EP0941291B1

Process for preparing temporary protective coatings

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Expired 20 November 2017, 8.8 years ago.

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11 claims: 1 independent, 10 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Herstellung temporärer Schutzüberzüge durch Auftrag eines wäßrigen Überzugsmittels auf ein Substrat, dadurch gekennzeichnet, daß man ein wäßriges Überzugsmittel, welches als Bindemittel in Form wäßriger Polymerdispersionen A) 50 bis 90 Gew.-% eines oder mehrerer thermoplastischer Copolymere mindestens eines C2-C4-Olefins und mindestens eines Vinylesters einer C2-C11-Monocarbonsäure, wobei Olefin(e) und Vinylester im Gewichtsverhältnis 10 :90 bis 40 : 60 vorliegen und gemeinsam mindestens 80 Gew.-% des Copolymeren ausmachen, B) 10 bis 50 Gew.-% eines oder mehrerer thermoplastischer (Meth)acrylcopolymere, die frei sind von Comonomeren mit Nitril- und Amidgruppen und die zu mindestens 50 Gew.-% aus (Meth)acrylsäureestern von C1-C18-Alkoholen bestehen, und C) 0 bis 30 Gew.-% eines oder mehrerer von A) und B) verschiedener Copolymere, wobei sich die Gew.-% jeweils auf den Harzfestkörper beziehen und auf 100 Gew.-% ergänzen, enthält verwendet und wobei als Substrat eine eingebrannte äußere Lackschicht einer Kraftfahrzeuglackierung dient.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem thermoplastischen Copolymer der Komponente A) als C2-C4-Olefin Ethen und/oder als Vinylester einer C2-C11-Monocarbonsäure Vinylacetat enthalten ist.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis von Olefin(en) zu Vinylester(n) zwischen 15 :85 und 30 : 70 beträgt.
  4. 4
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für das thermoplastische Copolymer der Komponente A) und/oder für die Copolymeren der Komponente C) Comonomere mit Nitril- und Amidgruppen ausgeschlossen sind.
  5. 5
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das thermoplastische Copolymer der Komponente A) ausschließlich aus C2-C4-Olefin(en) und Vinylester(n) einer C2-C11-Monocarbonsäure aufgebaut ist.
  6. 6
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das thermoplastische Copolymer der Komponente A) und/oder das thermoplastische (Meth)acrylcopoylmer der Komponente B) eine Glasübergangstemperatur zwischen 0 und 30 °C aufweist.
  7. 7
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das wäßrige Überzugsmittel einen Festkörpergehalt von 30 bis 60 Gew.-% aufweist.
  8. 8
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das wäßrige Überzugsmittel ein oder mehrere rheologiesteuernde und/oder verdickend wirkende Mittel enthält.
  9. 9
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das wäßrige Überzugsmittel durch Spritzen oder Gießen appliziert wird.
  10. 10
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem das wäßrige Überzugsmittel in einer Trockenschichtdicke von 30 bis 100 µm aufgetragen wird.
  11. 11
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei man das wäßrige Überzugsmittel durch Spritzen oder Gießen in einer Trockenschichtdicke von 30 bis 100 µm auf eine eingebrannte äußere Lackschicht einer Kraftfahrzeugmehrschichtlackierung appliziert und bei Temperaturen zwischen 20 und 80 °C zu einem geschlossenen, nicht vernetzten klebfreien Schutzüberzug trocknet.