Nova Patents
EP1501200B1

Noise filter in a hearing aid

Abstract

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EP1501200B1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 1

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Expired 12 November 2024, 1.9 years ago.

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12 claims: 2 independent, 10 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Unterdrückung von Störsignalen, auftretend mit weitgehendst bekannt gleich bleibender Wiederholfrequenz beim Gebrauch von Hörgeräten, wobei im digitalen Teil der Signalverarbeitung eines Hörgeräts basierend auf einem Signal, welches mindestens aus dem Audiosignalpfad abgeleitet wird, die Wiederholfrequenz des Störsignals detektiert wird und bei Erkennung bekannt gleich bleibender Wiederholfrequenz das Audiosignal mindestens zum erwartet nächsten Zeitpunkt der Wiederholung des Störsignals wenigstens teilweise unterdrückt bzw. gedämpft wird, dadurch gekennzeichnet, dass dies durch Absenken der Audiosignalamplitude erzielt mittels Änderung des Verstärkungsfaktors eines multiplikativ auf die Audiosignalamplitude wirkenden Verstärkerelements, wobei der Verstärkungsfaktor vor dem erwartet nächsten Zeitpunkt der Wiederholung des Störsignals innerhalb von 0.5-10 ms sanft reduziert wird und nach dem Störimpuls innerhalb von 0.5-10 ms sanft wieder auf die Originalverstärkung erhöht wird.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektion über den Duty-cycle und/oder die Grundfrequenz des Störsignals erfolgt.
  3. 3
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Entscheidung ob ein sich regelmässig wiederholendes Signalmuster ein Störsignal darstellt, während dem Betrieb des Hörgerätes gefällt wird.
  4. 4
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst ein Pulspaket mit entsprechender Periodendauer und Duty-cycle detektiert wird und nach einer weiteren erwarteten Periodendauer das Signal zum Zeitpunkt des erwarteten Pulses um einen gewissen Betrag unterdrückt und, falls tatsächlich zum erwarteten Zeitpunkt ein weiterer Puls detektiert wird, das Signal zum wiederum nächst erwarteten Puls noch stärker unterdrückt wird.
  5. 5
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Detektion keines Pulses die dynamische Signalunterdrückung auf 0 reduziert wird.
  6. 6
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalunterdrückung im digitalen Signalverarbeitungsbereich eines Hörgerätes erfolgt.
  7. 7
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalunterdrückung analog erfolgt, beispielsweise im Bereich zwischen eines Digital/Analog-Wandlers und dem Lautsprecher.
  8. 8
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalunterdrückung sehr kurz, wie z. B. im Millisekundenbereich, erfolgt.
  9. 9
    Anordnung zur Unterdrückung von Störsignalen an einem Hörgerät, gekennzeichnet durch einen Detektor zur Detektion der Störsignale mit weitgehendst bekannt gleich bleibender Wiederholfrequenz sowie durch eine dynamische Signalunterdrückung, welche mit dem Detektor wirkgekoppelt ist, wobei der Detektor im Bereich der digitalen Signalverarbeitung des Hörgerätes angeordnet ist und für die Detektion von Störsignalen mit weitgehendst bekannt gleich bleibender Wiederholfrequenz mindestens mit dem Audiosignalpfad verbunden ist, und wobei die dynamische Signalunterdrückung durch Absenken der Audiosignalamplitude erzielt wird mit Hilfe eines Verstärkerelements mit welchem das Audiosignal mit einem zeitlich variablen Verstärkungsfaktor multipliziert wird.
  10. 10
    Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die dynamische Signalunterdrückung im Bereich der digitalen Signalverarbeitung des Hörgerätes angeordnet ist.
  11. 11
    Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die dynamische Signalunterdrückung im Bereich vor dem Lautsprecher des Hörgerätes angeordnet ist.
  12. 12
    Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zum Unterdrücken von Störsignalen wie sie bei der Einstrahlung von Sendesignalen gemäss Mobiltelefonstandards, wie insbesondere dem GSM oder CDMA Standard entstehen.