EP0989012A2

Method for cruise control and/or regulation of vehicle spacing

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Geschwindigkeits- und/oder Abstandsregelung bei Kraftfahrzeugen, bei welchem Geschwindigkeits- und/oder Beschleunigungs- und/oder Verzögerungssollwerten eine wählbare/einstellbare Längsdynamikcharakteristik überlagert wird. Um bei einem solchen Verfahren die Fahrsicherheit auch bei fahrerindividueller Einstellung zu erhöhen, ist erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß aktuelle Fahrsituationen sensorisch erkannt werden und daß eine Mehrzahl charakteristischer Längsdynamikprofile für verschiedene, wiederkehrende Fahrsituationen bzw. Verkehrssituationen abgespeichert und im fahrsituationsbezogenen Bedarfsfall abrufbar sind.

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7 claims: 4 independent, 3 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Geschwindigkeits- und/oder Abstandsregelung bei Kraftfahrzeugen, bei welchem Geschwindigkeits- und/oder Beschleunigungs- und/oder Verzögerungssollwerten eine wählbare/einstellbare Längsdynamikcharakteristik überlagert wird, dadurch gekennzeichnet, daß aktuelle Fahrsituationen sensorisch erkannt werden, und daß eine Mehrzahl charakteristischer Längsdynamikprofile für verschiedene, wiederkehrende Fahrsituationen bzw. Verkehrssituationen abgespeichert und im fahrsituationsbezogenen Bedarfsfall abrufbar sind.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgespeicherten und abrufbaren Längsdynamikprofile jeweils eine Sequenz mehrerer chronologischer Regelgrößen enthalten, mit denen temporäre Fahrsituationen im Hinblick auf eine temporäre Überstimmung aktueller Sollwerte beeinflußt werden.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen sequenzbezogenen Daten durch Ermittlung des fahrerbezogenen Fahrverhaltens in den sequenzbezogenen Fahrsituationen adaptiv angelegt und auf diese Weise veränderbar sind.
  4. 4
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die sequenzbezogenen Daten für jeden einzelnen Fahrer des besagten Fahrzeuges entsprechend adaptiv ermittelt und abgespeichert werden.
  5. 5
    Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine individuelle Fahrererkennung sensorisch vorgenommen und die entsprechend abgespeicherten Sequenzen generiert werden.
  6. 6
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in die angegebene Verfahrensweise zusätzlich aktuell ermittelte witterungsbedingte und/oder fahrbahnbezogene Zustandsdaten mitberücksichtigt werden.
  7. 7
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur aktuellen Fahrsituationserkennung die aktuellen Ortsdaten aus einem Navigationssystem mitberücksichtigt werden.