EP1516010B1

Process for the preparation of a cross-linked hydrogel

Abstract

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EP1516010B1, drawing sheet 1
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Expired 6 June 2023, 3.3 years ago.

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20 claims: 5 independent, 15 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Herstellung eines vernetzten Hydrogels, umfassend die Schritte a) Umsetzung eines Polyalkohols A mit mindestens einer ethylenisch ungesättigten Carbonsäure B in Anwesenheit mindestens eines Veresterungskatalysators C und mindestens eines Polymerisationsinhibitors D sowie gegebenenfalls eines mit Wasser ein Azeotrop bildenden Lösungsmittels E unter "Bildung eines Esters F, b) gegebenenfalls Entfernen zumindest eines Teils des in a) entstehenden Wassers aus dem Reaktionsgemisch, wobei b) während und/oder nach a) erfolgen kann, f) gegebenenfalls Neutralisation des Reaktionsgemischs, h) falls ein Lösungsmittel E eingesetzt wurde gegebenenfalls Entfernen dieses Lösungsmittels durch Destillation und/oder i) Strippen mit einem unter den Reaktionsbedingungen inerten Gas, k) Polymerisieren des Reaktionsgemischs aus einer der Stufen a) bis i), soweit durchlaufen, mit gegebenenfalls zusätzlichen monoethylenisch ungesättigten Verbindungen N, sowie gegebenenfalls mindestens einem weiteren copolymerisierbaren hydrophilen Monomer M in Gegenwart mindestens eines Radikalstarters K und gegebenenfalls mindestens einer Pfröpfgrundläge L, 1) gegebenenfalls Nachvernetzung des aus k) erhaltenen Reaktionsgemisches, m) Trocknung des aus k) oder 1) erhaltenen Reaktionsgemisches und n) gegebenenfalls Mahlen und/oder Sieben des aus k), 1) oder m) erhaltenen Reaktionsgemisches.
  2. 2
    verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß - der Polyalkohol A mindestens zwei Hydroxyfunktionen aufweist, - der molare Überschuß der ethylenisch ungesättigten Carbonsäure B zum Polyalkohol A je zu veresternder Hydroxygruppe in A mindestens 1,05:1 beträgt und - die in dem nach dem letzten Schritt erhaltenen Reaktionsgemisch enthaltene, gegebenenfalls neutralisierte Carbonsäure B im wesentlichen im Reaktionsgemisch verbleibt.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Carbonsäure B aus dem nach dem letzten der Schritte a) bis i) erhaltenen, Ester F enthaltenden Reaktionsgemisch zu nicht mehr als 75 Gew% abgetrennt wird.
  4. 4
    Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das nach dem letzten der Schritte a) bis i)erhaltene, Ester F enthaltende Reaktionsgemisch eine Säurezahl gem. DIN EN 3682 von mindestens 25mgKOH/gaufweist.
  5. 5
    Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das das nach dem letzten der Schritte a) bis i)erhaltene, Ester F enthaltende Reaktionsgemisch einen Gehalt an Carbonsäure B von mindestens 0,5 Gew% aufweist.
  6. 6
    Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Polyalkohol A ein Polyol eingesetzt wird, das als zusätzliche Funktionalität mindestens eine Ether-, Carboxyl- oder C 1 - C 4 -Alkyloxycarbonylfunktion trägt.
  7. 7
    Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Polyalkohol A ein Polyol eingesetzt wird, das ausgewählt ist aus der Gruppe Ditrimethylolpropan, Dipentaerythrit, Dimethylolpropionsäure und Dimethylolbuttersäure.
  8. 8
    Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Polyalkohol A eingesetzt wird, ausgewählt unter der Gruppe der Polyole, funktionalisierte Polyole, alkoxylierte Polyole, Zuckeralkohole, teilweise alkoxylierte Zuckeralkohole, Polyetherole, Polyesterole, zumindest teilweise alkoxylierte Polyesteroleund zumindest teilweise verseifte, alkoxylierte Polyesterole.
  9. 9
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Polyalkohol A ein pro Hydroxygruppe des Polyalkohols vierfach ethoxyliertes Polyol eingesetzt wird.
  10. 10
    Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Polyol um Trimethylolpropan oder Pentaerythrit handelt.
  11. 11
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Polyalkohol A ein 3-4fach ethoxyliertes Glycerin eingesetzt wird.
  12. 12
    Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Reaktionsschritt k) eingesetzte Ester F einen Veresterungsgrad bezogen auf den eingesetzten n-wertigen Polyalkohol A von mindestens 2 und weniger als n aufweist.
  13. 13
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Polyalkohol die Formel VIIa aufweist,         R 8 -(O(CH(R 10 )CH(R 10 )O) y -H) x      (VIIa), worin R 8 ein mehrwertiger, geradkettiger oder verzweigter C 2 -C 10 -Alkylrest, x unabhängig voneinander eine positive ganze Zahl von 2 oder größer und y unabhängig voneinander für x=2 eine Zahl von 3 bis 8 und für x=3 oder größer eine Zahl von 2 bis 7 ist.
  14. 14
    Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß R 10 Wasserstoff und y unabhängig voneinander für jedes x eine positive ganze Zahl von 1 bis 6 bedeutet.
  15. 15
    Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß R 10 Wasserstoff und y unabhängig voneinander für jedes x eine positive ganze Zahl von 1 bis 4 bedeutet.
  16. 16
    Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß R 10 Wasserstoff und für x=2 y unabhängig voneinander eine positive ganze Zahl von mehr als 8 beziehungsweise für x=3 oder größer y unabhängig voneinander eine positive ganze Zahl von mehr als 7 bedeutet.
  17. 17
    Verfahren nach Anspruch 13 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß R 10 Wasserstoff und y unabhängig voneinander für jedes x eine positive ganze Zahl von 15 oder mehr bedeutet.
  18. 18
    Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Umsetzung a) das molare Verhältnis der mindestens einen ethylenisch ungesättigten Carbonsäure B zum Polyalkohol A mindestens 5:1 beträgt, bezogen auf die Hydroxygruppen des Polyalkohols A.
  19. 19
    Vernetztes Hydrogel, enthaltend mindestens ein hydrophiles Monomer M in einpolymerisierter Form, vernetzt mit einer Verbindung der Formel         R 8 -(O(CH(R 10 )CH(R 10 )O) y -C(=O)-R 9 ) x      (VII), worin R 8 ein mehrwertiger, geradkettiger oder verzweigter C 2 -C 10 -Alkylrest, R 9 unabhängig voneinander ein geradkettiger oder verzweigter C 2 -C 10 -Alkenylrest, R 10 unabhängig voneinander Wasserstoff oder Methyl, x unabhängig voneinander eine positive ganze Zahl von 2 oder größer und y unabhängig voneinander für x=2 eine Zahl größer als 8 und für x=3 oder größer eine Zahl größer als 7 ist.
  20. 20
    Verwendung eines Polymers gemäß Anspruch 19 in Hygieneartikeln, Verpackungsmaterialien und in Nonwovens.
Independent claims20