EP1133112B1

Method for balancing the data transfer load of a communication network and corresponding communication network

Abstract

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EP1133112B1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 2

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Expired 1 March 2021, 5.6 years ago.

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13 claims: 9 independent, 4 dependent

  1. 1
    Verfahren zum Verteilen einer Datenverkehrslast eines Kommunikationsnetzes (KN1) mit einer Vielzahl von über Linkleitungen (L1,...,L6) vernetzten Netzknoten (NK1,... , NK4, ZNK) , bei dem a) eine zentrale Datenverkehr-Überwachungseinrichtung (ZNK) für eine jeweilige Linkleitung (L1,...,L6) und/oder einen jeweiligen Netzknoten (NK1,...,NK4,ZNK) einen aktuellen Datenübertragungs-Auslastungswert (A1,...,A4) ermittelt, b) die zentrale Datenverkehr-Überwachungseinrichtung (ZNK) abhängig von ermittelten Datenübertragungs-Auslastungswerten (A1,...,A4) eine netzknotenspezifische Verteilungsinformation (V1,...,V4) für einen jeweiligen Netzknoten (NK1,...,NK4) ermittelt und zu diesem übermittelt, wobei die Verteilungsinformation angibt, wie zu einem jeweiligen Zielnetzknoten (NK4) zu übertragende Datenpakete (DP) auf alternative zu diesem Zielnetzknoten führende Leitwege (LW1, LW2, LW3) zu verteilen sind, c) dieser Netzknoten (NK1,...,NK4) abhängig von der übermittelten Verteilungsinformation (V1,...,V4) eine Einteilungsvorschrift bildet, durch die Adreßinformationen (QA) von Datenpaketen (DP) in einzelne Adreßklassen (0,...,7) eingeteilt werden, die jeweils einem von mehreren alternativen zu einem jeweiligen Zielnetzknoten (NK4) führenden Leitwegen (LW1,LW2,LW3) zugeordnet werden, und d) dieser Netzknoten (NK1,...,NK4) bei Eintreffen eines zu diesem Zielnetzknoten (NK4) zu übertragenden Datenpakets (DP) die Adreßklasse (0,...,7) von dessen Adreßinformation (QA) ermittelt und das Datenpaket (DP) über den der ermittelten Adreßklasse (0,...,7) zugeordneten Leitweg (LW1, LW2, LW3) überträgt.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Datenübertragungs-Auslastungswerte (A1,...,A4) mit Hilfe eines Routingprotokolls (OSPF) des Kommunikationsnetzes (KN1) ermittelt werden.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermittlung der Datenübertragungs-Auslastungswerte (A1,...,A4) von wenigstens einem Netzknoten (NK1,...,NK4) linkleitungsspezifische und/oder leitwegspezifische und/oder verbindungsspezifische Auslastungsinformationen (A1,...,A4), die von diesem Netzknoten (NK1,...,NK4) ausgehende Linkleitungen (L1,...,L6) und/oder Leitwege (LW1,LW2,LW3) und/oder Verbindungen betreffen, zur Datenverkehr-Überwachungseinrichtung (ZNK) übermittelt werden.
  4. 4
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zu übertragenden Datenpakete (DP) unterschiedliche Übertragungsprioritäten aufweisen, und daß zur Ermittlung der Datenübertragungs-Auslastungswerte (A1,...,A4) von wenigstens einem Netzknoten (NK1,...,NK4) übertragungsprioritätsspezifische Auslastungsinformationen (A1,...,A4) zur Datenverkehr-Überwachungseinrichtung (ZNK) übermittelt werden.
  5. 5
    Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Datenverkehr-Überwachungseinrichtung (ZNK) übertragungsprioritätsspezifische Verteilungsinformationen (V1,...V4) ermittelt und zu einem jeweiligen Netzknoten (NK1,...,NK4) übermittelt werden, der Datenpakete (DP) einer jeweiligen Übertragungspriorität gemäß einer für diese Übertragungspriorität bestimmten Verteilungsinformation (V1,...,V4) verteilt.
  6. 6
