EP0762335B1

Method for changing data charged in memory cells of an electronic franking machine

Abstract

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EP0762335B1, drawing sheet 1
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Expired 30 August 2016, 10.1 years ago.

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8 claims: 6 independent, 2 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Veränderung der in Speicherzellen geladenen Daten einer elektronischen Frankiermaschine, mit einem Bus und einem Mikroprozessor in einer Steuereinheit der Frankiermaschine zur Ausführung von Schritten für eine Routine, welche von einem externen Speichermedium gesteuert wird, mit Aufruf einer Prüf-Routine, welche in einem sicheren internen Bereich einer elektronischen Frankiermaschine abläuft, zur Feststellung der Gültigkeit von Daten basierend auf einem Authentifikationsverfahren, gekennzeichnet durch a1) Vorsehen eines Spezial-EPROM, welches einen Schlüssel für die Zugangsberechtigung aufweist und in einen zugehörigen EPROM-Sockel gesteckt wird, wobei spezielle Treiberschaltkreise, welche zwischen Bus und EPROM-Sockel geschaltet sind, das Auslesen von frankiermaschineninternen Daten nach außen verhindern und wobei mit dem Spezial-EPROM über den EPROM-Sockel eine Datenstruktur von außen angelegt wird, welche unter der Wirkung eines entsprechenden in der Frankiermaschine gespeicherten Programms bzw. einer internen Interpreterroutine zur Veränderung des Frankiermaschinenzustandes beiträgt, a2) Eintreten in einen Spezial-Modus nach einem Prüfen einer Zugangsberechtigung der elektronischen Frankiermaschine anhand eines im externen gesteckten entsprechend programmierten Nurlese-Speicherbaustein gespeicherten Zugangsschlüssels zum Eintreten in den Spezial-Modus, der eine Veränderung der in Speicherzellen der elektronischen Frankiermaschine geladenen Daten gestattet, wobei der entsprechend programmierte steckbare Nurlese-Speicherbaustein ein zu interpretierendes Programm enthält, a3) Laden des zu interpretierenden Programmes aus externen gesteckten Nurlese-Speicherbaustein in die Frankiermaschine, zur Steuerung einer Routine in der elektronischen Frankiermaschine, b) Aufrufen einer Prüf-Routine, welche in einem sicheren internen Bereich einer elektronischen Frankiermaschine abläuft, zur Feststellung der Gültigkeit des zu interpretierenden geladenen Programmes, welches Anweisungen und/oder Daten im vorbestimmten Speicherplatz enthält, wobei die Feststellung der Gültigkeit auf einem Authentifikationsverfahren basiert und c) Veränderung von Daten in der Frankiermaschine bei Gültigkeit des mittels Authentifikationsverfahren überprüften zu interpretierenden geladenen Programmes, wobei nach einem Schritt zur Initialisierung einer Interpreterroutine die Schritte einer Interpreterroutine anlaufen, um die Daten in der Frankiermaschine zu verändern, wobei der Interpreter als eine spezielle Routine, die im frankiermaschineninternen Programmspeicher gespeichert ist, durch eine über den externen EPROM-Sockel von außen angelegte und in die Frankiermaschine kopierte Datenstruktur aktiviert wird, und mit den im frankiermaschineninternen Programmspeicher gespeicherten Betriebsprogrammteilen zusammenwirkt, um Daten zu interpretieren, indem auf der Kopie eine Plausibilitätsprüfung durchgeführt wird, wobei jeweils ein Zugangs-Schlüssel den Zugang zum entsprechenden Spezial-Modus ermöglicht und wobei die vorgenannte Datenstruktur Informationen umfaßt, die vom Interpreter verarbeitet werden und wobei der vorgenannten Prozessor Operationen ausführt, die sich ausschließlich im Codebereich des Betriebsprogrammes im frankiermaschineninternen Programmspeicher befinden, oder Verlassen der Prüf-Routine der Frankiermaschine, wenn das zu interpretierende geladenen Programm ungültig ist, und wobei Schritte ablaufen, zum Verhindern einer weiteren Programmausführung zur Manipulation bzw. einer von der elektronischen Frankiermaschine nach extern führenden Programmverzweigung.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die nach dem Eintritt in den Spezialmodus und dem Laden des zu interpretierenden Programmes ablaufenden Schritte:- Bilden einer ersten MAC-Prüfsumme im Prozessor der elektronischen Frankiermaschine über einen ersten zu interpretierenden geladenen Inhalt (91) der Inhalte desjenigen externen Speichers, welchem ein erster MAC zugeordnet ist, - Vergleich der in vorgenannter Weise gebildeten MAC-Prüfsumme im vorgenannten Prozessor mit dem im externen Speichermittel gespeicherten Wert des ersten MAC, - Durchführung einer Verarbeitungs-Routine zur Verarbeitung des übertragenen ersten Speicherinhaltes (91) im vorgenannten Prozessor nach einer Interpretation des zu interpretierenden geladenen Programms oder Verlassen der Prüf-Routine der Frankiermaschine, wenn die Daten ungültig sind und Schritte zum Verhindern einer weiteren Programmausführung zur Manipulation bzw. einer vom vorgenannten Prozessor nach extern führenden Programmverzweigung, - Durchführung von internen Händler-Routinen zum Ändern von Daten in Speicherzellen der Frankiermaschine, - Laden eines weiteren zu