG) deaktiviert wird, das zwischen eine Taktversorgungseinheit (TG) und das Schieberegister eingeschleift wird.
  10. 10
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufallszahl der ersten Auswahlebene und eine Zufallszahl oder Zufallszahlbitfolge der zweiten Auswahlebene mit Hilfe eines getakteten linearen rückgekoppelten Schieberegisters (SR) erzeugt wird.
  11. 11
    Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Teil einer Anzahl von Bits des Schieberegisters der Zufallszahl der ersten Auswahlebene und der verbleibende Teil von Bits des Schieberegisters der zweiten Zufallszahl oder Zufallszahlbitfolge zugeordnet werden.
  12. 12
    Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufallszahl der ersten Auswahlebene mit Hilfe des Schieberegisters erzeugt und abgespeichert wird und anschließend die Zufallszahl oder Zufallszahlbitfolge der zweiten Auswahlebene mit Hilfe des Schieberegisters erzeugt und getrennt von der Zufallszahl der ersten Auswahlebene abgespeichert wird.
  13. 13
    Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Schieberegister nach der Erzeugung der Zufallszahl der ersten Auswahlebene mit reduziertem Takt betrieben wird.
  14. 14
    Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Zufallszahl durch logische Verknüpfung der Zufallszahl oder Zufallszahlbitfolge der zweiten Auswahlebene mit transponderspezifischen Daten erzeugt wird, wenn der Wertebereich der Zufallszahl oder Zufallszahlbitfolge der zweiten Auswahlebene für die zweite Auswahlebene nicht ausreicht.
Independent claims14