EP0779880B1

Method of removing chlorate and bromate compounds from water by catalytic reduction

Abstract

PCT No. PCT/EP95/03481 Sec. 371 Date Mar. 7, 1997 Sec. 102(e) Date Mar. 7, 1997 PCT Filed Sep. 5, 1995 PCT Pub. No. WO90/07617 PCT Pub. Date Mar. 14, 1996The invention concerns a method of removing substances present in water, in particular halogen-oxygen compounds which remain in the water as residues of disinfecting or are formed as by-products of oxidative water treatment. According to the invention, the substances present in water are removed by catalytic reduction in the presence of hydrogen on a supported precious metal catalyst.

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17 claims: 16 independent, 1 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Entfernung von Chlorat- und Bromatverbindungen aus Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser in Gegenwart von Wasserstoff an einem geträgerten Edelmetallkatalysator behandelt wird.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Katalysator der Metalle oder Metallverbindungen der achten Nebengruppe des PSE, insbesondere Palladium als aktive Komponente oder deren Kombination mit einem Metall der Kupfergruppe enthält, verwendet wird.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Trägermaterial anorganische Oxide, z.B. Al 2 O 3 , SiO 2 , ZrO 2 , MgO oder TiO 2 allein oder in Kombination miteinander verwendet werden.
  4. 4
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Trägermaterial Alumosilikat, Magnesiumalumosilikat oder Aktivkohle verwendet wird.
  5. 5
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägermaterial ZrO 2 und Magnesiumalumosilikat enthält.
  6. 6
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägermaterial Magnesiumalumosilikat enthält.
  7. 7
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Trägermaterial γ-Aluminiumoxid verwendet wird.
  8. 8
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Metall der Kupfergruppe Kupfer oder Silber, vorzugsweise Kupfer verwendet wird.
  9. 9
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil der Metallkomponenten am Gesamtkatalysator zwischen 0,1 und 10 Gew.-% beträgt.
  10. 10
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator einen Palladiumgehalt von 0,1 bis 5, vorzugsweise 0,2 bis 2 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Katalysators, enthält.
  11. 11
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Palladium und Kupfer imprägnierter Katalysator eingesetzt wird.
  12. 12
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die katalytische Behandlung in mindestens einem Fließbett-, Festbett- oder Wirbelbettreaktor erfolgt.
  13. 13
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die katalytische Behandlung in einem Zwei- oder Dreiphasenreaktor erfolgt.
  14. 14
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserstoffeintrag in das Wasser entweder durch direktes Einleiten von Wasserstoffgas oder mittels Sättigungssysteme oder über Membrane erfolgt.
  15. 15
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserstoffeintrag gleichzeitig mit dem Kontaktieren des Wassers mit dem Katalysator erfolgt.
  16. 16
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserstoffeintrag vor der katalytischen Umsetzung erfolgt.
  17. 17
    Verfahren nach den Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser bei 0 bis 100°C, und 1 bis 10 bar in Gegenwart von Wasserstoff mit dem Katalysator kontaktiert wird.
Independent claims17