interpretierenden Programmes aus externen gesteckten Nurlese-Speicherbaustein in die Frankiermaschine, - Bilden einer zweiten MAC-Prüfsumme im vorgenannten Prozessor über einen zweiten zu interpretierenden geladenen Inhalt der Inhalte desjenigen externen Speichers, welchem ein zweiter MAC zugeordnet ist, - Vergleich der in vorgenannter Weise gebildeten MAC-Prüfsumme im vorgenannten Prozessor mit dem im externen Speichermittel gespeicherten Wert des zweiten MAC, - Durchführung einer Verarbeitungs-Routine zur Verarbeitung des übertragenen ersten Speicherinhaltes im vorgenannten Prozessor bei Gleichheit der vorgenannten MAC's nach einer Interpretation des zu interpretierenden geladenen Programms und Beenden der Verarbeitungsroutine EPILOG oder Verhindern der Durchführung der Prüf-Routine, wenn ein Fehler festgestellt wird.
  3. 3
    Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Information, die vom Interpreter verarbeitet werden kann, von einer Reihe von Befehlen gebildet wird, welche aus einem Datensatz mit drei Komponenten bestehen, wobei eine erste Komponente OPERATION, die durch den jeweiligen Befehl auszuführende Operation, eine zweite Komponente TYP, den Typ des Wertes, welcher in einer dritten Komponente WERT angegeben worden ist, kennzeichnet.
  4. 4
    Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem durch die Betätigung der Vorgabetaste ausgelösten Start (30) und nach dem Eintritt in den Spezial-Modus, der aufgrund einer Prüfung einer Zugangsberechtigung erfolgt, in einem Schritt (31 bzw. 38) ein Kopieren des Prologs bzw. Epilogs in den internen Datenbereich des internen OTP-RAM erfolgt, eine MAC-Prüfsumme im weiteren Schritt (32 bzw. 39) durch Verschlüsselung einer Prüfsumme über den PROLOG- bzw. EPILOG-Codebereich gebildet wird und im folgendem Prüfschritt (33 bzw. 40) ein MAC-Vergleich mit der bei der Herstellung bzw. Programmierung des Spezial-EPROMS gebildeten und im Spezial-EPROM gespeicherten MAC-Prüfsumme über den PROLOG- bzw. EPILOG-Codebereich durchgeführt wird, sowie daß nach Schritten (34, 35 bzw. 41, 42) zur Durchführung der eine Plausibilitätsprüfung einschließenden Interpreterroutine ein weiterer Überprüfungsschritt (36 bzw. 43) vorgesehen ist, der die bei der Abarbeitung eines Programms auftretende Fehlerfälle bzw. Fälle, die zur Beendigung des Interpre-tationsvorgangs führen, feststellt oder zum weiteren Überprüfungsschritt (36 bzw. 43) zurückverzweigt, um weitere Befehle abzuarbeiten.
  5. 5
    Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Schritte • Vorsehen mehrerer Bereiche im externen Speichermedium, welche zu interpretierende Code enthalten, wobei die einzelnen Bereiche mittels MAC abgesichert sind, • Vorsehen eines Modus zur Abarbeitung von Servicefunktionen zur Durchführung von internen Händler-Routinen zum Ändern von Daten in Speicherzellen der Frankiermaschine, • Ausführung von Interpreterroutinen innerhalb der Routinen für Servicefunktionen, wenn diese zu interpretierenden Code-Routinen über die Tastatur aufgerufen werden, wobei beim Betätigen einer auf einer Frankiermaschinentastatur befindlichen Taste der dieser Taste zugeordnete Bereich aus dem externen Speichermedium in die Frankiermaschine geladen, authentifiziert und, bei Übereinstimmung interpretiert wird oder anderenfalls, wenn kein zu interpretierender Code dieser Taste zugeordnet ist, daß dann mit der normalen Verarbeitung des Tastendrucks fortgefahren wird.
  6. 6
    Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch die Schritte • Übertragen eines extern gespeicherten vorbestimmten MAC-Wertes in den OTP-RAM zur flüchtigen Speicherung und ein Bilden einer ersten MAC-Prüfsumme im OTP-Prozessor über einen ersten der Inhalte desjenigen Speichers, welchem ein erster MAC zugeordnet ist, • Eintritt in den Modus zur Abarbeitung von Servicefunktionen und Durchführen von Routinen für Servicefunktionen mit Interpreterroutinen sowie Beenden des Modus zur Abarbeitung von Servicefunktionen, • Übertragen eines extern gespeicherten vorbestimmten MAC-Wertes in den OTP-RAM zur flüchtigen Speicherung und ein Bilden einer zweiten MAC-Prüfsumme im OTP-Prozessor über einen zweiten der Inhalte desjenigen Speichers, welchem ein zweiter MAC zugeordnet ist.
  7. 7
    Verfahren, nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorgabetaste mittels einer Postklappe geschützt ist, welche zum Betätigen der Vorgabetaste geöffnet wird, um in den Spezial-Modus einzutreten.
  8. 8
    Verfahren, nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Interpreter als eine spezielle Routine, die im internen OTP-ROM gespeichert ist, durch eine über den externen EPROM-Sockel von außen angelegte Datenstruktur aktiviert wird, und mit den im internen OTP-ROM gespeicherten Betriebsprogrammteilen zusammenwirkt, um Daten zu interpretieren, wobei jeweils ein Zugangs-Schlüssel den Zugang zum entsprechenden Spezial-Modus ermöglicht und wobei die vorgenannte Datenstruktur Informationen umfaßt, die vom Interpreter verarbeitet werden und wobei die OTP-interne CPU Operationen ausführt, die sich ausschließlich im Codebereich des Betriebsprogrammes im internen OTP-ROM befinden.