EP0758601A2

Procedure for on board determination of dynamic safety margins of utility vehicles

Abstract

The method involves determining a force relation ( mu ) between wheels of a vehicle with an arbitrary load and a road surface, by measuring a deviation angle ( ) and a steering correction angle ( delta k) and comparing the measured values with stored values which were determined during a test run. The relative deviation angle between at least one vehicle axis and the chassis is pref. measured, and the load is pref. determined from a measured orthogonal acceleration and the deviation angle, and comparison of those values with values determined and stored during a test run.

EP0758601A2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 10

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8 claims: 3 independent, 5 dependent

  1. 1
    Verfahren zur ON-BOARD-Ermittlung von fahrdynamischen Sicherheitsreserven von Nutzfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftschluß (µ) zwischen Rädern und Fahrbahn eines definierten Nutzfahrzeuges (71) in einem beliebigen bekannten Beladungszustand mittels eines gemessenen Wankwinkels (ϕ) und eines gemessenen Korrekturlenkwinkels (δ k ) durch Vergleich mit entsprechenden, im Testversuch gemessenen und in einem Rechner abgespeicherten Daten ermittelt wird.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der relative Wankwinkel (Δϕj) zwischen mindestens einer Fahrzeugachse (45) und dem Aufbau (43) als Bewertungskriterium verwendet wird.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beladungszustand (B) aus einer gemessenen Querbeschleunigung (a y ) und einem gemessenen Wankwinkel (ϕ) und durch Vergleich von entsprechenden, im Testversuch gemessenen und in einem Rechner abgespeicherten Daten ermittelt wird.
  4. 4
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß erforderliche Korrekturlenkwinkel (δ k ) aus bekannten Wankwinkeln (ϕ) und bekannten Kraftschlußwerten (µ) aus Fahrversuchen ermittelt und abgespeichert sind.
  5. 5
    Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß rechnerisch ein dynamisch korrigierter Aufbau des Wankwinkels ϕ(t) nach vorgegebenem Verhalten (61, 62, 63) so durchgeführt wird, daß sich eine annähernde Übereinstimmung des erwarteten, rechnerisch ermittelten Vorganges mit dem realen Vorgang ergibt.
  6. 6
    Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gemessenen Werte mit fahrzeugspezifischen Daten (71), weiteren variablen Parametern (72) und dem Fahrzustand (73) rechnerisch miteinander verbunden und mit Grenzwerten (µ, µ*, δ, δ*, β, β*, R, R*) verglichen und daraus die fahrdynamischen Sicherheitsreserven für das Bremsen (76), die Lenkbarkeit (77) und gegen das Umkippen (78) des Nutzfahrzeuges ermittelt werden.
  7. 7
    Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die fahrdynamischen Sicherheitsreserven des Nutzfahrzeuges für den Fahrer sichtbar, hörbar oder spürbar dargestellt werden.
  8. 8
    Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beginn kritischer Fahrzustände automatisch Eingriffe in das Fahrzeugsystem des Nutzfahrzeuges durchgeführt werden.