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für einen jeweiligen Netzknoten (NK1,...,NK4) eine zielnetzknotenspezifische Verteilungsinformation (V1,...,V4) ermittelt und zu diesem Netzknoten (NK1,...,NK4) übermittelt wird.
  7. 7
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bestimmen einer Verteilungsinformation (V1,...,V4) vorher ermittelte Datenübertragungs-Auslastungswerte (A1,...,A4) und/oder vorher ermittelte Verteilungsinformationen (V1,...,V4) zeitlich extrapoliert werden.
  8. 8
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verteilungsinformation (V1,...,V4) für einen Netzknoten (NK1,...,NK4) Anteilsangaben umfaßt, die für jeden Leitweg aus einer Gruppe von alternativen von diesem Netzknoten zu einem Zielnetzknoten (NK4) führenden Leitwegen (LW1,LW2,LW3) angeben, welcher Anteil der zu diesem Zielnetzknoten (NK4) zu übertragenden Datenpakete (DP) über den jeweiligen Leitweg (LW1,LW2,LW3) zu übertragen ist.
  9. 9
    Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Netzknoten (NK1,...,NK4) ein zum Zielnetzknoten (NK4) zu übertragendes Datenpaket (DP) mit Hilfe eines gemäß den Anteilsangaben gewichteten Zufallsgenerators einem der alternativen Leitwege (LW1,LW2,LW3) zum Übertragen zuteilt.
  10. 10
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Adreßinformation (QA) eine den Sender eines jeweiligen Datenpakets (DP) identifizierende Quelladreßinformation umfaßt.
  11. 11
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Adreßklasseneinteilung abhängig von gespeicherten Adreßinformationen früher übertragener Datenpakete erfolgt.
  12. 12
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Datenverkehr-Überwachungseinrichtung (ZNK) abhängig von ermittelten Datenübertragungs-Auslastungswerten (A1,...,A4) ein neuer, alternativer Leitweg für einen Netzknoten (NK1,...,NK4) bestimmt wird und eine den neuen Leitweg beschreibende Leitweginformation zu diesem Netzknoten (NK1,...,NK4) übermittelt wird.
  13. 13
    Kommunikationsnetz (KN1) mit einer Vielzahl von über Linkleitungen (L1,...,L6) vernetzten Netzknoten (NK1,...,NK4, ZNK) und mit a) einer zentralen Datenverkehr-Überwachungseinrichtung (ZNK), die - Erfassungsmittel (NB, PB) zum Ermitteln eines aktuellen Datenübertragungs-Auslastungswertes (A1,...,A4) für eine jeweilige Linkleitung (L1,...,L6) und/oder einen jeweiligen Netzknoten (NK1,...,NK4, ZNK), - Auswertemittel (PB) zum Bestimmen einer netzknotenspezifischen Verteilungsinformation (V1,...,V4) für einen jeweiligen Netzknoten (NK1,...,NK4) abhängig von ermittelten Datenübertragungs-Auslastungswerten (A1,...,A4), wobei die Verteilungsinformation angibt, wie zu einem jeweiligen Zielnetzknoten (NK4) zu übertragende Datenpakete (DP) auf alternative zu diesem Zielnetzknoten führende Leitwege (LW1, Lw2, LW3) zu verteilen sind, sowie - Übertragungsmittel (NB) zum Übermitteln der Verteilungsinformation (V1,...,V4) an den jeweiligen Netzknoten (NK1,...,NK4) aufweist, und mit b) Netzknoten (NK1,...,NK4), die - Einteilungsmittel (TG) zum Bilden einer Einteilungsvorschrift abhängig von einer übermittelten Verteilungsinformation (V1,...,V4) für eine Einteilung von Adreßinformationen (QA) von Datenpaketen (DP) in einzelne Adreßklassen (0,...,7), die jeweils einem von mehreren alternativen zu einem jeweiligen Zielnetzknoten (NK4) führenden Leitwegen (LW1,LW2,LW3) zugeordnet sind, sowie - Datenpaket-Verteilungsmittel (HR, NB1) zum Ermitteln der Adreßklasse (0,...,7) der Adreßinformation (QA) eines zu übertragenden Datenpakets (DP) und zum Übertragen des Datenpakets (DP) über den dieser Adreßklasse (0,...,7) zugeordneten Leitweg (LW1,LW2,LW3) aufweisen.
Independent claims13